Joseph Scheppach : Das geheime Bewusstsein der Pflanzen

Online-Publikation: August 2016 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
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Knaur TB 78203: 296 S.; ISBN: 978-3-426-78203-3; € 9,99 ; E-Book 9783426782033  €9,99
Droemer Knaur / Klartext,  Berlin; http//www.droemer-knaur.de

Charakteristik
-Botschaften aus einer unbekannten Welt

Inhalt
Pflanzen haben mehr Sinne als wir Menschen. Sie haben Gefühle und empfinden Schmerzen. Sie können sehen, hören, riechen und haben ein Zeitempfinden. Immer mehr Forscher bescheinigen Pflanzen eine besondere Form der Intelligenz. Der Wissenschaftsjournalist Joseph Scheppach präsentiert sensationelle Erkenntnisse aus der Pflanzenwelt und erschließt uns ihr geheimes Leben.

Autor
Joseph Scheppach, geboren 1952, ist Wissenschaftsredakteur und Autor zahlreicher Bücher im Bereich Natur und Technik. Joseph Scheppach lebt in Ebenhausen bei München.

Fazit
Wissenschaftsautor Joseph Scheppach  beschäftigt sich in seinem Diskursbuch "Das geheime Bewusstsein der Pflanzen" mit den Sinnenkompetenz und der Intelligenz* der Pflanzenzelle. Pflanzen geben 'Gesprächsthemen' und sehen mit 'Milliarden Augen', schliessen 'Blutsbrüderschaft', haben ein 'Liebesleben' und besitzen laut Scheppach ein 'kollektives Gedächtnis, das sie mit dem Menschen teilen.
Aber weder das Rätsel Wachstum noch das der Wurzelkraft oder der mathematische Geheimcode ist bisher geknackt worden.
In seiner Quintessenz bezieht sich Scheppach auf den Quantenphysiker Hans-Peter Dürr, 'der von einem universellen Quantencode ausgeht, in den die gesamte lebende und tote Materie eingebunden ist und der sich seit dem Urknall über den gesamten Kosmos erstreckt'. Das kommt auch in diesem überzeugenden Pflanzenbuch voll zum Ausdruck. m+w.p16-8

*)
- Sind Pflanzen intelligent?
Können Pflanzen Probleme lösen? Nein, sagen die meisten Botaniker. Ja, sagt Stefano Mancuso. Mit seiner Forschung will er zeigen, dass Pflanzen nicht nur überleben, sondern gedeihen wollen.
Mimose! Diese Pflanze könnte man vielleicht für sensibel oder schreckhaft halten - aber doch nicht für clever. Doch genau das meint der italienische Botaniker Stefano Mancuso. Er hält die berührungsempfindlichen Gewächse für äußerst gelehrig. "Mimosen klappen ihre Blätter nicht bei jeder beliebigen Berührung zusammen, sie sind in der Lage, zwischen gefährlichen und ungefährlichen Reizen zu unterscheiden", erklärt Mancuso. "Und sie können aus Erfahrungen lernen." Von Magdalena Hamm
http://www.sueddeutsche.de/wissen/botanik-bluetenzauber-1.2479997
- Pflanzen besitzen eine besondere Intelligenz
Wie klug sind Tomaten? Haben Pflanzen sogar Gefühle und ein Bewusstsein? Spüren sie etwas, wenn wir mit ihnen sprechen? Hirnforscher haben die Botanik für sich entdeckt und dabei revolutionäre Erkenntnisse gewonnen: Zwischen Tier- und Pflanzenwelt sehen sie kaum Unterschiede.
http://www.welt.de/wissenschaft/article5804911/Pflanzen-besitzen-eine-besondere-Intelligenz.html
- Pflanzenneurobiologie versteht sich als neues, interdisziplinäres Forschungsgebiet, das in Verbindung mit der Frage, wie Pflanzen ihre Umwelt wahrnehmen und darauf reagieren, die pflanzliche Signalverarbeitung untersucht. Diese erfolgt sowohl auf elektrischer, als auch auf molekularer Ebene. Dabei wird angenommen, dass die beteiligten anatomischen Strukturen und physiologischen Vorgänge denjenigen von Tieren in vielerlei Hinsicht entsprechen. Die verwendeten Begriffe wie auch etliche der Schlüsse, die die Vertreter der Pflanzenneurobiologie ziehen und die bis zur Postulierung von „plant synapses“ (pflanzlichen Synapsen) und einer „plant intelligence“ (pflanzlicher Intelligenz) reichen, sind umstritten. Von einer Mehrheit der Pflanzenphysiologen werden sie kritisiert oder abgelehnt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenneurobiologie