Atlas der abgelegenen Inseln - Kultur-Punkt.ch

Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln . Eine Reise zu geheimnisumwitterten Inseln . Ein musikalisches Hörstück von Thom Luz

Kultur Reisen
Atlas der abgelegenen Inseln
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Online-Publikation: Oktober 2016 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln . Eine Reise zu geheimnisumwitterten Inseln . Ein musikalisches Hörstück von Thom Luz  Sprecher: Beatrice Frey, Günther Harder, Sophie Krauss, Oscar Olivio >>
Hörspiel: 53 Minuten; eISBN 978-3-85616-806-3; EUR 16,00
 / Auch als e-Book erhältlich
cmv , Christoph Merian Verlag Basel, http://www.merianverlag.ch; http://www.merianstiftung.ch/de/aktuell.html

Charakteristika
Eine Reise zu geheimnisumwitterten Inseln
>Das Hörbuch nach dem prämierten Bestseller
>Faszinierenden musikalisch-theatralische Installation
>Von Thom Luz, dem ‹Nachwuchsregisseur des Jahres 2014› (Theater heute)

Inhalt
Judith Schalansky ist als ‹Atlas-Kind› aufgewachsen. Ihre Liebe gilt den kartografischen Werken, die uns die fernen Welten in einer ebenso abstrakten wie ästhetischen Darstellung näherbringen. Hier lädt sie uns auf eine Forschungsreise zu abgelegenen Inseln ein. Es sind unattraktive, unromantische, manchmal gefährliche Inseln, auf denen sich geheimnis- volle, schreckliche oder ungewöhnliche Dinge zugetragen haben. Schalansky hat zu jeder Insel absurd-abgründige Geschichten zusammengetragen – Geschichten, die sich nur die Wirklichkeit auszudenken vermag.
 Die Inszenierung von Thom Luz entstand für das Schauspielhaus Hannover: eine vielschichtige Komposition aus Stimmen, Geräuschen und musikalischen Fragmenten. Für das Hörspiel hat der Nachwuchsregisseur des Jahres 2014 seine Inszenierung als reines Hörstück eingerichtet.

Autorin:
 Judith Schalansky (* 1980) studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign in Berlin und Potsdam. Mit ihrer publizistischen Tätigkeit startete sie 2006, ihr ‹Atlas der abgelegenen Inseln› und ‹Der Hals der Giraffe› wurden beide mit dem 1. Preis der Stiftung Buchkunst bedacht. Schalanskys Bücher sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt worden.

Fazit
Es ist stimmig was die Autorin Judith Schalansky zu ihrer imaginären Pseudo- oder sagen wir lieber einer Fin de siecle- und poseidonschen Entdecker-Südseefahrt, mit dem  Titel "Atlas der abgelegenen Inseln" schreibt, allerdings auf die zuhörenden Entdecker des Hörspiels bezogen  ' Die anfängliche Faszination an der Präsentation des CD-Covers 'verkehrte sich in ein Entsetzen und die Hölle war es auch' – beim Anhören. Ein Tohuwabohu brach einem entgegen von einem durch Wort- und Tonfetzen zerrissenen, babylonischem Narrativ - während der musikalisch?theatralischen Installation. m+w.p16-10