Erich Fromm: Jenseits der Illusionen . Eine intellektuelle Autobiografie

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Wahrheit erkennen - . E. Fromm
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Online-Publikation: Februar 2020 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Erich Fromm: Jenseits der Illusionen . Eine intellektuelle Autobiografie >>
dtv- 207 Seiten, Broschur; ISBN 978-3-423-34977-2; 10,90 EURO
Deutscher Taschenbuch Verlag, München; http://www.dtv.de

Charakteristika
> Wer Erich Fromm und seine Theorien kennenlernen möchte,
erfährt hier mehr als in jeder Biografie.

Inhalt
›Jenseits der Illusionen‹ hat Erich Fromm selbst als seine »intellektuelle Autobiografie« bezeichnet. Er erzählt und deutet hier Stationen seines Lebens und seines Denkens, etwa wie sein Aufwachsen in einer jüdischen Familie, das Erleben des Ersten Weltkriegs in Deutschland und ein Suizid im Bekanntenkreis ihn prägten und in ihm das leidenschaftliche Interesse daran weckten, welche »Gesetze« den Einzelnen und die Gesellschaft beherrschen. Antworten auf seine Fragen fand er in den Schriften von Karl Marx und Sigmund Freud. Aus ihnen bezog er Impulse für sein eigenes Denken und seine Entwicklung als Sozialphilosoph und Psychoanalytiker. In diesem Buch zeigt sich der gemeinsamen Nenner von Marx, Freud und Fromm: dass sich der Mensch von Illusionen befreien muss, um den Humanismus zu verwirklichen.

Leseprobe
https://www.dtv.de/buch/erich-fromm-jenseits-der-illusionen-34977/

Autor
Erich Fromm, Psychoanalytiker und Sozialphilosoph, wurde am 23. März 1900 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Promotion in Soziologie 1922 in Heidelberg kam er mit der Psychoanalyse Sigmund Freuds in Berührung und wurde Psychoanalytiker. 1933 verließ er Deutschland, zunächst ging er nach Genf. 1934 emigrierte er in die USA, wo er an verschiedenen Instituten lehrte, und anschließend, von 1950 bis 1974, an der Universität von Mexiko City unterrichtete. Seine einflussreichsten Werke sind ›Die Furcht vor der Freiheit‹, ›Die Kunst des Liebens‹ und ›Haben oder Sein‹. Er starb 1980 in Locarno in der Schweiz.

Fazit
Unvergessen und überzeitlich wirkend kommt der Psychoanalytiker und Sozialphilosoph Erich Fromm in seiner Autobiografie "Jenseits der Illusionen" in seinem Credo sinngemäss zum Schluss, : dass der Mensch als Teil der Natur mit transzendiert, weil er mit Vernunft und dem Bewusstsein seiner selbst begabt ist.
So pendelt seine Theorie zwischen Marx und Freud mit dem Blick zur menschlichen Evolution und Motivation. So stellt er fest, dass das Individuum und die Gesellschaft und im besonderen im seelisch Unbewussten erkrankt sind. Ausgehend von den Theorien von Marx und Freud ausgehend, 'haben sie trügerische Schleier zerrissen, welche die menschliche Wirklichkeit verdeckten - und weiter - sie haben die Fundamente für eine neue Wissenschaft vom Menschen gelegt, und so Fromm's Schlusssatz: Ich glaube, an die Vervollkommnungsfähigkeit des Menschen, aber ich bezweifle, dass der Mensch dieses Ziel erreicht, wenn er nicht bald erwacht. Dem ist beizupflichten, denn er ist immer noch auf dem Weg zu seinem und unserem Selbst.
m+w.p20-2

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