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Steven Hill : Die Start-up-Illusion . Wie die Internet-Ökonomie unseren Sozialstaat ruiniert

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Internet-Start-up-Illusion
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Online-Publikation: Mai 2017 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Steven Hill : Die Start-up-Illusion . Wie die Internet-Ökonomie unseren Sozialstaat ruiniert
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272 S. Klappenbroschur, Knaur TB;  ISBN: 978-3-426-78902-5; € 14,99 / E-Book (€12,99)
Droemer Knaur  Berlin; http//www.droemer-knaur.de; http//www.pattloch.de;

Charakteristika
Wie die Internet-Ökonomie unseren Sozialstaat ruiniert

Wenige Gewinner – viele Verlierer: die Wahrheit über das Jobwunder Internet: Die Internet-Ökonomie verspricht den Konsumenten F
Inhaltreiheit und Unabhängigkeit. Doch was bedeutet es für die Arbeitnehmer, wenn Algorithmen Arbeitskräfte ersetzen und Start-ups ihre Arbeitnehmer projektbezogen beschäftigen? Die vermeintliche Jobmaschine Internet schafft vor allem prekäre Arbeitsverhältnisse, stellt der renommierte Wirtschaftsjournalist Steven Hill in seinem Debattenbuch fest. Jung und gut ausgebildet, kennen die "digitalen Tagelöhner" (Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschafts-Bundes DGB) weder geregelte Arbeitszeiten noch Kündigungsschutz oder Urlaubsanspruch. Zeitarbeit und befristete Arbeitsverhältnisse sind an der Tagesordnung, die soziale Gerechtigkeit steht in Zeiten der Globalisierung zur Disposition. Uber, Airbnb und viele andere zeigen, wohin die Reise geht. Hill beschreibt, wie der Erfolg der Internet-Ökonomie schleichend unsere Gesellschaft verändert. Soziale Marktwirtschaft, Tarifpartnerschaft und ein hohes Maß an sozialer Sicherheit haben Deutschland stark gemacht – nun geht es darum, diese Errungenschaften zu schützen!

Autor
Steven Hill ist ein US-amerikanischer Kolumnist, Autor und Politik-Experte, der u. a. erfolgreiche Kampagnen zur Reform des politischen Systems in den USA geführt hat. Seine Artikel und Kommentare erscheinen in den Leitmedien der westlichen Welt, u. a. in der New York Times, Washington Post, Wall Street Journal, Le Monde, The Guardian, Financial Times, CNN, BBC, ARD, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt, Tagesspiegel und Stern. Sein Buch »Raw Deal. How the Uber Economy and Runaway Capitalism are Screwing American Workers« wurde von The Globalist als eines der »Top 10 Books of 2015« ausgezeichnet, und sein Buch »Europe’s Promise: Why the European Way is the Best Hope in an Insecure Age« hat große internationale Aufmerksamkeit erhalten. Steven Hill ist ein ehemaliger Senior Fellow der New America Foundation und war 2016 Holtzbrinck Fellow der American Academy in Berlin. Neben seiner eigenen Website:http://www.steven-hill.com hat er den TwitterAccount @StevenHill1776.

Fazit
‚Wie die Internet-Ökonomie unseren Sozialstaat ruiniert‘ beschreibt Steven Hill  in seinem Diskursbuch "Die Start-up-Illusion" auf umfassende Weise.
Dabei spielen die Begriffsfelder Freelance-Gesellschaft, Start-up zwischen Himmel und Hölle, der Konflikt zwischen Mittelstand versus Start-up und die ungeklärte Rolle der Gewerkschaften als 'Retter'.  Abschliessend kommt Hill ins Träumen, indem er Deutschland noch im Käfig mit offenem Ausgang sieht und mit dem bereits wirkenden 'amerikanischen Traum' in Beziehung setzt. m+w.p17-6

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