Überwachungsbilder. Digitale Bildkulturen . Thomas Hermann

Wir ersuchen die Besucher der Reihe 'Digitale Bildkulturen' die Aufnahmequalität der Titel-Abbildungen + Ausgangsqualität der Darstellungen in der Buchreihe als Teil des mehrheitlichen Betrachtungs-Werkzeug-Auftritts in den A/sozialen Medien in ihre Beurteilung paradigmatisch mit einzubeziehen.
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Architektur - Design > Werkzeuge/n der Betrachtung : Überblicke: Digitale Kulturen - Bild- / Zeichen
Digitale Bildkulturen - Überwachungsbilder . T. Hermann
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Online-Publikation: Dezember 2022 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Überwachungsbilder. Digitale Bildkulturen . Thomas Hermann >>
80 Seiten. 70g., broschiert. Mit vielen sw-Abbildungen; ISBN 978-3-8031-3723-4 ; 10,– €
Über 50 Jahre Verlag Klaus Wagenbach, Berlin; http://www.wagenbach.de

Charakteristika
> Kontrolle und Zufall in der Cam Era
> Die Reihe 'Digitale Bildkulturen' widmet sich den wichtigsten neuen Formen und Verwendungsweisen von Bildern und ordnet sie kulturgeschichtlich ein.
Selfies, Meme, Fake-Bilder oder Bildproteste haben Vorläufe in der analogen Welt...
Nun geht es darum, Kriterien für den Umgang mit diesen Bildphänomenen zu finden und syn-ästhetische (2), kulturelle sowie soziopolitische Zusammenhänge herzustellen.
2) synästhetisch
https://www.kultur-punkt.ch/galerie/werkzeuge-n-der-betrachtung/aesthetik-reflexionen/synaesthetisches.html
Zur Reihe, aktuell:
Digitale Bildkulturen:
> Hassbilder
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1238-hassbilder.html
> Modebilder
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1239-modebilder.html
> Protestbilder ...
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1211-bildproteste.html
> Screen-Shots
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1192-selfies.html

Inhalt
> Überwachungsbilder
gehören zu den prägendsten Bildern der digitalen Kultur – dabei sind sie oft unscharf und unter schlechten Bedingungen entstanden. Sie werden von Drohnen, Web- und Dashcams oder Satelliten generiert und halten scheinbar objektiv fest, was im öffentlichen Raum oder an sonst uneinsehbaren Orten geschieht. Mit Überwachungsbildern wird Macht ausgeübt, aber auch kontrolliert. Sie dienen der Wissenschaft ebenso wie der Selbstoptimierung oder sogar der Unterhaltung. Innerhalb der Kunst werden ihre Möglichkeiten und Gefahren kritisch reflektiert. Thomas Hermann gibt einen systematischen Überblick über die verschiedenen Typen und Einsatzgebiete von Überwachungskameras – und fragt: Überwachen wir uns mittlerweile alle gegenseitig?

Interview mit Autor
Thorsten Jantschek spricht mit Thomas Hermann über sein Buch "Überwachungsbilder".
https://www.zdf.de/kultur/das-blaue-sofa/hermann-blaues-sofa-frankfurt-19-10-2022-100.html
Der Autor ist Anglist und Medienpädagoge mit Schwerpunikt auf Bilddidaktik, speziell der Fotografie..

Fazit, vorangestellt
Die tiefgründige und zugleich überaus umfassende Sichtweise der Schrift "Überwachungsbilder" in der Reihe 'Digitale Bildkulturen' vom Medienpädagogen Thomas Hermann zeigt eine 'digitale Verdoppelung der Welt - auf massive und beharrliche Weise. So fordern die automatisiert erzeugten Überwachungsbilder unsere Sehgewohnheiten heraus' und nehmen uns in die Pflicht unsere Bewusstheit / Wahnehmungs-Präsenz mehr und mehr zu trainieren, dank Thomas Hermann.
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Inhaltsfolge
1 Eye in the Sky : Vom Auge Gottes zur Sehmaschine
2 Echte Bilder: Der Wunsch nach Authentizität
3 Surveillance: Macht und Ermächtigung
4 Infoveillance: Die Lust am Sehen und Zeigen
5 Sousveillance: Recht auf Gegenüberwachung
6 Soiveillance: Der Blick aufs Ich im Netz
7 Artveillance: Re-Aktionen der Kunst
8 Sciveillance: Big Watching in der Forschung
9 Touteillance: Schlussbemerkungen
Anmerkungen
Abbildungsverzeichnisse
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