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Metaphern zur Wahrnehmungskunst von Peter Jenny (Autor), & Mitwirkende Fritz Billeter, Peter Killer und Benedikt Loderer & mehr

Architektur Design
I
Unsere Architektur - Betrachtungsweise
II
Metaphern zur Wahrnehmungskunst

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I
Unsere Architektur - Betrachtungsweise am Kultur-Punkt ist panoramatisch, transdisziplinär und synästhetisch:

Synästhesie / Atmosphäre
(von altgriech. συναισϑάνομαι synaisthanomai „mitempfinden“ oder „zugleich wahrnehmen“) bezeichnet hauptsächlich die Kopplung zweier oder mehrerer physisch getrennter Bereiche der Wahrnehmung. Darunter fallen Farbe und Temperatur (beispielsweise die Verbindung „warmes Grün“), Ton, Musik und Räumlichkeit, im engeren Sinne die Wahrnehmung von Sinnesreizen durch Miterregung der Verarbeitungszentren im Gehirn eines Sinnesorgans, wenn ein anderes gereizt wird. Menschen, die Wahrnehmungen derart verknüpft erfahren, werden als Synästheten oder Synästheten bezeichnet.https://de.wikipedia.org/wiki/Syn%C3%A4sthesie

Synästhetische/s Gestaltung, Design -
Kreativ-nnovative Produktentwicklung für alle Sinne
Im modernen Industriedesign kommt der genauen Anpassung des Produkts an Kundenwünsche entscheidende Bedeutung zu. Dazu ist es wichtig, alle vom Kunden wahrnehmbaren Attribute des Produkts möglichst genau auf dessen Erwartungen abzustimmen. Die Optimierung der optischen und akustischen Produkterscheinung erfolgt jedoch meist separat. Das Buch bietet erstmals einen Ansatz, alle Sinnesbereiche systematisch in den Designprozess einzubeziehen und miteinander in Beziehung zu setzen (Synästhetik). Das ermöglicht die Erstellung von Konzepten für zahlreiche Anwendungen, wie z.B. Produktdesign, Multimedia, Film, Videospiel, Lightshow, Musiktheater, Werbung sowie Gestaltung von Signalen und Logos. Das Buch ist auch ein Lehrbuch: Die Grundlagen von Wahrnehmung und Gestaltung werden transdisziplinär* dargestellt und ... verdeutlicht.
Ein Protagonist -
unter anderen z.B.  Zumthor ... Prankl*
Dr. Michael Haverkamp arbeitet seit vielen Jahren an der Entwicklung von Konzepten des multisensuellen Designs und zur Verbindung von Musik und Bildender Kunst.
http://www.michaelhaverkamp.de/synaesthesie.htm
*) Transdisziplinarität
 als Prinzip integrativer Forschung ist ein methodisches Vorgehen, das wissenschaftliches Wissen und praktisches Wissen verbindet. Innerhalb dieses Verständnisses geht eine transdisziplinäre Forschung von gesellschaftlichen Problemstellungen aus.
Architekt Peter Zumthor
ist ein international bekannter Schweizer Architekt und ehemaliger Denkmalpfleger am Denkmalamt seines Wohnkantons Graubünden in Chur.
https://www.google.de/#q=Zumthor
Kulturpublizist Walter Prankl
https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Prankl
http://www.kultur-punkt.ch/prankl-mw-leben-werk.html

II
Metaphern zur Wahrnehmungskunst
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Online-Publikation: September 2015 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
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Taschenbuch + DVD, 2005: 220 Seiten; 30 x 21,6 x 2 cm; ISBN-13: 978-3856761677; neu ab EUR 68,00; gebraucht ab EUR 59,86
gta Verlag,  Institut für Geschichte und Theorie der Architekturn, Zürich ,  books@gta.arch.ethz.ch ; http://www.verlag.gta.arch.ethz.ch

Charakteristika
- Objekte für unordentliche Gedanken und neue Bilder

Inhalt
Publikation und DVD führen durch Peter Jennys Wahrnehmungsschule und erweisen sich als Lehrgang für alle, die gegenüber bildnerischem Denken offen sind. Jenny weckt Assoziationen, indem er mit Objekten gestaltet und arbeitet, die uns zwar immer an etwas erinnern, aber andererseits auch höchst befremdlich sind. Damit zeigt er einen Weg, um Anschauung und Anschaulichkeit in einer immer abstrakter funktionierenden Welt zurückzugewinnen.

Fazit
Das faszinierende, vorerst ungereimt erscheinende Diskurs-Lehrwerk "Metaphern zur Wahrnehmungskunst" erweist sich als tiefsinniges 'Pädagogische Kraftwerk (Loderer), wobei das Zeichnen, Bilderstellen und die Aufforderung souveräner zu leben (Billeter), zusammen mit Jenny's Panoptikum, zu den Objekte führt. Zu ihnen werden von ihr fünf Regeln* für das Widersprüchliche aufgestellt, zusammen mit den Wahrnehmungshelfern, die Metaphern eben. Abschliessend werden Spiele mit Körpern (Performances, Jenny) in bewusst verwirrender Weise angeboten, um das Denken peripatetisch zum Diskurs zu ver-/entführen. m+w.p15-9

*) Jennys fünf Regeln
1 In unserer Welt gibt es ein Ausmass an Bildern das die Dimensionen von Kontinenten angenommen hat ...
2 Machen was man will - allein - funktioniert an Gestaltungs-/Schulen nur bedingt ..
3 Übertreiben, um die Angemessenheit zu entdecke, Unordnung, um die Ordnung zu schätzen ..
4 Bildnerisch-transdisziplinärer Diskurs* verhilft, dass auch Spezialisten den verallgemeinernden Blick nicht verlieren ...
* (Verdichtung durch m+w.p.)
5 Metaphern verdichten und verändern die Wissensgebiete, sind Werkzeuge der Veränderungen, aber keine verbindliche Grammatik (assoziativ, ähnlich der gesprochenen Sprache (auch vegetativ - ausserlogisch,  m+w.p) ..