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M. Rommel: Land und Welt

W+B Agentur-Presseaussendung Juli 2004 <<Politik als gelingendes sozial gerechtes Schau-Spiel – nur wenn wir einig, einig, einig sind>>  Buchbesprechung <<Manfred Rommel: Das Land und die Welt>> Streifzüge durch Politik, Wirtschaft und Kultur350 S.;  gebunden, mit Schutzumschlag; EUR 18,60 Hohenheim Verlag, Stuttgart, Leipzig; 2003/
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Wer kennt ihn nicht: Professor Dr.h.c. Manfred Rommel, 76, Stuttgarter, Sohn des Feldmarschall Erwin Rommel, 25 Jahre erfolgreicher und beliebter Oberbürgermeister, Präsident des Deutschen Städtetages und Koordinator der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Nicht von ungefähr beginnt er gleich anfangs neben dem Turmbau zu Stuttgart zum französischen Nachbar Stellung zu beziehen, wie sich der französische Adel in der Solitude nicht einsam fühlen konnte…  Im weiteren beschreibt Rommel Deutschland als ein Land der Widersprüche, deckt philosophische Grundlagen auf, weist auf Bodenständiges hin, kommt auf die Ökonomie und Technik zu sprechen. Er sieht im Erlernen der Heiterkeit, dem Zeitvertreib, in der Geschichte einen Lernprozess und Politik als Schauspiel, aber nur wenn wir einig, einig, einig sind. Wenn Rommel auf die Welt zu sprechen kommt dann heisst es, von Krieg und Frieden sprechen. Er sehnt sich nach der Pax Americana als Friedensstifter und kommt zu seinen Prophezeiungen, spricht von der Achillesferse der Demokratie, und sieht Mutter Natur als nicht harmlos. Nicht von ungefähr heisst es bereits im Vorwort-Gedicht: Des Schwaben Klugheit ist kein Rätsel. Die Lösung heisst:  Die Laugenbrezel! Diese Klugheit und der entsprechende Humor kennzeichnet Rommel und dieses Lesebuch zur Zeit.