Das Kochbuch des Prinzen Bagrat von Georgien 1818 . Autor: Vakho Babunashvili . Übersetzt von Dr. Maia Panjikidze


Tischkultur A-Z > Persönlichkeiten >
Prinz B. v. Georgien: Kochbuch 1818
-tk-wieser18-10b.v.georgien-kochbuch


Online-Publikation: Oktober 2018 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Das Kochbuch des Prinzen Bagrat von Georgien 1818 . Autor: Vakho Babunashvili . Übersetzt von Dr. Maia Panjikidze >>
190 Seiten, gebunden, Lesebändchen, Prägedruck ISBN: 978-3-99029-306-5; EUR 29,95
Bestellung Morawa: https://www.morawa-buch.at/detail/ISBN-9783990293065
Wieser Verlag, A-9020 Klagenfurt/Celovec; http://www.wieser-verlag.com

Inhalt
Der Sohn des letzten Königs von Kartli und Kacheti, Giorgi XII., hatte in den letzten Jahren des georgischen Königreichs wichtige administrative Ämter inne. 1803 wurde Bagrat samt Familie nach Russland zwangsübersiedelt. Er war Träger mehrerer Auszeichnungen des Russischen Imperiums sowie Autor historischer Abhandlungen, wie „Neue Erzählung“ und „Russisch-Persischer Krieg“, und auch verschiedener Ratgeber veterinärer und wissenschaftlicher Art, unter anderem des ersten georgischsprachigen Buches „Behandlung der Pferde und anderer Tiere“. Von Prinz Bagrat stammt auch das erste georgische kulinarische Werk „Das Buch zur Kreation der besten Speisen, Zuckerkandis und Getränke“, welches 1818 in Sankt Petersburg herausgegeben wurde.

Protagonist
Bagrat (Georgian: ბაგრატი) (8 May 1776 – 8 May 1841) was a Georgian royal prince (batonishvili) of the House of Bagrationi and an author. A son of King George XII of Georgia, Bagrat occupied important administrative posts in the last years of the Georgian monarchy, after whose abolition by the Russian Empire in 1801 he entered the imperial civil service. He was known in Russia as the tsarevich Bagrat Georgievich Gruzinsky (Russian: Баграт Георгиевич Грузи́нский). He is the author of works in the history of Georgia, veterinary medicine and economics. Bagrat is the forefather of the surviving descendants of the last kings of Georgia. https://en.wikipedia.org/wiki/Prince_Bagrat_of_Georgia

Autor
Vakho Babunashvili, geboren 1967, absolvierte die Staatliche Medizinische Universität. Seit 1989 ist er Mitglied der Band Soft Eject. Seit 2009 Mitbegründer und Boardmitglied der Festspiele „Tbilisi Open Air“. Hat zehnjährige praktische kulinarische Erfahrung. Unterrichtet an der Kakha Bendukidze Kulinarischen Akademie. Seit Jahren arbeitet er mit den Zeitschriften „Tabula“, „KulinArt“, „Georgia To See“ zusammen. Ist Mitverfasser des in Polen herausgegebenen Buches „Gruziński smak“ (Georgischer Geschmack).

Übersetzerin & Germanistin
Maia Panjikidze, geboren 1960 in Tbilissi, ist promovierte Germanistin und freischaffende Übersetzerin, Absolventin der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und der Staatlichen Universität Tbilissi. Sie ist Autorin von Werken über die Deutsche Sprache und Literatur und Übersetzerin sowohl aus dem Deutschen ins Georgische als auch aus dem Georgischen ins Deutsche. Ihre neuesten Übersetzungen sind Thomas Bernhards „Der Theatermacher“ (2015) „Die georgische Küche“ (2017, aus dem Georgischen ins Deutsche), Gerhart Baums „Rettet die Grundrechte!“ (2017) und Max Frischs „Stiller“ (2018).

Fazit
Der praxiserfahrene und lehrende Kulinarist Vakho Babunashvili, international anerkannt für den georgischen Geschmack (Gruzinski Smak) hat  "Das Kochbuch des Prinzen Bagrat von Georgien 1818" inhaltlich geradezu liebevoll und aromen-mundig präsentiert. Und dank der feinsinnigen Übersetzung der Germanistin Maia Panjikidze aus Tbilissi und Jena einen unmittelbaren Zugang zu der georgischen Kochkultur ermöglicht.
Zusammen mit seinen Studierenden an der Kakha Bendukidze Kulinarischen Akademie wurden 80 Rezepte des Prinzen originär nach dessen Sprach-Charakteristika zubereitet, wie 'schmecke nach Belieben ab' oder 'nimm verschieden Krätuer und Salate'.
Zu guter letzt gibt Babunashvili  allen Interessierten den Rat 'das Tüfteln in der Küche, dass er den ältesten (ehrwürdigsten) Prozess nennt, nachzuvollziehen und weiter zu improvisieren. Mit gutem Appetit zuletzt . m+w.p18-10

***

Vakho Babunashvili mit Studierenden an der Kakha Bendukidze Kulinarischen Akademie

Zu guter letzt gibt Babunashvili  allen Interessierten den Rat 'das Tüfteln in der Küche, dass er den ältesten (ehrwürdigsten) Prozess nennt, nachzuvollziehen und weiter zu improvisieren.