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  • Wildfrüchte: Naturfrisch auf den Tisch
    W+B Agentur-Presseaussendung vom März 2001
    <<Elisabeth Maria Mayer: Wildfrüchte, -gemüse,- kräuter>>
    Erkennen. Sammeln. Geniessen.
    Fotos von Dr. Roland Berger und Klaus Wechselberger
    Handbuch, Leopold Stocker Verlag, Graz-Stuttgart; 1999; 158 S.; 60 Farbabb.; Broschur; DEM 29.90 / ATS 218.- / SFR 27.80.-

    Unsere Wildpflanzen Mitteleuropas können wir wäh-rend unserer aufmerksamen Wanderungen, nah und fern, finden. Dabei versteht es E. M. Mayer hervor-ragend, die frisch zu verwendenden Pflanzen im jahreszeitlichen Verlauf aufzuführen und in die Didak-tik ihres wertvollen Handbuches einzufügen. Sie gliedert dies anschaulich in sechs Lebensräume: Acker (gestörte Standorte, Schutt und Brache); Rasen (mehr-mals gemäht, unter 25 cm hoch); Wiese (unter-schiedlich gemäht, bis zu 1 m hoch); Wald ( Laub-/Misch-/Hochwald, der im Frühjahr viel Licht zum Boden durchlässt).
    Die jeweiligen Jahreszeiten-Wanderungen im Früh-ling, Frühsommer, Sommer, Herbst, werden wie folgt gegliedert: Essbare Dekoration, Frischhalten im Frühling, Trocknen, Lagern, Verzuckern im Sommer und Gesundheitsförderung (besonders im Frühling: Brennessel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Gundelrebe, Bärlauch, Hirtentäschel, Giersch und Vogelmiere, bei abnehmenden Mond, frisch und roh essen).
    Jeder Jahreszeit sind einige Grundrezepte zugeordnet.
    Empfohlen - Im Frühling: Forellenfilet als Suppen-einlage mit Brennessel, Bärlauch, Spitzwegerich, w.o.
    Im Frühsommer: Ravioli mit Pastinakblättern, Bren-nessel, geriebenem Käse, Kerbelkraut zum Würzen.
    Im Sommer: Limonade mit Lindenblüten, Zitrone, Zucker und Rosinen, 2 Wochen kühl lagern.
    Im Herbst: Die 3-Fingerregel für die Teemenge einer Tasse. Oder wie wärs mit einer Kornelkirschen-Ananas-Fruchtbombe mit Cognac, Zucker, süssem Schlagrahm, Riesling, Zitronen und Blattgelatine, nach 2 Std. kühl serviert?
    Das alles und noch mehr, sowie die Nähe zur Natur, finden Sie in diesem Praxisbuch, das bei keiner Wanderung zu unseren wilden Pflanzen mehr fehlen darf.

     

 


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Stand: JULI 2010