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<<Bedachtsame Tischkultur ist auch Heilmittel und
Aphrodisiakum>>
<<Annemarie Wildeisen: Vanille – Gewürz der Göttin>>
128 S. mit über 100 Farbfotos; gebunden, mit Schutzumschlag; EUR 25,90.
Geschichte, Geschichten sowie 70 pikante und süsse Rezepte
AT Verlag, CH-5001 Aarau,
2001
Annemarie Wildeisen, 55, ist Chefredaktorin (CH) einer renomierten
Kochzeitschrift und Leiterin einer Kochschule. Im AT-Verlag sind bereits ein
Dutzend Bücher zur Tischkultur erschienen. Dabei charakterisiert insbesondere
ihr Buch zum Thema: "Fleisch sanft (statt schnell) garen bei Niedertemperatur"
ihren Tischkultur-Stil. Es geht also um Bedachtsame Tischkultur statt Fast-Food.
Das es hier nicht um elitäres Getue geht, beweist die Verkaufsauflage von
bereits 80.000 Exemplaren.
Die Vanille-Stengel gewannen bereits die Azteken aus den Schoten einer Orchidee.
Ihrem zart-intensiven Duft- und Geschmacksstoff wird neben dem seinem Aroma auch
Heilwirkung und aphrodisische Energie zuge-schrieben.
Vanille kann – wie wir es in den siebzig Rezepten erfahren – dabei nicht nur in
der Dessertküche sondern auch in pikanten und exotischen Gerichten verwendet
werden. Heutiges Hauptanbaugebiet ist Madagaskar.
Vanille wird in Fisch-, Fleisch- und Gemüsespezialitäten angewandt: Das umfasst
z.B. Riesencrevetten mit Vanille-Sherry-Sauce, Kaninchenfilets mit Vanillejus,
Entenbrust mit Kürbis-Vanille-Sauce oder Karottensuppe mit Vanillestange.
Dazu werden Warme Vanillebirnen, Salzburger Nockerln mit Vanille, Vanillekipferl
oder Vanillestrudel gereicht. Darüber hinaus erfahren wir, wie Vanilletrüffel
Vanillelikör und die übrigen Rezepte zubereitet werden.
Wenn Ihnen nicht schon jetzt der Mund wässrig geworden ist, dann sind Sie doch
mehr für Aldi-Dente zuständig.
Fazit: Eine göttliche Köchin und ein göttliches Gewürz haben einander gefunden.
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