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Agentur-Presseaussendung Januar 2006
Buchbesprechung
<<Robert Speth: Cuisine pure>>
Die hohe Kunst des Einfachen. 100 Rezepte aus der "Chesery" in Gstaad
Fotos: Maria Gambiono, Basel
216 Seiten, Format 22,5 x 30 cm. Über 200 Farbfotos. Gebunden,
Schutzumschlag. EUR 62.00
AT Verlag, CH-5001 Aarau, 2005;
www.at-verlag.ch
»Er kocht mit Mut und Intuition. Aber stets auf solidem Fundament.«
Urs Heller, Chefredaktor GaultMillau stellt lapidar zu Robert Speth fest.
Dem stimmen wir auch für dieses Buch voll und ganz zu.
Seit 1984 im Restaurant »Chesery« in Gstaad, hat sich Robert Speth als
»stiller Schaffer« stetig auf höchstes Niveau hinaufgekocht: 1998 wurde er
mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, 2004 von GaultMillau zum »Koch des
Jahres« ernannt. Er kochte und kocht für Liz Taylor und Yehudi
Menuhin,UBSChef Marcel Ospel und die Rothschilds, Roger Moore und Roger
Federer, für seine treuen Stammgäste aus der Gegend wie auch für
Feinschmecker aus aller Welt. Neben dem Restaurant Chesery, ursprünglich
1962 als Chalet von Prinz Aga Khan auf dem Platz der alten Dorfkäserei –
daher der Name – erbaut, bekocht er die verwöhnte Klientel in ihren
Privatchalets, bietet Catering und Party-Service für Events weit über die
Region hinaus und betreibt in der Sommersaison zusätzlich das wohl beste
Golf-Restaurant der Schweiz im Golfclub Gstaad-Saanenland.
»Robert Speth kocht ohne Schnickschnack, dafür mit beeindruckender
Präzision. Er beherrscht die bodenständige regionale Küche genauso wie die
Haute Cuisine. Mal kocht er rustikal, mal aufwendig – aber stets brillant.
Und er wird mit dem Alter immer besser« (Urs Heller, GaultMillau Schweiz).
Seine Küche zeugt von Großzügigkeit und Schnörkellosigkeit. Höchst gekonnt
verbindet er einfachste mit edelsten Produkten, beherrscht die italienische
ebenso wie die französische Küche und macht raffinierte Anleihen bei der
asiatischen Kochkunst, wobei seine Vorliebe Fisch und Krustentieren gilt.
Speth pflegt die Kunst der Einfachheit auf höchstem Niveau: keine unnötigen
Dekorationen oder komplizierten Kombinationen, sondern der unverfälschte
Eigengeschmack des Produkts steht im Mittelpunkt. Kulinarische Höhenflüge
und dennoch ganz reell, bodenständig und auch für Hobbyköche und -köchinnen
nachvollziehbar.
Prägnant sind die Bilder von Maria Gambiono , mit Kommentaren des
Meisterkochs Robert Speth und Stimmungen aus dem Berner Oberland.
Fazit: Wir Interessierte der Tischkultur – damit sind alle jene, die sogar
Siebeck’s Kolumne besuchen, nicht aber seinen Live-Besuchen folgen können -
lediglich aus zahlungsbegrenzten Gründen - nehmen aber liebend gerne diesen
Prachtband in unsere eigenen Küche und nähern uns so einer intimeren
Hochkultur als der da draussen vor und hinter der Tür der Events. |
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