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W+B Agentur-Presseaussendung Februar 2004
<<Wenn Intuition und Verwirklichung einander apollinisch umarmen>>
Buchbesprechung
<<Philippe Rochat: La Cuisine sublime>>
200 Erfolgsrezepte vom Meisterkoch
304 S., über 150 farbige Abbildungen; gebunden;.EUR 66,-
AT Verlag, CH-5001 Aarau, 2003; www.at-verlag.ch

Le Monde spricht vom besten Koch zur Zeit. Er heisst Philippe Rochat, ist mit 19 von möglichen 20 Punkten von GaultMillau und  im Michelin mit drei Sternen ausgezeichnet.
Vor 10 Jahren hat er das Erbe des ebenso grossen Fredy Girardet in Crissier angetreten. Dieser sagt über jenem: Rochat ist der wahre Erbe meiner Philosophie: Eine Apollinische, fügen wir hinzu.
Für Philippe Rochat ist nur das Perfekte gut genug. Er ist zwar überzeugt, dass es in der Kochkunst nur um Einfühlungsvermögen zu einer natürlichen Qualität geht, abseits einer vordergründigen Ästhetik. Wir müssen dazu dennoch hinzufügen, das Schönheit  meist unsichtbar und unmerklich ja hintergründig entsteht, wenn höchste Konzentration, Kontemplation und Gestaltungsvermögen synergetisch und im Team symbiotisch zusammenwirken: Intuition und Verwirklichung umarmen einander.
Sein Credo: Drei Geschmacksnuancen pro Teller sind genug. Der Geschmack muss sich aus den Zutaten selbst entwickeln, aus ihnen extrahiert und sublimiert werden. Und: Jedes Gericht soll eine unmittelbare Wirkung, ein starkes sinnliches Erlebnis auslösen.
Rochat’s unnachahmlich leichten Gerichte, sind harmonisch und raffiniert zugleich, weisen die wohl die Tradition der französischen Küche, vermehrt aber auf den mediterranen Süden hin und zu seinen Aromen.
Des öfteren schweben die Aromen wie ein Hauch über dem Gericht, schreiben die Promotoren des Verlages, die dies sicher geniessen durften, was wir neidlos mit-geniessen aber nicht vor Ort zu zahlen imstande sind.
Das aber gerade stachelt uns an und dazu hat Rochat uns dieses Meisterwerk gewidmet, um von ihm zu lernen und  dieser genialen Leichtigkeit zu begegnen und sich mit der eigenen Kochkunst ihm ganz einfach und ungehemmt zu nähern und nur darauf zu achten, dass Intuition und Verwirklichung einander unmerklich jedoch apollinisch umarmen können, wenn einem nur etwas, Ein Zipfel dieser Hochseil-Kunst glückhaft gelingt.
Rochat’s Kochkunst wirkt deshalb apollinisch, weil sie einem nur zum Teil sichtbaren geometrisch-mathematischen Plan folgt ( sieht man sich dazu die zu den hervorragenden Tischkultur-Fotos  die oftmals beigesellten grafischen Vorentwürfe im Buch an) , der sich in einer unsichtbaren über-sinnlichen Erhöhung entlädt (beachtet man dazu die Beschreibung der Promotoren).


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