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r.keimer@olgahospital.de: „Wo soll
ich – mit meinem behinderten Kind – hin? – eine offene Frage“
Neurologisches, insbesondere Neuropädiatrie im Überblick
Zur Lage
Bei mehrfach behinderten Kindern
-sind – vordergründig verständlicherweise - die sogenannten jungen
OMA-Mütter (Überbehütung…) sehr häufig;
- 53% sind zahnärztlich auffällig, 10% sind akut bedürftig.
Als Grundsatz gilt: Was man Wie machen muss!
Vorrangig bei Epilepsie
-Patienten treten Blutungsneigungen, Zahnfleischverdickungen,
schlechte Immunabwehr, ausgelöst durch zuckerhaltige Säfte,
besonders abends und nachts, auf
Auslöser
der Anfälle: Sturzanfall, Reflexanfall beim Duschen, Zähneputzen,
Stolpern, Schlag, und bei Narkosebeginn…
Geburtsschäden:
Hirn – Fehlbildung, -entzündung und -erkrankung
Diese Patienten können oft nicht sprechen, schlucken, eine Dauersonde (PEG
/ durch die Bauchwand) muss gelegt werden, damit sie sich bewegen und
laufen können, Hinzu kommt, dass durch die Medikamente Osteoporose
ausgelöst wird.
Ständige Pflege
kann nur mit einer Hilfsperson geleistet werden: Angepasste
Zahnpflege, Hygiene. Dafür gibt es zur zeit nicht genügend ausgebildete
Zahnärzte, die als Behinderten-Zahnärzte eingesetzt werden können.
Argumentation
Behinderte Patienten können sich nicht genügend artikulieren, oft
durch Gebissanomalien noch verstärkt, es gibt und kommt zur
Sprachretardierung und so entsteht die ernsthafte Frage:
Wo soll ich – mit meinem behinderten Kind – hin?
Fazit und Kernsätze der
Mundhöhlen-Forscher und praxisorientierten -Experten:
- Stetige Pflege und richtige Ernährung ist
das A und O bei der onkologischen Therapie“
- Jeder Zucker ist Nährboden für
bakterielles Wachstum
- Unsicherheiten teilen sich dem Arzt nonverbal mit…daher gilt Angstabbau
- Dreieck:
Ablenkung – Entspannung – Information
- Behinderte Patienten können sich
nicht genügend artikulieren…
eine offene Frage - wohin sollen sie sich wenden?
- Was in Deutschland fehlt ist ein einheitlicher Risikopass!
Karies- und gingivitisfreie Zähne* ist in realistisches Ziel!
* Gingivitis =
Zahnfleischbluten –schwächt das Immunsystem.
Insgesamt also: Eine Reise in
die Mundhöhle und manchmal sogar Mundhölle, die zum Überleben dient. |