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Marienbad 14. Kaiserwald: Der langzeitlich kühlend - erholsame Kur-Schatten  - auch noch 2050 und 2500…
http://www.weber-rudolf.de/schlaggenwald.htm
Der Kaiserwald ist sichzerlich eine der interessantesten Regionen Westböhmens“: F. Bernau 1896.
“Der Kaiserwald mit Marienbad ist nicht nur  interessant, sondern einmalig!“: W. Prankl 2004



Will man die Geschichte des Kaiserwaldes in groben Zügen skizzieren, sieht man einige wichtige Entwicklungsphasen. In den nachfolgenden Anmerkungen oder eher durch Sachkenntnisse inspirierten Betrachtungen versuchen wir es, diese Phasen näher zu beschreiben. Das Thema selbst ist zu breit, um es befriedigend in einem populär-wissenschaftlichen Artikel behandeln zu können. Aus diesem Grund sehen wir sowohl von der üblichen geschichtlichen Periodisierung, als auch von der Analyse der ziemlich komplizierten Eigentums und verwaltungsrechtlichen Entwicklung ab.
Der Kaiserwald selbst etwa in den Grenzen des heutigen Naturschutzgebietes ist keine besonders alte Kulturgegend. Bisher sind keine zuverlässigen Beweise für eine altertümliche Besiedlung gefunden worden, obwohl es in den Randgebieten ( besonders im Ohre / Eger-Tal) eine ganze Reihe von altertümlichen Lokalitäten gibt.
Archäologische Funde aus den höheren Lagen des Kaiserwaldes datieren sich erst seit dem Mittelalter. Die ursprüngliche, relativ dünne Besiedlung des Kaiserwaldes ist einerseits den bedeutenden Verbindungsstrassen  am Rande des Kaiserwaldes und anderseits der Kolonisationstätigkeit des Tepler, und später offenbar auch des Waldsassener Stiftes im 13. Jahrhundert zuzurechnen.
Im Zusammenhang mit diesen wichtigen Landstraßen stehen ebenfalls die Anfänge von Cheb (Eger), Sokolov (Falkenau), Loket (Elbogen), Becov (Petschau), Tepls (Tepl) und Kynzvart (Königswart). Die Bedeutung dieser alten Landstrassen für die Besiedlung und Entwicklung einiger Teile des Kaiserwaldes ist bis heute noch nicht ausführlich behandelt worden. Die Besiedlung des nördlichen Kaiserwaldes verlief sicher aus dem Verwaltungszentrum Loket (Elbogen) und dem früheren Zentrum Sedlec (Zettlitz). Eine gewisse Rolle bei der Kolonisation dieses Einzugsgebiets im 13. Jh. mag auch der Zistersienser Orden aus Waldsassen gespielt haben.
Es kam, wie im Erzgebirge, zur Besiedelung und zur Entstehung der ersten menschlichen Ansiedlungen in den Gebirgslagen des Kaiserwaldes am Ende des 13. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Bergbau, mit dem auch die Gründung von Krasno (Schönfeld), Horni Slavkov (Schlaggenwald), Cista (Lauterbach) und Prameny (Sangerberg) zusammenhängt.
Im Laufe des 13.-16. Jahrhunderts steht die Geschichte des zentralen Kaiserwalds im Zeichen des Erzbergbaus (Gold, Silber und vor allem Zinn), der auch das Leben der hiesigen Bevölkerung, ihre Kultur (Bräuche, Sagen, Handwerk, Charakterzüge usw.) mitbestimmt hatte.
Den Sagen nach  soll der Kaiserwald seit alters her von Abenteurern nach Farbmetallen und Edelsteinen abgesucht worden sein, von welchen am häufigsten die Venezianer erwähnt werden. Das Bergbaugebiet des Kaiserwaldes wurde mit landwirtschaftlichen Produkten aus dem ertragsreichen Tepler Hochland und dem oberen Egertal versorgt.
Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Bergbaus spielten zwei mächtige Adelsfamilien: die Riesemburger von Osek (Osseg) und Pfluger von Rabstejn (Rabenstein).
Eine ähnliche Rolle wie Jachymov (Joachimstal) im Erzgebirge spielte im Kaiserwald Horni Slavkov (Schlaggenwald).
Im 16. Jahrhundert wurde es zum Kultur- und Bildungszentrum der ganzen Region, aus dem viele bedeutende Persönlichkeiten hervorkamen. Das Leben in beiden berühmten Bergbauzentren war sich in mancherlei Hinsicht sehr ähnlich, und in beiden Städten sind bis heute Baudenkmäler aus der Spätgotik und Renaissance erhalten geblieben. Leider verzeichnen wir zugleich in den beiden Zentren ähnlichen langjährigen Verfall und Niedergang dieser unersetzbaren Zeugen der Vergangenheit.
Einen wirtschaftlichen und kulturellen Höhepunkt des 16. Jahrhunderts bedeutete für die ganze Gegend der Zinnabbau in der Umgebung von Horni Slavkov (Schlaggenwald), dessen Bedeutung und Ruhm die Grenzen des Kaiserwaldes weit überschritten hatten, und der sich in den nachfolgenden Jahrhunderten nie mehr wiederholte.
Hochwertiges Zinn aus dem Kaiserwald beherrschte noch lange Jahre den grössten Teil europäischer Märkte. Den Schätzungen zufolge sollen in den Jahren 1500-1650 in den Bergbaurevieren Horni Slavkov (Schlaggenwald) und Krasno (Schönfeld) 33900 Tonnen Zinn abgebaut worden sein.
Eine technische Glanzleistung des regionalen Bergbaus war die Errichtung eines bewundernswerten Netzes von Wasserkanälen, das zu den besten unter den europäischen Bergbaurevieren gehörte. Das Hauptwerk war der sog. “Flößgraben” aus dem Jahre 1563.
Ihre Glanzzeit erlebten die Bergbauzentren des Kaiserwaldes im 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts, während in der zweiten Hälfte des 16. Jh. ihr allmählicher Niedergang begann.
Eine negative Auswirkung auf den Bergbau hatten der Dreißigjährige Krieg und die Gegenreformation. Den wirtschaftlichen Niedergang des Kaiserwaldes nach dem Dreißigjährigen Krieg bezeugen die Fakten aus dem Elbogener Steuerregister von 1654. Der Bergbau wurde zwar in den traditionsreichen Lokalitäten mit größeren oder niedrigeren Erträgen bis Ende des 19. Jahrhunderts weiterbetrieben, verkümmerte jedoch zusehends.
Die allmähliche Konsolidierung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach dem Dreißigjährigen Krieg brachte im Kaiserwald einen neuen Aufschwung des Handwerks und des Zunftwesens. Es kam zur Wiederbelebung vieler lokaler spezifischer Handwerke, die häufig hiesige Rohstoffvorkommen nutzten. Regional wichtig war die Zinngiesserei, betrieben hauptsächlich in Horni Slavkov (Schlaggenwald), Krasno (Schönfeld), Karlovy Vary (Karlsbad) und in Cheb (Eger). Loket (Elbogen) war wieder dank der Produkte der Töpferei- und Ofensetzerei berühmt.
In der Umgebung von Becov (Petschau) entwickelten sich gegen 1600 ein spezifisches Kulturleben, und bes. interessante musikalische Traditionen. Nach erfolgreicher Re-Katholisierung in der l. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde der Einfluß der Kirche immer stärker, welches dem Tepler Hochland und dem ganzen Kaiserwald einen wirtschaftlichen Aufschwung brachte, besonders dank der Tätigkeit des Tepler Stifts, das den ganzen Südosten des Kaiserwaldes seit Jahrhunderten wirtschaftlich und kulturell beeinflußt hatte.Das 18. Jahrhundert brachte im Kaiserwald allmähliche Änderungen der herkömmlichen Lebensweise.
Maria Theresia‘s Schulreform, die Josephinische Aufklärung und damit verbundene Gesetze, Aufthebung der Leibeigenschaft im Jahre 1781: das alles brachte durchgreifende gesellschaftliche Änderungen, die zur Beschleunigung der kapitalistischen Produktionsweise beigetragen hatten.
Es entstanden erste Manufakturen und Fabriken. Lag einst der Kaiserwald an erster Stelle in Böhmen im Zinnabbau, so wurde er Ende des 18. Jahrhunderts zum ersten Standort der böhmischen Porzellanindustrie.
In der Ortschaft Haje (Rabensgrün) begann schon 1789 Franz Haberditzel mit ersten Experimenten und seit 1791 mit der Porzellanproduktion aus dem Kaolinvorkommen von Javorna (Ohorn). Die erste böhmische Porzellanmanufaktur nahm die Produktion 1792 bei Horni Slavkov (Schlaggenwald) auf. Kurz danach folgten schon zahlreiche weitere Manufakturen, wie z.B. in Brezova (Pirkenhammer I803) in Loket (Elbogen 1815). Auf diese Art und Weise wurde die materielle und ästhetische Gestalt des Tischgeschirrs gleich zweimal von der in Kaiserwald angesiedelten Tischgeschirr - Produktion beeinflußt (Zinn, Porzellan).
In der Barockzeit, im 17.-18. Jh., änderte sich schrittweise auch das Außenbild der Städte, Städtchen und Dörfer des Kaiserwaldes. Fast überall haben Brände die ursprüngliche gotiche oder Rennaissancebausubstanz vernichtet, falls es dazu nicht schon früher gekommen war. Die Siedlungen wurden schrittweise im Geist des Barocks umgebaut, wovon vor allem die Herrensitze und Innenausstattun-gen der Kirchen betroffen waren. So wurden z.B. das Tepler Stift, Burg Becov (Petschau), und Schloß Kynzvart (Königswart) eines der bedeutendsten Baudenkmäler des Kaiserwaldes, umgebaut.
Seine Anfänge stammen aus dem Ende des 16. Jahrhunderts, und in die heutige klassizistische Gestalt wurde es 1833-39 umgebaut. Es war mehr als 300 Jahre lang im Familienbesitz der Metternichs, welche die breite Gegend I696 als erbliches Herrschaftsgut erworben hatten. Das Schloß wurde zur beliebtesten Residenz des österreichischen Staatskanzlers K. V. Metternich. Am Barockumbau in der Region beteiligten sich auch zahlreiche renommierte Baumeister und Künstler der damaligen Zeit, wie z.B. die Dienzenhofers, Alliprandi, Brandl, Wenda, Eberl, Dollhopf u.v.a.
Dank den Anstrengungen des Tepler Stiftes ist am Anfang des 19. Jahrhunderts Marienbad gegründet worden.
Sein schneller Aufschwung gemeinsam mit der wachsenden Bedeutung Franzensbades brachte einen erheblichen Konkurrenzdruck auf  Karlsbad und führte zur schnellen Weiterentwicklung des Badewesens in Karlsbad selbst.
Das 19. Jahrhundert brachte ebenfalls eine rasche Entwicklung des Straßen und Eisenbahnverkehrs, und im Eilschritt entwickelte sich auch das Postwesen.
Der Kaiserwald wurde schrittweise aus drei Himmelsrichtungen von Eisenbahnlinien umwoben: Plzen - Cheb (Pilsen - Eger 1872), Cheb - Karlovy Vary (Eger - Karlsbad 1870) und Karlovy Vary - Marianske Lazne (Karlsbad - Marienbad 1898). Die Lokalbahn Nove Sedlo - Loket (Neusattl-Elbogen) wurde schon 1877 erbaut. Selbstverständlich brachte die Eisenbahnverbindung den verbundenen Städten in kurzer Zeit einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung, während die abseits liegenden Ortschaften vom allmählichen wirtschaftlichen Niedergang betroffen waren. So z.B. versuchte man
Ende des 19. Jahrhunderts
Prameny (Sangerberg) zu einem Kurort umzuwandeln. Dieses Vorhaben zeigte sich im Laufe der Zeit als unrealistisch.
 Dagegen wurde der Versuch um die Errichtung des Kurorts Kynzvart (Bad Königswart) mit Erfolg gekrönt. Um die Propagierung der Bad Königswarter Quellen machte sich besonders der bedeutende böhmische Kurarzt Dr. Joseph Spinner verdient.
Von den interessanten Gewerben und Handwerken des Kaiserwaldes des 18. und 19. Jahrhunderts seien hier die traditionsreiche Zinngießerei, die Porzellanproduktion, Herstellung von lackierten Dosen in Zandov (Sandau), Waffen-, Messer- und Nadelherstellung und Sprudelsteinschleifen in Karlsbad und Lebzelterei in Loket (Elbogen) genannt.
Die musikalische Tradition von Becov (Petschau) erreichte ihren Höhepunkt in der Gründung der Musikschule in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Die neuzeitige Musikschule ist dann in Petschau im Jahre 1887 gegründet worden.
Nach 1880
nahm auch die Firma Joseph Spinner in Krasno (Schönfeld) die Porzellanproduktion auf.
Im Zusammenhang mit Verwaltungs- und Eigentumsverhältnissen sei erwähnt, da sich der zentrale Kaiserwald etwa zw. Kynzvart (Kónigswart) und Cista (Lauterbach) bis 1873 in Staatsbesitz befand (deshalb auch der ursprüngliche Name - Kaiserwald), und vom Montanamt Horni Slavkov (Schlaggenwald) verwaltet wurde.
1873
wurde er vom Fürsten Otto Friedrich Schönburg-Waldenburg für 600 000 Gulden gekauft. Sein Waldbesitztum im Kaiserwald erstreckte sich seinerzeit auf 6 000 ha. Umfangreiche Waldbestände in der Gegend von Becov (Petschau) besaß wieder Graf Beaufort-Spontini.
Das 20. Jahrhundert
bezeichnet man, mehr oder weniger richtig, als modernes Zeitalter. Es brachte in den Kaiserwald weitere Verbesserungen der Verkehrs- und Postverbindungen.
1901
wurde die Eisenbahnlinie Krasny Jez (Schönwehr) - Loket (Elbogen) in Betrieb genommen, und schrittweise der elektrische Strom auch in vielen ent-legenen Gemeinden eingeführt. Der Kaiserwald wurde von Wanderern, Urlaubern und Sportlern entdeckt und seine Naturschönheiten fanden immer mehr Bewunderer. Dazu trug auch die immer breitere Publizität in der Tages- und Fachpresse bei. Zur “Entdeckung” der Naturszenarien des Kaiserwaldes gehörte u.a. die Errichtung von Aussichtstürmen und stätten, z.B. auf dem Hügel Krudum () und Krasensky vrch (Schönfelder Berg) 1935.
Im 1. Weltkrieg wurde der Kaiserwald vom wirtschaftlichen Niedergang, Armut und Trauer über den Verlust der Nächsten betroffen. Eine traurige Erinnerung an diese Zeit sind Dutzende von Gefallenen -Denkmälern in allen Gemeinden des Kaiserwaldes aus den Jahren 1914 - 18.
Weitere Meilensteine im Leben des Kaiserwaldes sind der Zerfall Österreich-Ungarns, das Streben der Deutschen im böhmischen Grenzland nach der Gründung der selbständigen Provinz Deutsch-Böhmen, die Entstehung der Tschechoslowakischen Republik, nationale Konflikte,
die Wirtschaftskrise der 30-iger Jahre und die immer stärker werdende nationalistische Henlein-Bewegung in Nordwestböhmen. Nach dem 1. Weltkrieg kam es im ganzen Egertal zum schnellen Niedergang der in letzten Überresten erhaltenen eigenständigen Volkskultur, und ebenfalls der typischen Fachwerkarchitektur, die für den Kaiserwald charakteristisch war.
Alte, künstlerisch und architektonisch wertvolle Dorfhäuser wurden durch uniforme Bauten nach dem städtischen Vorbild ersetzt. Die immer seltener werdenden Volksbauten des Kaiserwaldes hat in seinen Facharbeiten der Karlsbader Lehrer Josef Hofmann festgehalten.
Ein anderer wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Kaiserwaldes war das Ende des 2. Weltkrieges. In den Jahren 1945-46
kam es zur Aussiedlung der Deutschen aus ihrer Heimat und zu Neubesiedlungen durch die tschechische Bevölkerung. Die gebirgige Landschaft des Kaiserwaldes war jedoch für Neuansiedler wenig attraktiv, denn es fehlte hier sowohl an Arbeitsplätzen, als auch an Verbindungs-und Versorgungswegen. Manche der alten Ansiedlungen blieben nach der Aussiedlung der deutschen Bevölkerung völlig verlassen, sind verwahrlost und zuletzt ganz verschwunden:
Es sind z.B. Cista (Lauterbech), Kfely (Gfell) Krasna Lipa (Schönlind), Vranov (Frohnau), Smrkovec (Schönficht) Dolni Lazy (Unt. Perlsberg) u.v.a.  Ausgedehnte Flächen des zentralen Kaiserwaldes sind für lange Jahre menschenlos geworden.
Am härtesten wurden religiöse Baudenkmäler betroffen, wie Kirchen, Kapellen, Friedhöfe, Martersäulen, Kreuze. Der Verfall von Siedlungen und wirtschaftlicher Kultivierung sind jedoch paradoxerweise der Natur des Kaiserwaldes zugute gekommen.
50iger - 60iger Jahre
Wiesen und Felder wurden durch Wald ersetzt, die Natur wurde wilder und romantischer.
Einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung brachte dann erst der neue Aufschwung der Erzförderung in den Jachymov (Joachimsthal) - Baugruben und in der weiten Umgebung von Horni Slavkov (Schlaggenwald), Cista (Lauterbach), Krasno (Schönfeld), Krasny Jez (Schönwehr). Der Uranabbau beeinflußte dann noch lange Jahre das Leben in der Nordhälfte des Kaiserwaldes.
 In Horni Slavkov (Schlaggenwald) wurde in den fünfziger Jahren ein ausgedehntes Wohnbaugebiet im Geiste der damals so beliebten “Stalinistische Architektur” erbaut, und zugleich aber wurden spätgotische und Rennaissance-Denkmäler liquidiert.Nach der Stillegung der Erzförderung in den Joachimstaler Baugruben im Jahre 1964 kehrten in den Kaiserwald wieder ruhigere Zeiten zurück.
Seitdem werden Forst- und Landwirtschaft und Viehweide bevorzugt.
Schrittweise wird die Natur des Kaiserwalds für Sommer- und Winterurlaub neu entdeckt. Nach der sowjetischen Invasion 1968 verbreitete sich der Bau von Ferienbungalows und Bauernhäusern zu privaten Urlaubszwecken, manchmal auf Fundamenten verschwundener Gemeinden.
In den 70ger Jahren erweckte der Bau des “sozialistischen Musterdorfes” in Rovna (Ebmeth) große Aufmerksamkeit. Dieser Versuch ist gescheitert, und bis heute wirken die in freie Landschaft äußerst unpassend gesetzten, verkommenen Plattenhäuser als eine tragische Erinnerung an diese Zeiten.
Die 90ger Jahre bis heute
Für den Naturschutz war dann nach der Stillegung des Uranabbaus
die Errichtung des Naturschutzgebiets Slavkovsky les (Kaiserwald) im Jahre 1974 von entscheidender Bedeutung – für jetzt und morgen.

 


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Stand: JULI 2010