<Schwäbische Vorzeige- Kultur für Kurzreisende und
Feinschmecker>
Ausgangsort im Norden von
Stuttgart: Bietigheim-Bissingen:
http://www.bietigheim-bissingen.de
URBANE KULTUR HEUTE im Herzen des Schwabenlandes
"In Qantitate und in Qualitate" heisst es auf einer 1550 bemalten Tür des
Rathauses von Bietigheim. Beides kann vor Ort und in der Tourist-Information
erfragt, begangen und selbst erfahren werden und warum es lohnt, von dort
und nicht von Stuttgart, Pforzheim oder Heilbronn aus eine Kultur-Fahrt
oder –Wanderung sternförmig ins Herz des Schwabenlandes zu gelangen,
sei es ein Wochenende zu gestalten oder bei einem beruflichen Aufenthalt,
statt in den vorgenannten Städten, an diesem nahegelegenen Ort zu nächtigen,
was sich sowohl ökonomisch wie kulturell auswirkt. ( Doppelzimmer zwischen
50-100 EUR ). Die Familie kann zum Wochenende hinzukommen und so ein
Kultur-Paket für die ganze Familie geschnürt werden. Die Kontaktadresse
stadt@bietigheim-bissingen.de hat auch Namen:
Anette Hochmuth und Eric Reiter. Diese beraten die Reisenden kompetent in
alle diesen Fragen. Viele Wege führen nach Bietigheim-Bissingen. Autobahn A
81: Stuttgart-Heilbronn, Ausfahrt Ludwigsburg Nord. Bahn: Stuttgart
-Heilbronn und -Karlsruhe. S-Bahn: 5 ab Stuttgart.
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Morgendliches Treiben am Marktplatz von Bietigheim-Bissingen
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Geglückte Symbiose von Architektur und Skulptur mit Vorbildcharakter für
das 21.Jhdt |
Städtische Galerie - Aktuelle Ausstellung:
Max Pechstein, Maler der Brücke |
URBANE QUALITÄT vor Ort
Hier kann ein Historischer Stadtrundgang, an Hand von gut lesbaren
Texten und an den Objekten gut sichtbar montiert, selbständig unternommen
werden. Dazu und auch zur sogenannten Skulptour – öffentlich aufgestellte
Skulpturen von Gegenwartskünstlern, zu geschichtlichen Persönlichkeiten der
Stadt, zur Städtischen Galerie für moderne Kunst und der einmaligen
Linolschnittsammlung der Welt, zu Wellness, Wandern & Rad, Kanu & Skate, Bed
& Bike, Japangarten und Übernachtung und Gaststätten gibt es jeweils
weiterführende Broschüren.
Warum heute Qualität vor Quantität in Bietigheim-Bissigheim steht, ist vor
allem der Amtsführung und dem massgeschneiderten Kultursinn des
Oberbürgermeisters Manfred List in langjähriger und kompetenter Weise zu
danken.
Das wir unmittelbar bei einem ersten Rundgang durch die Stadt klar, wo eine
neuartige Architektur, die des 21. Jahrhunderts, am oberen Ende der
Stadtmitte gerade entsteht, inmitten des historischen Ensembles, die 200
Skulpturen an den Aussenflächen zu integrieren versteht, nach 70-jähriger
Abstinenz und so die grosse Tradition der Architektur als Mutter der Künste
hier erstmals fortsetzt, nach dem analytischen bis paralytischen Abbruch der
ästhetischen Beziehungen von Skulptur und Architektur durch Bauhaus-,
Kriegs- und Nachkriegs-Architektur.
Eine weitere grossartige museale Leistung ist die Städtische Galerie
galerie.bibi@n-e-w.de
, ein Alterswerk von Hans Kammerer, dem Stuttgarter Architekten und
Hochschullehrer für eine ganze Generation Vorbild: Gert Bechtle, Fuchs &
Wacker bestätigen dies durch ihre Mitarbeit an dieser Stelle. Aussen wurde
die Fachwerkromantik voll belassen und wir betreten einen Zwischenraumm, der
einem Glaspavillon ähnelt, in dem eine Cafeteria eingerichtet ist. Danach
betreten wir eine Sammlung, die hochkarätige Wechselausstellungen zur
Klassischen Moderne veranstaltet – u.a. Brücke-Maler Max Pechstein, Bruno
Diemer, Bildhauer-Symposien. Neben diesen überregional beachteten
Sommerausstellungen worunter auch Schiele, Feininger und Münter zu nennen
sind, wird alle drei Jahre der Grafikpreis "Linolschnitt heute" vergeben.
Dabei darf auch der Förderer Linol Werke Deutschland dieser einmaligen
Linolschnitt-Sammlung in der Welt nicht ungenannt bleiben, sagt mit Recht
,der Leiter Herbert Eichhorn. Für weitere Höhepunkte im Ausstellungsprogramm
2003 ist gesorgt: Felix Droese, im Umfeld Beuys; Félix Vallotton, Umfeld
Gaugain, Bonnard..; "Mit dem Pinsel gesehen. Japanische Zeichnung und
Malerei d.17.-20. Jhdts."
ZWÖLF AUSERWÄHLTE KULTUR-TIPPS
ins Umland von Bietigheim-Bissingen bieten sich an.
LÖCHGAU
<< Ein überzeitlicher Dorfrundgang>>

<Karl-Hennig Seemann bei Arbeit an der Dresdner
Geschichtsspirale '95>>
Der Arbeitskreis Dorfbild Löchgau lädt zu einem Dorfrundgang ein, bei dem
rund 20 Sehenswürgkeiten zu bestaunen sind. Ein viertausendjährige
Geschichte bietet sich dem staunenden Rundgänger. Kelten, Römer und
Allemannen haben im Stafettenlauf abgelöst und diese langzeitlichen
Bewegtheit der Zeit wird in den aktuellen öffentlich präsentierten
Skulpturen von Prof. K.H. Seemann, 1934*, herausragend dargeboten. Er hat an
der FHS- Aachen und der Akademie in Stuttgart Skulptur unterrichtet. Er
versteht es anderen Menschen ad hoc das Wesentliche seiner künstlerischen
Arbeit zu vermitteln.
Seine erzählende, figurativ-expressive Gestaltungsauffassung widerspiegelt
präzise die sowohl die langzeitliche Ausuferung der menschlichen Aktivitäten
im guten wie mehr im schlechten als auch die aktuelle Ausfransung durch die
Untugenden und Rücksichtslosigkeiten der Menschen untereinander wie
gegeneinander. Da erblicken wir dann sowohl vom Dauer-Frust Überfressene wie
auch die Gewalt der Bewegung in Stürzenden Einzelnen wie in Gruppen. Ein
angemeldeter und organisierter Besuch lohnt sich da in jedem Fall, zumal es
der Bildhauer selbst versteht dies dem Besucher im Rundgang behutsam und
geduldig klarzumachen.
Museum Charlotte Zander im Schloss Bönnigheim:
http://www.sammlung-zander.de Di-So / Feiertage geöffnet

<<Grossartige Individualkunst <<Zwischen Naiver Kunst und Art Brut>>
Diese Privatsammlung Charlotte Zander umfasst einen Sammlungszeitraum von
rund einem halben Jahrhundert mit 4000 Bildern, vorwiegend Naive Kunst aus
Frankreich( u.a. Henri Rousseau, Seraphine, Vivin..) und dem Balkan (Generalic...).
Hinzu kommen Werke der Art Brut , auch aus der Schweiz (Wölflin...) und
Österreich ( Korec...). Ergänzend enthält die Sammlung Tatoo-Bilder,
Votivgaben, Porträts und Genrebilder des 19. Jahrhundert, Medialmaler (
Held, Nüsslein) sowie polnische und jamaikanische Skulpturen.
Schade, dass das eine oder andere Werk des Franzosen Bourbonnais aus seiner
Fabuloserie in Dicy die Aufmerksamkeit dieser grossartigen Sammlerin noch
nicht gefunden hat, der ein Vertreter der Art Singulier ist, der Art Brut
ähnelnd.
Thematisch werden in der naiven Kunst alltägliche, biografische wie
utopische Szenen auf autodidaktische, teils fluchtperspektivisch-ferne,
parodierende Weise dargestellt. So verschwindet zum Beispiel das
schneebedeckte Dach eines Hauses im Weiss des gleichfalls
schneebedeckt-dargestellten Umfeld.
Auch die grenzüberschreitenden Art Brut Künstler ( Wölflin, Korec..) , die
oft in geschlossenen Anstalten ihr Leben verbracht haben, sind mit ihren
traumatisch, be- und gefangen wirkenden Erlebnisbildern vertreten
In der langzeitlich erarbeiteten Erkenntnis zur ihrer Sammlung schreibt
Charlotte Zander: "Die Naive ist in hohem Masse Individualkunst.." Das
Museum gibt einen einmaligen Einblick in einen ausser- auch
gegen-akademischen Richtungschwerpunkt der modernen Kunst, mit rund 300
Künstlern aus über 40 Ländern. Von zeit zu zeit finden Wechselausstellungen
statt, zu einzelnen Themen und Künstlern.
WEINKULTUR dank unternehmerischer Vorbilder in Bönnigheim und Grossbottwar
<<Weine mit Reinton>>
Die Vinothek in Bönnigheim ist im Museum Sophie La Roche untergebracht,
schräg gegenüber vom Museum Charlotte Zander. Geprägt vom Boden und im Klima
der sonnenreichen Lagen des Stromberges mit rund 300 ha Anbaufläche,
entstehen dank der Winzerkunst der Kellermeister hervorragende Weine, die
von deren Verständnis, Einfühlungsvermögen und der situativen Lebenart
zeugen.
http://www.strombergkellerei.de, sowie Weingärntner
Dautel, Kölle, Krapf, sowie Schnapsbrenner Prochnau und Sartorius
kultivieren im Umfeld Wein, Sekt und Spirtuosen.
Ein bemerkenswerter Besuch im Weingut Dautel lohnt allemal.http://www.weingut-dautel.de

Freunde des Barriques, Dautel ist Mitglied des Deutschen Barriques-Forums
und gilt als Prädikatsweingut, kommen voll hier auf ihre Rechnung. 10 ha
umfasst das Weingut. Es liegt im Herzen Württembergs und ist seit 1510 im
Familienbesitz. Die schwere Keuperformation gibt diesen Weinen einen
gehaltvollen und fülligen Langzeit-Charakter. Der gleichfalls da befindliche
Muschelkalkboden des Besigheimer Wurmbergs ergibt gestaltreiche und
feingliedrige Weine. Die Hauptrebsorten sind Riesling und Lemberger.
"Die Sorgfalt beginnt schon im Weinberg", sagt Ernst Dautel dazu: Kurzer
Anschnitt, intensive Laubarbeit, Ausdünnen, Naturbegrünung und integrierter
Minimalpflanzenschutz mit Nützlingen zur Schädlingsbekämpfung sowie
zugeführter Humus, sind in der Weinbergsarbeit Grundbedingung. Dautel’s
Charmeur 2001, ein Riesling Cuvée, leicht spritzig feinsäurig ist als einer
seiner eigenen"Haussterne" besonders für die alltägliche Tischkultur
empfehlenswert
Im Keller werden die Trauben schonend verarbeitet, kontrolliert gegärt,
begrenzt oder gar nicht filtriert.
Die Rotweinerzeugung erfolgt mit klassischer Maischegärung. Es werden
Edelstahltanks, grosse Holzfässer und seit 1986 Barriques eingesetzt. So
entstehen hochwertige Weine mit aussergewöhnlicher und eigenständiger Säure-
und Gerbstoffstruktur, wozu Ernst Dautel eine bis zu 8 Jahre dauernde
Flaschenreife empfiehlt.
<<Herbert Bruker, der Vorzeige-Weingärtner mit Vorbildcharakter>>
Grossbottwar: herbert.bruker@hotel-bruker.de

Gerne und mit berechtigtem Stolz erzählt der jugendlich wirkende Weingärtner
Herbert Bruker wie er auf 7 ha mit penibler Sauberkeit beim Ausbau,
Säure-Regulierung biologischem -Abbau und physiologischer Beerenreife...,
dank auch seiner hervorragend arbeitenden polnischen Zeitarbeiter hat er es
bis zur Auszeichnung " Goldener VaihingerLöwe" gebracht. Denn er findet
keine entsprechend einsatzfreudige Mitarbeiter im näheren Umfeld. Dabei geht
es ihm in typischer Weise wie vielen kleinen und mittleren Unternehmen – die
Schweizer Wirtschaft nennt sie KMU’s – im Euroland. Der Verwaltung muss er
oft bis zu 5 Monaten vor Beginn des Einsatzes zeitgenau die Anwesenheit
seiner braven Polen, wie Bruker ausführt – mitteilen, was er als eine Kette
am Bein eines zukunfts- und qualitätsorientierten Unternehmers sieht, die er
aber immer wieder, neben anderen Verwaltungshemmnissen zu meistern versteht.
"Mit Hingabe zum Weinbau", sagt dazu Bruker "haben wir uns in die Spitze der
Württembergischen Selbstvermarkter eingereiht."
Richtig wohlfühlen kann sich der private wie geschäftliche Reisende im
angegliederten Hotel, das von den Eltern geführt wird. Die Zimmer sind
komfortabel ausgestattet mit Dusche, Funkwecker, ISDN, TV, Stereo und
Minibar. Auch Ferienwohnungen sind vorhanden und für Nichtraucher stehen
extra Zimmer zur Verfügung. Ebenso ist Sauna, Dampfbad und Solarium zu
nutzen. Für Familienfeiern und Seminare, Tagungen steht das Wengerterstüble
mit 65 Personen zur Verfügung und für eine Weinprobe, einzeln und in Gruppen
sind im Gewölbekeller 35 Sitzplätze vorhanden. Für ein "Ade Alltag" ist
gesorgt. Wer darüber hinaus vor hat einen Vorzeige-Unternehmer
kennenzulernen tut gut daran diesen kennenzulernen.
Alternative
GESUNDHEIT in Sternenfels
<< Kräuterhexe aus Berufung zur Gesundheit>>

Führungen ab Januar und ab 15 Personen, unter Tel 07045-40047 Fax -201418
Zwei Galerien umfasst das Unternehmen Kräuterhexe: eine in Sternenfels, hier
wirkt die pharmazeutisch diplomierte Gabriele Bickel, aus Berufung
Kräuterhexe. Sie führt im Frühjahr und Sommer Kräuterwanderungen in
Sternenfels durch. Dabei verläuft diese entlang eines historisch belegten
Sandbauern-Weges. Die gefundenen Wildkräuter werden danach für ihre
Verwendung in Küche und Medizin besprochen.
In den beiden Galerien, eine in Sternenfels und die andere in Maulbronn
können die Freunde der Natur und alternativer Lebensweisen das vielfältige
Angebot durchstöbern und für sich und ihre Nächsten Wohltuendes bewirken.
Bücher ergänzen die reichhaltige Auswahl von Teemischungen, Duftkissen,
Potpourris, Kräuteressenzen, und Liköre.
Auf jeden Fall lohnt es sich, mit der Kräuterhexe direkt in Kontakt zu
treten, sie berät jeden in Sachen fehlender Gesundheit, wie Kopfschmerzen,
Stress, Rückenschmerzen, Jetlag, Augenproblemen, Reizbarkeit,
Schlaflosigkeit, Hautproblemen, Allergien, Magenschmerzen, Angstzuständen,
allgemeinen Erschöpfungen und undefinierbaren Leiden.
Hervorragende
TISCHKULTUR in Ravensburg und nahe von Ludwigsburg
<< Schlemmen auf spitzer Lage und himmlischer Höh‘ >>

http://www.burg-ravensburg.de /
restaurant@burg-ravensburg.de : März – Mitte
Dezember offen.
Beeilen wir uns die renommierte Schlemmerküche auszuprobieren, bevor die
Kastanien der fast hundertjährigen Bäume auf den Kiesboden oder in Ihr
Teller fallen. Was da unter anderen Seltenheiten geboten wird. Ein Beispiel:
Haben Sie schon jemals eine Bratwurst genossen - vom Wildschwein und Reh aus
eigener Jagd – wie Claus Burmeister, dessen Team die Burg unter der
Verwaltung von Freiherr von Göler bewirtschaftet , mit berechtigtem Stolz
mitteilt ? Dazu gibt es Maultaschen mit Blattsalat. Es bietet sich ein
Riesling trocken an, auch aus dem eigenen Weingut mit 19 ha, aus der
Gemarkung Sulzfeld mit den Keuper- und Lösböden, die eine besondere Eleganz
und Fruchtigkeit aufweisen – jung trinkreif sind. Gewünschte
Themenmenüabende, mit schwäbisch-pfälzischen Spezialitäten krönen gesellige
Feste, die sorgfältig organisiert werden. Der Burgberg der Ravensburg, vor
750 Jahren gebaut, gehört zu den Spitzenlagen Badens, der sich direkt an das
Herz vom Schwabenland anschmiegt. Der Blick in die schwäbisch-badische
Landschaft eröffnet hier dem Besucher ein grandioses und unvergessliches
Panorama.
<<Zwei Herzen auf dem rechten Fleck>>
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Das gastromische Herz im Schloss
Monrepos bilden Birgit Klett und Harald Alois Neise, die die Gutsschenke
leiten
Lust-Schloss
MONREPOS bei Ludwigsburg:
http://www.schlosshotel-monrepos.de
Ob die Blätter von den Bäumen fallen oder der Schnee leise rieselt - auch
zu Weihnachten und zum Silvester - hier blüht und gedeiht im Herz des
Schwabenlandes ein gastronomische Herz , das historische Restaurant im
Schloss Monrepos mit der Bauzeit von 1760-1803, die Gutsschenke. Im
stilvollen Rahmen können Einzelne, Familien, Radler und andere
geschäftlich orientierte Gruppen ihre kulinarischen Erlebnisse geniessen.
Besonders Letzeren wird ein Ballsaal bis zu 180 Personen geboten, mit
Video-Konferenz , ISDN, PC-Technik, für Tagungen und Konferenzen in einer
gediegenen Atmosphäre geeignet und werden perfekt organisiert, wie es
Hoteldirektorin Birgit Klett versichert. Wellness- und Fitness werden
durch Swimmingpool, Sauna, Solarium, Massage und Liegewiese zu einem
entspannenden Erlebnis.
Hinzu kommen Joggingpfade im Park, Rad- und Wanderwege, Ruderboote,
Minigolf, Reitanlage und ein 9-Loch Golfplatz.
Birgitt Klett und Küchendirektor Harald Alois Neises wirken hier seit 1975
inmitten einer 225 ha grossen Parklandschaft mit Barockschloss und See,
das sie vom Hofkameralamt des Hauses Württemberg 1997 zur Pacht übertragen
bekamen.
Lassen Sie sich mit einem Schwäbischen Menü verwöhnen: Kraftbrühe mit
Kräuterflädle, Maultäschle mit Spinat auf Lauchgemüse, Rehkeule rosa
gebraten in Wacholderrahm mit Steinchampignons und Buabespitzle,
Ofenschlupfer auf Vanillesauce mit Rahmreis. Dazu begleiten Sie die Weine
des Hauses Württemberg vom Eilfinger Berg mit zwei trockenen
Kabinettweinen Maulbronner Riesling und dem Lemberger:
LITERATOUREN nach Boennigheim und Marbach – ein Muss für LiebhaberInnen
<<Mit Sophie La Roche zur deutsch-französischen Aufklärung und ihren
Folgen>>

MUSEUM SOPHIE LA ROCHE. <
Stadtverwaltung@Boennigheim.KDRS.de> Von Freitag
- Sonntag
"..Ihre angenehmste Konversation... zu geniessen, deren Beraubung mir
schmerzlicher ist als der Verlust des Besitzes einer Person, die in meinen
Augen immer die angenehmste, holdseligste und liebenswürdigste ihres
Geschlechtes bleiben wird" schreibt Wieland an Sophie La Roche vor rund
150 Jahren, mit der er acht Kinder und unzählige literarische Diskurse
hatte. Aber auch Goethe, der eine ihrer Töchter liebte, spricht von einer
"wunderbarste"n Frau, schlank, zart gebaut, gross, elegant und zwischen
Edeldame und Bürgersfrau "schwebend". Dieser innigen Verehrung schliessen
sich auch Schiller, wie ihre Enkelkinder Bettina von Arnim und Clemens
Brentano, an.
Bei einem Besuch erleben Sie in Anwesenheit von Charlote Nerl-Steckelber
und Klaus Pott, die die Konzeption zu dieser Dauerschau entwickelt haben,
wie unmittelbar und überzeugend die Innigkeit sowohl der Vortragenden als
auch der Person La Roche übereinstimmen und so eine längst vergangene Zeit
vor uns Gestalt gewinnt.
<<Unterirdischer Himmel mit überirdische Geisteskraft>>
Stadtrundgang
MARBACH/
http://www.schillerstadt-marbach.de

Auch zu Wasser kommt man dorthin. Neckar-Käpt’n /
http://www.neckar-kaeptn.de
fährt Sie beispielsweise von Bad Cannstadt /Stuttgart nach Marbach und
zurück, vom Frühjahr (1.5.) bis zur Spätlesezeit (27.10.) An Bord gibt es
à la carte oder exclusive Buffets auf Charterfahrten. Für
Kindergeburtstage und Seniorentreffs sowie Tanz kann genauso gesorgt
werden wie für Naturkundefreunde und Literaturfans nach Marbach, zum
Geburtshaus Friedrich Schillers, Schiller-National- und Literatur-Museum
bilden zusammen im privatgeführten Deutschen Literatur-Archiv einen
"Unterirdischen Himmel", wie es Martin Walser treffend zum 25jährigen
Bestehen formuliert hat und damit das kreativ-subversive Element in der
Literatur signalisierte.
Neben Schiller, für dessen Denkmal übrigens französische Kanonen
eingeschmolzen wurden, darf keinesfalls das Tobias-Mayer-Museum unerwähnt
bleiben, denn Mayer (1723-1762) war als Astronom, Mathematiker sowie als
Kartograph tätig der die Naturwissenschaft des 18. Jhdts. wesentlich
mitbestimmte.
Bei einem Rundgang darf die am gegenüberliegenden Ufer des Neckars
gelegene Alexanderkirche nicht ausser acht gelassen werden, die zwischen
1450 – 1490 entstand und ausgezeichnet restauriert wurde. Berühmt ist ihr
Staffelraum – ein engmaschiges Netzrippengewölbe-System an der
Mitteldecke, dessen originale Bemalung weitgehend erhalten ist.
Stadtführungen nach Vereinbarung und von April bis Oktober, jeden Sonntag
ab 14.30 Uhr.
An dem Oberen Torturm, vollkommen neu restauriert, kommen alle vorbei, an
dem ein Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges ein auf- bis
eindringliches Mahnmal 1934 angebracht wurde. Es zeigt zwei düstere,
behelmte Soldaten im Hochrelief von Arno Breker, bzw. seiner Schule, dem
erstrangigen Bildhauer des 3. Reiches. Es weist alle signifikanten
Merkmale der charakteristischen Todes-Ver-Achtung auf, die
Zielvorstellungen dieses vorgedachten Totenkultes, gepaart mit
Heldenverehrung. Eine wünschenswertes didaktisches Eingehen auf diese
gezielte Art der Lebensverachtung ist vor Ort bislang nicht erfolgt. Das
und noch vieles andere, können Kulturinteressierte hier und in ganz
Marbach anschaulich erleben.
Wer
GESELLSCHAFT UND BILDUNG zusammen erleben will fährt nach Freudental
und Brackenheim
<<Im Tal von Träumen, Tränen und Frieden>>

FREUDENTAL
Pädagogisch-Kulturelles Centrum in einer ehemaligen Synagoge.
http://www.pkc-freudental.de
Ein Besuch dieses Lernzentrums (Versammlungshaus seit 1770) lohnt sich
schon deshalb, wenn Sie Gelegenheit haben, den historischen Ausführungen
Leiter Ludwig Bez zu folgen und dessen lebendige Darstellung der
Geschichte der Juden in Deutschland am Beispiel eines in gegenseitiger
nachbarlicher Achtung im bewussten Nebeneinanderlebens im Freudental, vom
16. Jahrhundert bis zum Holokaust. Dabei ist rückblickend ganz besonders
die Frau von Graevenitz zu erwähnen, wie es der Leiter bildhaft erzählt,
da es ihr gelingt ein Edikt zu verfassen, für Freudental und 1730
durchzusetzen dass "jeder Mensch das gleiche Recht auf Freiheit und auf
ungestörten Gottesdienst hat..." So wurden die Juden in Freudental
schlagartig auch zu Bauern und Handwerkern. Ihr selbst ging es nicht so
gut. Sie wurde als Landverderberin und Menschin geächtet und starb im
Elend.
Dem innerer Freude ausstrahlenden Ludwig Betz und anderen Mitbürgern ist
es gelungen dieses Versammlungshaus vor rund 20 Jahren vor dem Abbruch zu
retten und so entstand dieses international renommierte Lernzentrum, das
sich zu 80% selbst trägt, es hat 5000 Förderer und der Rest kommt aus
öffentlichen Mitteln. Es gibt Seminare und Vortragsreihen zu Themen
Klezmer Musik, Nahost, wobei Palästina genauso geachtet wird wie Israel,
daher wird derzeit keine Reise nach der einen oder anderen Seite
organisiert. Zentrales Anliegen stellt der Dialog der Kulturen und
jüdischem Leben vor Ort dar, der mit Studienreisen verbunden ist: 2003
geht es nach Buchara, Kashgar, Siwa und New York. Gerne informiert dazu
Ludwig Bez näheres.
<<Ich gebe keine Richtlinien, ich gebe Atmosphäre>>,
THEODOR HEUSS,
geboren in Brackenheim.

Mit diesen Worten sprach er als Kultusminister zu seinen Mitarbeitern.
Diese gelungene Atmosphäre finden wir auch bei einem Besuch im
Theodor-Heuss-Museum in Brackenheim: Die neu
installierte und die persönliche Entwicklung und Entfaltung der
Persönlichkeit von Theodor Heuss aufzeigende Video-Vorführung auf drei
Ebenen wird durch persönliche Bemerkungen an den Stellwänden und in
feinsinnig abgestimmten Aquarellen, von Heuss selbst gefertigt, untermalt.
Eine mehrfarbige Einblendung durch Dia-Überblendung der Videovorführung in
Text und Fläche wäre wünschenswert.
Deutlicher als je zuvor, nach über 50 Jahren gelungener Demokratie, zeigt
sich da ein Mann der ersten Stunde und als erster Bundespräsident, mit
Zigarre, dem Hut in der Hand, der durchs Land gern zu Fuss geht und auf
offener Strasse, auch allein, anderen Menschen verschiedener Herkunft
partnerschaftlich begegnet, als ein Nachbar, einer also von ihnen. Heute ist
das kaum noch möglich, ausser in den kleineren Nachbarländern in Österreich
und der Schweiz, in denen viele Politiker noch zu Fuss, mit dem Fahrrad oder
dem öffentlichen Verkehr in ihre Arbeitsstelle eilen.
Wer also eine Atmosphäre sucht, findet sie in Brackenheim, auch im Rundgang
in den Besenwirtschaften, wo es allerdings manchmal, wenn Musik tönt, so
laut werden kann, dass stillere Wirtschaften einladen. Die findet der
Weingeniesser im Ausschank-Terminkalender für Zabergäu unter
www.zabergaeu-tourismus.de. Besonders
Kulturinteressierte finden da sowohl Gegenwarts-Kunst im Stadtraum als auch
historischen Bauwerke.
MAULBRONN
<<Vom Zisterzienser-Kloster - dank schwäbischem Geist - zum
Weltkulturdenkmal>>
http://www.maulbronn.de
/
http://www.schloesser-und-gaerten.de

In der gewollten und anvisierten Abgeschiedenheit des Salzachtales wurde die
Klosteranlage vor rund 850 Jahren errichtet. Die Zisterzienser schufen damit
eine Kulturlandschaft mit Stausseen, Fischteichen, Weinbergen und
Steinbrüchen: Kein mittelalterliches Kloster, nördlich der Alpen ist
vollständiger. Es zeigt die für diesen Orden die typische
Zweiklassen-Trennung von Herren und Laien, die sich in jedem Raumteil -
strikt getrennt - bis heute sichtbar ist. 1556, nach dem Augsburger
Religionsfrieden wurde das Kloster aufgelöst und eine evangelische
Klosterschule eingerichtet. Dieses sogenannte Evangelische Seminar wurde so
zur württembergischen Geistesschmiede. Literatur- und Wissenschafts-Grössen,
u.a. Johannes Kepler, Astronom, Sybille Rieger, Liederdichterin, Hölderlin,
Caroline Schelling, frühromantische Dichterin, Hermann Hesse,
Nobelpreisträger, gehörten zu den Seminaristen und zum Teil Lehrenden. Nach
einem Besuch lockt die umgebende Natur zum Durchatmen, mit Wasser,
Bootsfahrten , Wälder und Wein.
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