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Interregionale Initiative Region
Trier
Dr. Richard Gross;
info@region-trier.de;
zock@agenturhaus.de;
kehren@agenturhaus.de;
t.rabe@region-trier.de,
www.region-trier.de;
www.region-trier.de/schrittzwo
Die Initiative Trier e.V. wurde 1994 von den vier Landkreisen der Region, der
Stadt Trier, der Industrie- und Handelskammer Trier, der Handwerkskammer
Trier sowie der Bitburger Brauerei gegründet.
Heute ist die IRT eine erfolgreiche Public-Private-Partnerschaft, in der
öffentliche Institutionen, Verwaltungen, Hochschulen, Unternehmen, Banken
und engagierte Einzelpersonen eine effektive Basis zur Zusammenarbeit
finden.
Das Ziel
Die IRT hat sich zum Ziel gesetzt, die Zukunft der
Region Trier als
-wirtschaftlich attraktiven,
-kulturell bedeutsamen,
-ökologisch intakten Raum mit hohem Lebens- und Freizeitwert zu sichern.
Die zentrale Aufgabe
sieht IRT darin, im Verbund mit ihren Mitgliedern die Bekanntheit und das
Image der Region Trier weiter zu verbessern und die Region als modernen
Wirtschaftsstandort nachhaltig zu profilieren
Kommunikation der Standortqualität der Region Trier nach außen und innen
Entwicklung und Umsetzung von Vermarktungskonzepten für die Region Trier
Anregung und Betreuung von Projekten zur Stärkung der Leistungsfähigkeit der
Region Trier
Beratung von Unternehmen in Standortfragen
Vernetzung regionaler Einrichtungen und Informationsstelle
Dynamik für materielle und geistige Kultur:
Bildung & Weiterbildung
Forschung & Technologie
Landwirtschaft & ländliche Entwicklung
Kunst & Tourismus
Gesundheit
Wirtschaftsförderung / fit - Initiative
Zukunft & Ausblick
Die IRT mit ihren Kooperationpartnern wird auch in
Zukunft die Interessen der Region Trier vertreten. Um diese Arbeit auf eine
möglichst breite Basis zu stellen, wird sie die Menschen, Organisationen und
Institutionen in der Region noch stärker integrieren und zum aktiven
„Mitmachen“ motivieren.
Ob bei der Förderung der regionalen Zusammenarbeit, dem kontinuierlichen
Innen- und Außenmarketing oder der Initiierung und
Umsetzung regional bedeutsamer Projekte und Veranstaltungen - die
Möglichkeiten, Initiative für die Region zu
zeigen, sind vielfältig und bieten einen kulturellen Raum für Zukunft.
DER SICH ENTFALTENDE KULTURELLE GROSSRAUM
Luxemburg und Grossregion, Kulturhauptstadt Europas 2007Am 9. Dezember
2006 wurde die Kulturhauptstadt Europas 2007 offiziell eröffnet.
Teilgenommen haben die Bürger aus Saarbrücken, Trier, Metz und Nancy was
die Wertschätzung dieser Initiative in diesem grossräumigen Kulturraum für
die Zukunft zum Ausdruck bringt. Ein Tag der offenen Tür in sämtlichen
Museen der Stadt erlaubte dem Publikum einen ersten Einblick ins Kulturjahr
zu wagen und die ersten Ausstellungen des Kulturjahres 2007 zu besichtigen:
die Ausstellung ON/OFF im Casino – Forum für zeitgenössische Kunst ist dem
Licht als künstlerisches Medium gewidmet und als Trilogie aufgebaut. Die
beiden anderen Abschnitte dieser grenzüberschreitenden Ausstellung sind im
FRAC Lorraine in Metz sowie im Saarland Museum in Saarbrücken zu sehen. Die
Michel Majerus Ausstellung im Mudam ist eine Retrospektive der Werke einer
der vielversprechendsten Maler seiner Generation. Michel Majerus hat
luxemburgische Wurzeln und ist 2002 in einem tragischen Flugzeugunglück ums
Leben gekommen und hinterlässt wichtige Produkte, die eine erstaunliche
Energie vermitteln.
Diese erste, sehr positive Bilanz für eine erste
Veranstaltung zeigt, dass echtes Interesse und Begeisterung für die
europäische Kulturhauptstadt 2007 existieren und darüber hinaus ist sie ein
Beweis für die Breitwilligkeit der Grossregion sich für eine bestimmte
Veranstaltung zu mobilisieren.
DIE KULTURELLE INITIATIVE
Erste Kulturkonferenz der Region Trier 0651 / 970750.
Wertschöpfungsanalysen, Entwicklungs- und
Finanzierungsstrategien für das regionale Kulturangebot stehen im
Vordergrund der Gemeinschaftsveranstaltung von IHK Trier und IRT im März
2007.
Die Kultur rückt zunehmend in den Fokus der Region
Trier. Mit ihrem herausragenden Kulturangebot, insbesondere im Jahr 2007,
gewinnt die Region dabei überregional Profil sowie Vorteile im bundesweiten
Wettbewerb der Regionen um qualifizierte Arbeitskräfte, Investitions- oder
Standortentscheidungen.
Um das beutende kulturelle Potenzial der Region Trier
auch zukünftig gezielt als Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität aber
auch als Standort- und Imagefaktor weiterzuentwickeln, arbeiten die
Kulturanbieter sowie die Verwaltungen und die Wirtschaft der Region Trier an
gemeinsamen Strategien.
Präsentiert werden erstmals die Ergebnisse einer
Wertschöpfungsanalyse „Kulturveranstaltungen als Wirtschafts- und
Imagefaktor in der Region Trier“. Diese Untersuchung wurde von Prof. Dr.
Kagermeier, Fachbereich Freizeit- und Tourismusgeografie der Universität
Trier, im Auftrag der IHK Trier und der IRT durchgeführt und beinhaltet u.a.
eine Analyse der Besucherstrukturen ausgewählter regionaler Veranstaltungen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Kulturkonferenz
betrifft die finanziellen Grundlagen der Ausgestaltung und Weiterentwicklung
der regionalen Kulturangebote: Andreas Eckel, Geschäftsführer der
Sponsoringgesellschaft des Schleswig-Holstein Musikfestival mbH, wird in
seinem Vortrag „Kultursponsoring in der erfolgreichen Praxis“ von den
Aktivitäten und Erfahrungen im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals
berichten. Dort ist es gelungen, in einem ländlich geprägtem Flächenland ein
auch international bedeutendes Kulturangebot zu etablieren
Das Programm wird abgerundet durch eine von Dieter
Lintz, Trierischer Volksfreund, moderierte Podiumsdiskussion, bei der neben
den Referenten auch regionale Kulturverantwortliche als Diskussionspartner
zur Verfügung stehen.
DIE INTELLEKTUELLE INITIATIVE „schrittzwo“
Sie umfasst den Zeitrahmen nach erfolgtem Studium.
Der erste Schritt ist eine Ausbildung an Fachhochschule oder Universität.
Jetzt soll „schrittzwo“ folgen, die Praktika- und Diplombörse für Studenten
der Hochschulen und für die Wirtschaft in der Region Trier. Studierende und
Unternehmer sind seit Jahresbeginn aufgerufen, sich dort kostenlos mit ihren
Gesuchen und Angeboten einzutragen.
Das Prinzip: Unternehmer sucht Akademiker, Student
sucht Firma, „schrittzwo“ bringt sie zusammen. Der Arbeitstitel des Projekts
war „Praktika-Börse“, aber „schrittzwo“ ist inzwischen mehr: In
Zusammenarbeit mit der Initiative Region Trier (IRT) wollen die Hochschulen
den Kontakt zwischen Studierenden und der Wirtschaft deutlich verstärken –
zum beiderseitigen Nutzen und zur engeren Verbindung zwischen Theorie und
Praxis. Dabei soll die Börse nicht allein auf die Unternehmen der Region
beschränkt bleiben. Auch aus der EU-Nachbarschaft - Luxemburg, Frankreich
und Belgien – sowie dem gesamten Bundesgebiet können sich Firmen bei „schrittzwo“
auf die Suche nach Trierer Studenten begeben.
„SchrittZwo“ ist ein öffentliches Angebot im
Internet-Portal der Region Trier. Verwaltet und verantwortet wird die Börse
von den Transferstellen an der Fachhochschule und der Universität Trier. Als
Ansprechpartner stehen den interessierten Firmen außerdem die
Handwerkskammer und die Industrie- und Handelskammer Trier zur Verfügung.
Zum Beispiel dann, wenn sie zunächst anonym nach einem Praktikanten,
Diplomanden oder sonstigen Mitarbeiter suchen wollen. Dann bieten die beiden
Wirtschaftskammern an, als Ansprechpartner in den Inseraten genannt zu
werden. Nach einer ersten Prüfung werden die Anfragen zum Unternehmen weiter
geleitet.
Studierende und Hochschul-Absolventen sollen bei „schrittzwo“
mit der Zeit eine Fülle von Anwendungsfeldern für ihr Wissen finden. Und den
Unternehmen bietet „schrittzwo“ den direkten Weg zu den Trierer Studenten.
Beide Seiten können kostenlos Inserate aufg eben oder nach Angeboten suchen
– dadurch wird „schrittzwo“ zur zentralen Stelle für die Vermittlung von
Jobs, Praktika, Themen für Diplomarbeiten und Promotionen, Praxissemester,
Forschungsfelder und vieles mehr.Damit dieses Projekt auf möglichst breiter
Basis stehen kann, sind die Studenten der beiden Trierer Hochschulen sowie
die Unternehmer der gesamten Region oder Großregion aufgerufen, sich ab
sofort bei „schrittzwo“ mit ihren Gesuchen und Angeboten einzutragen. Für
die Inserate ist ein Anmeldebogen vorbereitet, der sich schnell und einfach
ausfüllen lässt. Nach dem Absenden werden die Gesuche und Angebote bei den
Transferstellen geprüft und anschließend ins Netz gestellt.Der
Anfang ist bereits gemacht: Auf der „schrittzwo“-Internetseite stehen
bereits die ersten Angebote und Anfragen. Jetzt kommt alles darauf an, dass
möglichst viele mitmachen.
DAS INTERREGIONALE KULTURPROJEKT -
und seine Problematik bei der Realisierung in den 6 Schwerpunktbereichen der
materiellen und geistigen Kultur
Beratungsstelle für grenzüberschreitende Projekte: INTERREG POINT DeLux
gruppe@eic-trier.de; Informationen zu den Leitlinien des
INTERREG-Programm DELUX sowie Beispiele laufender Projekte sind zu finden
unter:
www.interreg3a-delux.de
In Trägerschaft der Initiative Region Trier e.V. (IRT)
und in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium des Landes
Rheinland-Pfalz sowie dem Innenministerium des Großherzogtums Luxemburgs
wurde eine Koordinierungsstelle für grenzüberschreitende Projekte der Region
Trier-Luxemburg eingerichtet, die mit Mitteln des europäischen
INTERREG-Programms gefördert werden können.
Mit der Informationsveranstaltung „INTERREG III A DeLux
– Die Chancen jetzt noch nutzen“ stellte sich der INTERREG Point DeLux am
2005 im Tagungszenrum der Handwerkskammer Trier der Öffentlichkeit vor. Über
100 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt und dokumentierten das große
Interesse an grenzüberschreitenden Aktivitäten in der Region.
Mit rund 11 Millionen Euro fördert die EU mit der
Gemeinschaftsinitiative INTERREG III A Delux im Zeitraum 2000 bis 2008 die
grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen der Region Trier und den
westlichen Nachbarländern. Rund 5 Millionen Euro stehen noch zur Verfügung.
Damit diese Gelder rechtzeitig in sinnvolle Projekte gebunden werden, wurde
im Auftrag der rheinland-pfälzischen und luxemburgischen Programmpartner vor
kurzem eine Beratungsstelle eingerichtet. Träger des „INTERREG Point DeLux“
ist die Initiative Region Trier e.V. Die Stelle ist physisch beim Euro Info
Centre angesiedelt.
Die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
wurde von Hans-Hermann Kocks, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Trier
unterstrichen, er fügte hinzu: "Leider wurde das Programm bisher ungenügend
in Anspruch genommen. Hierfür sind verschiedene Gründe zu nennen. Manchen
Projektträgern fehlen die erforderlichen zusätzlichen Mittel oder es finden
sich keine Partner jenseits der Grenze. Viele schrecken aber auch die
komplizierten Antragsmodalitäten und die mit der Antragstellung verbundenen
aufwändigen Vorbereitungen ab!"
Als Vertreterin des luxemburgischen Innen- und
Landesplanungsministerium erkläuterte Petra Groen Hintergründe, Ziele und
Inhalte der Europäischen Gemeinschaftsinitiative INTERREG. Das Programm
fördert grenzüberschreitende Projekte, die eine nachhaltige Wirkung auf die
Entwicklung des Grenzraumes haben sollen, in den sechs Schwerpunktbereichen
der materiellen und geistigen Kultur:
- Urbane und ländliche Entwicklung
- Wirtschaftsförderung
- Tourismus und Kunst
- Arbeitsmarkt und Bildung
- Natur und Landschaft
- Netzwerkbildung und Kommunikat ion.
Bis zu 50 % der Projektkosten werden von der
Europäischen Union übernommen. Der Rest muss von den Projektträgern oder
Dritten gestellt werden.
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit
fördert die EU gezielten Aktivitäten, die sonst oft Finanzierungsprobleme
hätten, so Groen. Neben der Finanzierung gehe es insbesondere auch darum,
die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg einzuüben. Von Seiten des
Luxemburgischen Innen- und Landesplanungsministeriums erwarte man mit der
Einrichtung des INTERREG Points eine wirksame Unterstützung der bestehenden
Beratungseinrichtungen und freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.
Den INTERREG Point stellte Olaf Gruppe, Leiter der
neuen Einrichtung, vor und erläuterte die Arbeitsteilung mit dem Referat
„Grenzüberschreitende Zusammenarbeit“ der Aufsichts- und
Dienstleistungsdirektion in Trier. Während dieses weiterhin Ansprechpartner
für kommunale Projektträger aus Rheinland-Pfalz bleibe, werde sich der
INTEREG Point um alle anderen Antragsteller aus Rheinland-Pfalz und
Luxemburg kümmern. Herr Gruppe hat langjährige Erfahrung mit der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Er erklärte die besonderen
Rahmenbedingungen für INTERREG Projekte.
Harald Eiß, Referatsleiter für grenzüberschreitende
Zusammenarbeit bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier gab
Auskunft über die noch zur Verfügung stehenden Mittel und erläuterte den
Ablauf der Projektentwicklung von der Idee bis zur Antragstellung. Er zeigte
auch die zahlreichen möglichen Stolpersteine und verdeutlichte so die
Bedeutung der Beratung für künftige Antragsteller. Angesichts der großen
Zahl von Interessenten sei mit einem starken Wettbewerb um die verbleibenden
Mittel zu rechnen und es komme für jedes Projekt darauf an, möglichst rasch
die erforderlichen Bedingungen zu erfüllen.
Zwei Praxisbeispiele
ergänzten die theoretischen Ausführungen. Unter welchen Bedingungen auch
Privatunternehmen Projektträger sein können, zeigte Markus Koenen,
Verwaltungsleiter der Median-Reha Klinik Bernkastel-Kues. Daniela Torgau gab
einen Einblick in die Praxis laufender Projekte und wertvolle Hinweise für
eine erfolgreiche Projektabwicklung.
Nähere Informationen: Olaf Gruppe: INTERREG Point Delux,
c/o Euro Info Centre Trier, Bahnhofstraße 30-32; 54292 Trier, Tel.
0651-97567-22 |