Industrie 4.0 :Neue Geschäftsfelder, Geschäftsmodelle, Technologien . Mit Praxisfällen . Autor: Horst Wildemann. Redaktion: Ricarda Engelmeier

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Wertschöpfung & Wettbewerb
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Online-Publikation: April 2017  im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
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TCW Transfer-Centrum, München, http.//www.tcw.de
182 Seiten, Broschur mit Rollbindung ISBN: 978-3-941967-90-8; 184,00 € (Heftpreis 84,00  €)

Charakteristika
> Arbeitswelt-4.0 ? Müssen sich Unternehmen neu erfinden?

Inhalt
Die Digitalisierung durch sämtliche Branchen hinweg ist der Ausgangspunkt für Geschäftsmodellinnovationen. Die internen Strukturen der Unternehmen müssen den neuen Geschwindigkeiten am Markt angepasst werden. So können langwierige Produktentwicklungen durch Fast-Prototyping-Methoden ergänzt werden, um Produtkte schneller auch in neuen Märkten testen zu können.
Ebenfalls ist eine Synchronisation der unterschiedlichen Innovationsgeschwindigkeiten zwischen konventionellen und digitalisierten Bereichen dabei zu beherrschen.
Schließlich sind Innovationen in den Geschäftsmodellen erforderlich, denn diese erlauben es, schneller am Markt reagieren zu können. Unternehmen rechnen mit steigenden Umsätzen, die durch neue Geschäftsmodelle ermöglicht werden. Die Vision ist hinreichend beschrieben, aber es fehlt das Wissen, den Übergang von einer analogen Arbeitsumgebung in ein digitales, vernetztes Wertschöpfungsökosystem zu bestreiten. Robuste Wege dazu werden auf dem Kolloquium dargestellt

Autor
I
Horst Wildemann (* 4. Januar 1942 in Litzmannstadt) ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der TU München. Er hatte den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre - Unternehmensführung, Logistik und Produktion an der TU München inne. Wildemann ist größter Promoter für Kanban im deutschsprachigen Raum.
https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Wildemann
II
Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann studierte in Aachen und Köln Maschinenbau (Dipl.-Ing.) und Betriebswirt-schaftslehre (Dipl.-Kfm.). Nach einer mehr-jährigen praktischen Tätigkeit als Ingenieur in der Automobilindustrie promovierte er 1974 zum Dr. rer. pol., Auslandsaufenthalte am Internationalen Management Institut in Brüssel und an ameri-kanischen Universitäten schlossen sich an. 1980 habilitierte er (Dr. habil.) an der Universität zu Köln. Seit 1980 lehrt er als ordentlicher Professor für Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Bayreuth, Passau und seit 1989 an der Technischen Universität München. Er hat Rufe an die Universitäten Stuttgart Hohenheim und Dortmund, an die Freie und die Technische Uni-versität Berlin, University of Southern California, University of Indianapolis und an die Hochschule St. Gallen erhalten. Neben seiner Lehrtätigkeit leitet Prof. Wildemann ein Beratungsinstitut mit über 60 Mitarbeitern für Unternehmensplanung und Logistik. In 40 Büchern und über 700 Aufsätzen, die in en-gem Kontakt mit der Praxis entstanden sind, hat er neue Wege für die wirtschaftliche Gestaltung eines Unternehmens mit Zukunft aufgezeigt. Für führende Industrieunternehmen ist Professor Wildemann als Berater, Aufsichts- und Beirats-mitglied tätig. Ihm wurden die Staatsmedaille des Freistaates Bayern, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland und die Ehrendok-torwürde der Universitäten Klagenfurt, Passau und Cottbus verliehen. Aufnahme in die Logistics Hall of Fame 2004. Bayerischer Verdienstorden 2006. Verleihung der Ehrennadel durch die Bundesvereinigung Logistik 2008. 
http://www.bwl.wi.tum.de/contenido/cms/front_content.php?idcat=9

Fazit, vorangestellt
Es geht kurz gesagt im handlichen TCW-Report mit Rollbindung":Neue Geschäftsfelder, Geschäftsmodelle, Technologien" um eine Talentschmieden-Vorlage 4.0  als Muster für  PPPs : Point-to-Point-Protocols & Power-Point-Präsentation  zur Weiterentfaltung und -entwicklung in diesen Topoi. Ein üppiges Stichwortverzeichnis von A-Z erlaubt einen effizienten Zugriff zu den Begriffsfeldern Absatz bis zu Ziele (vorbildlich redigiert von Ricarda Engelmeier ).
Zum Inhaltlichen: 'Unerlässlich sind in Zukunft verlässliche, staatlich kontrollierte Regeln (dem ist voll zuzutimmen). Nur wenn verlässliche, rechtliche Grundlagen existieren, lassen sich Potenziale der Industrie 4.0 ausschöpfen‘, so Horst Wildemann in seinem Schlussplädoyer. Und weiter ? So setzt er rethorisch nach mit Warum? Wenn sich durch die 'Alles-oder-nichts-Märkte' in der Informationstechnologie Monopole bilden (die  aktuell voranschreitend bereits kursieren) ruiniert dies den Wettbewerb'.
Sein weiteres Anliegen zielt auf den Datenschutz im Geschäftsverkehr (z.B. unerlaubte Veröffentlichung / Verlust von Kernkompetenz) und die Produkthaftung bei autonomen Systemen (wie selbstfahrendes Auto).
Seine Quintessenz: Es muss eine Renaissance des Staates geben (ja aber es gilt global rechtlich zu klären, wie weit der Staat international wirkende Unternehmen vice versa auf Augenhöhe unterstützen soll?) . Nicht das Unternehmen ist aktuell eingeengt zu sehen, vielmehr der nationale Staat im Euro-losen-Gebinde. Im Prinzip ist der zu begrüssende liberale Impetus von Wildemann hochaktuell und zukunftsweisend. m+w.p17-4

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