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Online-Publikation: August 2008 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Helga Bansch: Mäuseplage >>
ab 4 Jahren bis ins reife Alter
32 Seiten, 28 x 21 cm, cell. Pappband, ISBN 978-3-7026-5794-9; €
13,90, sfr 27,20 (unverb. Richtpreis)
Verlag Jungbrunnen, Wien 2008,
http://www.jungbrunnen.co.at; www.helga-bansch.com;
Inhalt
Frau Sommer sind einige Mäuse über die Leber gelaufen. Denen hat sie
den Kampf angesagt. Sieger und Verlierer gibt es am Ende nicht – und
dennoch sind alle zufrieden.
Frau Sommer lebt gern auf dem Land. Sie hat nur ein Problem: In ihr
Haus sind Mäuse eingezogen. Und weil es sich bei Frau Sommer sehr
gemütlich wohnt und auch die Speisekammer gut bestückt ist, haben
die Mäuse beschlossen zu bleiben. Das ärgert Frau Sommer. Mit allen
Mitteln versucht sie, die Plagegeister wieder loszuwerden. Aber
nicht einmal ein junges Kätzchen kann die Mäuse vertreiben.
Schließlich zieht Frau Sommer in eine Wohnung in der Stadt. Dort
gibts zwar keine Mäuse, aber auch sonst nicht viel. Frau Sommer ist
einsam, und sie sehnt sich nach ihrem Garten. Als sie eines Tages im
Park die Vögel beobachtet, kommt ihr die rettende Idee: Die Mäuse
müssen gar nicht ausziehen, sie müssen nur umziehen – dann ist genug
Platz für alle da.
Autorin und Bildnerin
Helga Bansch wurde 1957 in Leoben in der Steiermark geboren. Nach
der Matura besuchte sie die Pädagogische Akademie in Graz, wo sie
eine Ausbildung zur Volksschullehrerin absolvierte.
Ab 1978 arbeitete sie als Volksschullehrerin in Weixelbaum in der
Südsteiermark.
Im Rahmen einer Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin arbeitete
sie mit verhaltensauffälligen Kindern und entdeckte das Malen als
Ausdrucksmittel. Seither malt sie Bilder mit Acryl auf Karton oder
Leinwand, illustriert Kinderbücher, macht Puppen, Marionetten und
Objekte aus Sandstein, Ton und Papiermaché. Sie lebt und arbeitet in
Wien.
Fazit
Die Lösung, die Frau Sommer für die " Mäuseplage " findet- im
köstlich stringent formulierten Text mit wundervoll farbig
gestalteten Bildszenen versehen, inhaltlich mit ihrer Brotbröselspur
- für 4 Jährige bis ins reife Alter Fortgeschrittene so ein
langlebiger Bild-Textgenuss.
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