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Online-Publikation: April 2008 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Dr. med. Klaus-Dietrich Runow: Wenn Gifte auf die Nerven gehen
- Wie wir Gehirn und Nerven durch Entgiftung schützen können - -
Kernaussage dazu von Dr. Jeffrey Bland, der Leiter des
US-amerikanischen Institute for Functional Medicine (IFM):
„Neurologische Erkrankungen sind n i c h t unumkehrbar oder
unbeeinflussbar. Es wird aber wohl noch mehr als zehn Jahre dauern,
bevor die Schulmedizin die vorliegenden wissenschaftlichen
Erkenntnisse in die Praxis umsetzt.“ >>
176 Seiten, gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 10 s/w Abbildungen, ISBN:
978-3-517-08387-2, € 12,95 [D] | € 13,40 [A] | SFr 23,90
Südwest Verlag, München 2008;
www.randomhouse.de/suedwest/; das-freelance-team@t-online.de
Einzelheiten werden auf den Functional-Medicine-Internetseiten
www.umweltmedizin.org oder
www.fmed.de
genannt.
Über das Buch
Zellschutz und speziell Nervenschutz wird immer wichtiger
Da ich nun seit über 20 Jahren Patienten behandle und auch zukünftig
Zeit für meine Patienten haben möchte, soll das vorliegende Buch das
Volumen eines kleinen Ideen-Ratgebers nicht übersteigen. Ich möchte
meinen Lesern aber empfehlen, die in der Literaturliste aufgeführten
und darüber hinaus gehenden Publikationen und Internetseiten zu
nutzen, um die in diesem Buch vorgetragenen Überlegungen zu
vertiefen.
Obwohl das Wissen in der Medizin und den Naturwissenschaften ständig
im Flusse ist – es gibt rund 6000 Publikationen pro Tag! – und jedes
Buch gleich nach der Veröffentlichung schon wieder veraltet ist,
habe ich mich dazu entschlossen, einige wichtige Aspekte aus diesem
Fluss herauszupicken, um präventivmedizinische Anregungen zu geben
und Interesse zu wecken für eine in Deutschland neue medizinische
Disziplin: die Functional Medicine, die ich auch als Medizin des 21.
Jahrhunderts bezeichnen möchte. Ich hoffe, dass es mir gelingen
wird, meine Leser mit der Lektüre dieses Buches von dieser Meinung
zu überzeugen. All jene, die tiefer in die Materie einsteigen
möchten, sind herzlich eingeladen, unsere monatlich stattfindenden
Seminare in Bad Emstal oder die überregionalen Veranstaltungen zu
besuchen.
Nerven- und Gehirnerkrankungen: Tendenz steigend
Nerven- und Gehirnerkrankungen steigen stark an. Die Patienten
werden immer jünger. In den USA gibt es bereits heute etwa 500.000
Alzheimer Patienten in der Altersgruppe um 50! Bei der
Alzheimer-Krankheit sprechen Fachleute von einer Explosion der
Fallzahlen: „Für die Volkswirtschaft sieht die Bilanz so aus: Rund
18 Milliarden Euro machen die direkten Gesamtkosten bei
neurodegenerativen Erkrankungen aus, wobei die medizinische
Versorgung inklusive Medikamente nur 10 Prozent dieser Summe
stellen. Bezieht man auch die Pflegekosten – direkt und indirekt –
ein, kommt man schon heute auf eine Summe von 40 Milliarden Euro pro
Jahr.“ (Vlad Georgescu, im Doc Check Newsletter im Juli 2007). Die
Folge der zunehmenden Gehirnverschmutzung durch Umweltgifte ist
geistiger Verfall und der Anstieg neurodegenerativer Erkrankungen.
Die Aufnahme giftiger Substanzen aus unserer Umwelt führt immer
schneller zu einer Belastung des Nervensystems, was man auch als
Gehirnverschmutzung bezeichnen kann. Die Folge der zunehmenden
Gehirnverschmutzung ist der Anstieg neurodegenerativer Erkrankungen
und die Minderung der Intelligenz. In seinem Buch Endstation Gehirn
– Die Bedrohung der menschlichen Intelligenz durch die Vergiftung
der Umwelt schreibt Christopher Williams: „Als Folge der
Umweltvergiftung bahnt sich eine lautlose Katastrophe an: die
Degeneration des Gehirns. Die Leidtragenden sind weltweit die Kinder
und Jugendlichen. Die sozialen Folgen sind noch gar nicht abzusehen.
Folgt auf das ‚Jahrzehnt des Gehirns’ eine ‚Epoche des geistigen
Verfalls’?“
Nur wenn es gelingt, die Giftbelastung zu minimieren und unsere
Zellstrukturen so lange wie möglich mit orthomolekularen
Membranschutzsubstanzen zu versorgen, können die Kraftwerke in
unseren Zellen, die Mitochondrien, optimal funktionieren. Wenn man
bedenkt, dass sich unser Alterungszentrum in den Mitochondrien
befinden soll, wird deutlich, welcher Stellenwert dem Schutz der
Mitochondrien beizumessen ist. Wissenschaftler des California
Institute of Technology fanden bei Hundertjährigen fünfmal häufiger
bestimmte Mutationen, die es offenbar erlauben, alterschwache DNA
der Zellkraftwerke zu ersetzen.
Wichtiger denn je: Membranschutz.
Der Schutz der Mitochondrien mit umweltmedizinischen
Entgiftungsmaßnahmen und der Einsatz von körpereigenen
Membranschutzsubstanzen wie beispielsweise Coenzym Q10 (Ubichinon)
ist daher vorrangige Aufgabe einer Medizin, die man auch als
mitochondriale Medizin bezeichnen kann.
Functional Medicine und mitochondriale Medizin haben zum Ziel, die
biochemischen Grundprozesse chronischer Erkrankungen durch moderne
Analysemethoden zu untersuchen und über eine hieraus resultierende
individuelle Nährstoff- und Entgiftungsbehandlung (Hepar-Tox®-Therapie)
die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Leiden, wie
neurodegenerative Erkrankungen, zu verbessern. In diesem
Zusammenhang erinnere ich mich an eine Bemerkung von
Dr. Jeffrey Bland, der Leiter des US-amerikanischen Institute for
Functional Medicine (IFM):
„Neurologische Erkrankungen sind n i c h t unumkehrbar oder
unbeeinflussbar. Es wird aber wohl noch mehr als zehn Jahre dauern,
bevor die Schulmedizin die vorliegenden wissenschaftlichen
Erkenntnisse in die Praxis umsetzt.“
Ärzte, die Functional Medicine betreiben, können natürlich auch
keine Wunder vollbringen. Aber sie können versuchen, mit modernen
Therapieansätzen aus dem Bereich der angewandten Umwelt- und
Ernährungsmedizin die klassischen Verfahren zu unterstützen, um die
biochemischen Prozesse auf zellulärer Ebene zu optimieren und
hierdurch die Lebensqualität zu verbessern.
Functional Medicine ist keine neue „alternative Medizin“
Die in diesem Buch diskutierten therapeutischen Wege sollen nicht
als neue alternative Medizin betrachtet werden. Vielmehr möchte ich
Therapeuten und Patienten bei ihrem Entscheidungsprozess
hinsichtlich der Auswahl der zahlreichen Therapieverfahren im
schulmedizinischen und komplementären Bereich helfen. Die hier
beschriebenen therapeutischen Ansätze werden unterstützt durch
zahlreiche Zitate aus weltweit respektierten Fachzeitschriften und
anerkannten wissenschaftlichen Publikationen. Der Neurologe, Dr.
David Perlmutter aus Naples, Florida, schreibt in seinem Buch Brain
Recovery: „Der umwelt- und ernährungsmedizinische Ansatz bei der
Therapie neurodegenerativer Erkrankungen zielt darauf ab, den
Organismus zu stärken und mit physiologischen Prozessen der Natur zu
arbeiten und ist kein Krieg, der den Patienten als Schlachtfeld
betrachtet, wie es der Fall ist, wenn man potente
immunsupprimierende Medikamente einsetzt.“ (Textauszug aus Dr. med.
Klaus-Dietrich Runow: Wenn Gifte auf die Nerven gehen).
Fazit
Dr. med. Klaus-Dietrich Runow schlägt Alarm und nennt die aktuelle
Gefahr sie heisst "Gehirnverschmutzung". Dr. Runow gibt uns dank
seinerm klar und blendend recherchierten Diskursbuch " Wenn Gifte
auf die Nerven gehen" Hinweise zur Prävention. Er führt darin aus
wie wir Gehirn und Nerven durch Entgiftung schützen können. Seine
Erkenntnisse werden durch die Kernaussage dazu von Dr. Jeffrey
Bland, der Leiter des US-amerikanischen Institute for Functional
Medicine (IFM) untermauert: „Neurologische Erkrankungen sind n i c h
t unumkehrbar oder unbeeinflussbar. Es wird aber wohl noch mehr als
zehn Jahre dauern, bevor die Schulmedizin die vorliegenden
wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis umsetzt.“ Beide räumen
auch auf mit dem Vorurteil zu "Functional Medicine" dass es sich
dabei um eine neue „alternative Medizin“ sondern umd eine "Mitochondriale
Medizin mithilfe körpereigener Membranschutzsubstanzen" handle.
" Wenn Gifte auf die Nerven gehen" von Dr. Runow ist unersetzlich
für die zu bestehenden Herausfordungen in unserer Un- und UmWelt.
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