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<< Forum „Das Gesunde Ohr“ Dr. med. Lutz Wilden: Vuvuzela-Lärm
mit Tröte*: Gift für die Ohren 10-7 >>
www.dasgesundeohr.de, www.dr-wilden.de,
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info@dr-wilden.de
Ansprechpartner der Arbeitsgemeinschaft "Das Gesunde Ohr" ist Dr.
med. Lutz Wilden, Kurallee 16, 94072 Bad Füssing,
Dr. med. Lutz Wilden * Kurallee 16 * 94072 Bad Füssing
Telefax: +49 (0)8531 - 98 01 19
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www.focus.de/gesundheit/ratgeber/hoeren/news/hoerschaeden-warnung-vor-der-wm-troete_aid_518390.html
Inhalt
Wachsende akustische Umweltverschmutzung lässt auch ohne Fußball-WM
die Hörschäden sprunghaft steigen: Bereits 14 Millionen Deutsche und
10 Prozent der Jugendlichen leiden unter Gehörproblemen
Bad Füssing – Sie gehen allen auf die Nerven, vor allem aber sind
sie Gift für die Ohren: die Vuzuelas, jene südafrikanischen
Fußballtröten, die mit ihren 90 bis 110 Dezibel Lärm via Fernsehen
über Kontinente hinweg bis in die deutschen Wohnzimmer dringen. Der
Krach der Vuvuzelas wird spätestens mit Ende der
Fußballweltmeisterschaft Geschichte sein. Was bleibt, ist die
wachsende akustische Umweltverschmutzung. „Sie macht die Deutschen
langsam zu einem Volk von Schwerhörigen“, sagt der Ohrenspezialist
Dr. Lutz Wilden vom Forum „Das Gesunde Ohr“. 14 Millionen
Bundesbürger leiden bereits heute an Hörproblemen. Tendenz steigend.
Besonders besorgniserregend: Bereits jeder zehnte Jugendliche hat
Probleme mit seinem Gehör. Ursache dafür ist nach übereinstimmender
Meinung der Experten die permanente Lärmberieselung über Kopfhörer,
Mega-Krach in Discos und oder bei Konzerten, aber auch der
alltägliche Lärm, verursacht zum Beispiel durch Straßenverkehr.
Gift für die Ohren: die wachsende akustische Umweltverschmutzung.
Besonders nervtötend der Lärm der Vuvuzelas (Foto) in Südafrikas
Fußballstadien, der via Fernsehen bis in unsere Wohnzimmer dringt.
Gesundheitsschädlich aber ist vor allem der zunehmende Alltagslärm.
Bereits 14 Millionen Deutsche leiden dem Forum „Das gesunde Ohr“
zufolge bereits unter Hörschäden. Foto: Forum „Das Gesunde Ohr“
„Eines Tages wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen müssen wie
die Cholera und die Pest“, schrieb der Arzt und
Medizin-Nobelpreisträger Robert Koch im vorletzten Jahrhundert.
Seine Prognose wurde Wirklichkeit. „Bis zum Jahr 2030 wird nach
Hochrechnung von Fachleuten jeder zweite Deutsche an den Folgen von
Innenohrüberforderungen, wie Schwerhörigkeit,
Geräuschempfindlichkeit, Hörverzerrung, Hörsturz oder Schwindel
leiden“, sagt Dr. Wilden.
Bei den Erwachsenen klagt mittlerweile jeder Dritte, bei den über
70-Jährigen jeder Zweite über Hörprobleme. Hauptursache ist die
wachsende „akustische Umweltverschmutzung“: Lärm, der uns durch den
ganzen Tag begleitet. Bereits 65 Dezibel Dauerbelastung seien
gesundheitsschädlich, sagen Experten. Die Initiative „Das gesunde
Ohr“ (Internet: www.dasgesundeohr.de) kritisiert vor allem den Trend
der etablierten Medizin, Schwerhörigkeit standardisiert mit Hilfe
von Hörgeräten zu bekämpfen.
Nicht das Lärm verstärkende Hörgerät, sondern einfache, Lärm
reduzierende Ohrstöpsel seien für das überlastete Ohr die beste
Medizin, sich zu regenerieren. „Würden Sie einem Leberkranken raten,
sich mit Alkohol zu kurieren?“, fragt der Mediziner. „Ein
geschädigtes Ohr aber werde durch die künstlichen Hörhilfen mit der
vielfachen Verstärkung der Außengeräusche belastet. “
Menschen mit Hörschäden empfiehlt der Innenohrspezialist: „Lassen
Sie sich so spät wie möglich ein Hörgerät verschreiben.“ Eine
medizinische Notwendigkeit sei erst dann gegeben, wenn Töne über 30
Dezibel, also etwa Blätterrauschen, Atemgeräusche oder das Ticken
einer Taschenuhr nicht mehr wahrgenommen werden. Wer ein Hörgerät
trägt, sollte es nach Ansicht Wildens so oft wie möglich abschalten
und stattdessen durch Ohrstöpsel ersetzen.
Zur Behandlung schwerwiegender Beschwerden im Gehörapparat plädiert
das Forum „Das gesunde Ohr“ auch für den Einsatz neuer, alternativer
Therapiemethoden, vor allem bei ernsthaften Erkrankungen, wie etwa
chronischem Tinnitus. So hätten umfassende Studien gezeigt, dass bei
chronischen und austherapierten Tinnitus-Patienten etwa durch den
Einsatz von therapeutischem Laser (Low-Level-Laser) eine spürbare
Verbesserung der Krankheitssituation zu erzielen sei. „Nach den uns
vorliegenden Untersuchungen kann bei Einsatz von Laser bei der
Tinnitusbehandlung eine Hörverbesserung um 20 Prozent erzielt
werden. Bei jüngeren Patienten und Kindern war zum Teil ein Anstieg
der Hörfähigkeit um bis zu 25 Dezibel oder 50 Prozent messbar“,
berichtet Wilden. Von der konservativen Medizin werde dies bis heute
weitgehend ignoriert.
Tipp: Einfacher Selbsttest: Ist mein Ohr gesund?
Das Forum „Das gesunde Ohr“ empfiehlt deshalb den Selbsttest, um die
Regenerationsfähigkeit des eigenen Ohrs zu prüfen: Besorgen Sie sich
Ohrstöpsel in der Apotheke und tragen Sie diese eine Stunde lang, z.
B. beim Einkaufen oder beim Spazierengehen. Wenn Sie die Stöpsel
herausnehmen, und deutlich empfinden, dass es in Ihrer Umgebung
lauter ist als vorher, hat Ihr Ohr sich durch den vorübergehenden
Lärmschutz etwas erholt. Je häufiger und je länger Sie Ihr Gehör
gegen unnötigen Lärm schützen, desto besser kann sich Ihr Ohr
regenerieren.
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