<<Dr. Helmut B. Engels: Fehlende Zähne
naturgetreu ersetzen – jetzt mit Zuschuss!>>
Neu in 2005: Jetzt auch Zuschüsse von der Krankenkasse
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Berlin (pts, 04. Jan 2005 08:56) - Informationen zu
Behandlungsalternativen, Qualitätssicherung und Abrechnungswegen bei
Zahnimplantaten. Befundorientierte Festzuschüsse ermöglichen moderne
Zahnheilkunde auch für Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung.
Die Einführung der befundorientierten Festzuschüsse zum Jahreswechsel 2005
bringt eine vermehrte Nachfrage der Patienten nach modernen
Behandlungsverfahren. Erstmals erhalten gesetzlich versicherte Patienten
jetzt finanzielle Zuschüsse zu Zahnersatz auf Implantaten. Auch Zahnärzte,
die mit Implantaten bisher keine Erfahrungen haben, werden sich deshalb
mit der Implantologie näher beschäftigen. "Zwar bleibt die Implantologie
Privatleistung", so Dr. Helmut B. Engels, Präsident des Bundesverbands der
implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI), "aber sie wird
durch die erstmals gegebene finanzielle Beteiligung der Gesetzlichen
Krankenkassen an der Versorgung mit implantatgestütztem Zahnersatz für
viele Patienten attraktiv. Damit erhöhen sich auch die
Beratungsanforderungen an diejenigen ZahnÄrzte, die bisher um dieses
anspruchsvolle Fachgebiet einen Bogen gemacht haben." Deshalb boomen
zurzeit Fortbildungsangebote wie das Curriculum Implantologie des BDIZ EDI
in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln. "Wir haben aber Sorge, dass
bei all der fachlich-medizinischen Fortbildung andere Punkte zu kurz
kommen, die zur Führung einer implantologischen Praxis ebenso notwendig
sind wie medizinische Kenntnisse. Wir haben daher 3 wichtige Aspekte
zusammengefasst, um die Patienten und unseren fachlichen 'Nachwuchs' zu
informieren." Für die Zukunft erwartet der BDIZ EDI ein weiteres Ansteigen
der ohnehin steil nach oben weisenden Anzahl der Implantationen.
"Verkürzte Einheilzeiten und frühere Belastbarkeit sowie möglichst
einfache und schonende Verfahren sind Herausforderungen, deren sich die
Implantatindustrie und die Wissenschaft mit großem Erfolg angenommen
haben. Implantate", so Dr. Engels, "sind für immer mehr Menschen eine
selbstverständliche Lösung."
Implantate & Patienten - 3 wichtige Aspekte
Tätigkeitsschwerpunkt als Qualifikations-Nachweis
Der Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie des BDIZ EDI ist ein
Qualifikations-Nachweis, der auf dem Praxisschild geführt werden darf.
Dies dient, so das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil aus dem Jahre
2001, dem Informationsinteresse der Patienten bei der Suche einer in
bestimmten Disziplinen erfahrenen Praxis. Der BDIZ EDI rät allen
"Einsteigern", sich durch einen anerkannten Tätigkeitsschwerpunkt zu
qualifizieren: Nur so werde den Patienten Fachkompetenz auch nachweislich
belegt. "Wir haben bereits bei anderen Fachgebieten erlebt, dass ein
anerkannter Tätigkeitsschwerpunkt Gewicht hat", so Dr. Engels, "mit einem
solchen Beleg für Kompetenz sind daher nicht nur die Patienten, sondern
auch die Behandler auf der sichereren Seite."
Mengenrabatte ("Naturalrabatt") an Patienten weitergeben
Die gestiegene Nachfrage nach Implantaten hat bei den Herstellern zu
Rabatten in unterschiedlichen Formen geführt. Solche Mengenrabatte bei
Großeinkäufen müssen - anders als dies im sonstigen Alltagsleben der Fall
ist - an die Patienten weitergeben werden. Der BDIZ EDI hat dies in seinem
2004 erschienenen "Abrechnungshandbuch Implantologie" noch einmal
ausdrücklich betont. "Es ist, weil im normalen Wirtschaftsverkehr anders
geregelt, sicher nicht jedem ZahnArzt bewusst, dass er diese Rabatte an
seine Patienten weitergeben muss", so Dr. Engels, "wir machen dies deshalb
immer wieder deutlich." Die exakte Dokumentation jedes Implantats, seiner
Verwendung beim Patienten bzw. seiner Entsorgung bei mangelnder Sterilität
sollte ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung in der
zahnärztlichen Praxis sein.
Aufklärung über Alternativen bei der Behandlung
Schon heute müssen die ZahnÄrzte über Alternativen bei jeder Behandlung
aufklären. Die Festzuschüsse zu Zahnersatz auf Implantaten machen die
Implantologie zu einer attraktiven Behandlungsalternative. "Leider gibt es
immer noch ZahnÄrzte", sagt Dr. Engels, die das Verfahren nicht selbst
beherrschen und ihre Patienten deshalb nicht darüber beraten. Das kann in
kritischen Fällen als mangelnde Aufklärung ausgelegt werden." Aufklärung
sei aber auch hinsichtlich der vielen Behandlungsschritte notwendig, die
eine Implantation erfordert. "Patienten sollen sich sicher fühlen und
nachfragen. Es erhöht die Sicherheit und den Erfolg der Behandlung, wenn
alle Fragen beantwortet werden und der Patient wirklich verstanden hat,
was geplant und umgesetzt wird."
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