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<<Das patientennahe Marburger Modell zum perfekten Zahnersatz: Die Mundhöhle als integraler Gestaltungsraum von Funktion und Schönheit>>

Unsere Recherchereise II in die Mundhöhle führt uns direkt zum Marburger Modell des Kuratorium perfekter Zahnersatz www.kuratorium-perfekter-zahnersatz.de

Seit 15 Jahren setzen sich der wissenschaftliche Leiter des Kuratoriums, Prof.  Dr. med. dent. Klaus Lehmann info@kuratorium-perfekter-zahnersatz.de  aus Marburg, sowie die Beiratsmitglieder

Professor Hermann Meiner aus Münster und Zahntechnikermeister Hans H. Caesar aus Ludwigsburg für die Belange des Kuratoriums ein. In diesem Jahr wurde der Beirat nun erweitert. Als neue Mitglieder konnten Professor Jürgen Geis-Gerstorfer aus Tübingen, Professor Hans-Christoph Lauer aus Frankfurt sowie Zahntechnikermeister Hans-Jürgen Borchard aus Münster Dental-Labor-Borchard@t-online.de gewonnen werden:


Dem aktuellen weit verbreiteten Spar- und Aldi-Boom entsprechend: „Ums verrecken sparen, ist wurst was es kostet“ haben sich viele Patienten auf  Billiglösungen eingelassen. Dazu gibt es gute Argumente, davon zu lassen, denn die notwendigerweise integrale und ortsnahe Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahnlabor ist von grösster Bedeutung für die Passgenauigkeit der Prothetik. Diese Nähe ist nicht nur von der Anpassqualität, die bei Totalprothesen in Zeitstufen von 2 -6 Monaten erfolgt, sondern auch vom Garantie-Vertrauen begleitet, was bei einer touristischen Behandlungsmethode im Billig-Ausland alles nicht garantiert ist. Hinzu kommt die Ausbeutung der Mitarbeiter in diesen Ländern, die damit unterstützt wird, neben den grösseren Fehlerquellen, die dabei auftreten können.

Im Gespräch mit mehreren Repräsentanten des Kuratoriums erfahren wir vom wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. med. dent. Klaus M. Lehmann und  im Beisein von Zahntechnikermeister aus Kassel, Georg.Feldesz@t-online.de, auf die Frage nach dem Ziel eines perfekten Zahnersatzes: „Der Patient soll sich wohlfühlen in seiner Kaufunktion, Phonetik und Ästhetik“.
Zu letzteren Zielvorstellung fügt noch der erste Vorsitzender, Zahntechnikermeister Arnd-Fritjof Erwin, Radeburg Erwindentallabor@web.de
hinzu, dass es einen aktuellen Trend im ästhetischen Bereich gibt, darunter bereits Jugendliche, die aktiv ihren Auftritt in Beruf und Freizeit damit verknüpfen, was auch den gewünschten und gestalteten Zahnersatz betrifft und setzt hinzu: „Die Lust auf schöne Zähne“. Das ist den meisten Zahnärzten noch nicht genug bewusst geworden. Da gibt es noch Aufklärungsbedarf, was sicher auch Grenzlinien aufkommen lässt wenn wir an Verführkörper der Warenindustrie denken wie die Barbie und Ken.

Das bestätigt  die Leiterin der Pressestelle Dr. Karin Uphoff  pressestelle@kuratorium-perfekter-zahnersatz.de  durch ihre Ausführungen  in anschaulicher Weise wenn sie auf die 15-jährige Entwicklung und Entfaltung dieser mehr und mehr wichtig werdenden Institution zu sprechen kommt: „In diesem Zeitraum wurden 20 Pressekonferenzen veranstaltet und 45 Ausgaben von Broschüren zum Thema Zahnersatz publiziert“. Aktuell dazu die Broschüre: Zahnersatz aktuell –Versorgungen im Vergleich.


In einem Vortrag mit Moderation von Prof. Lehmann und Georg Feldesz wird die Adaption und Inkorporation des Zahnersatzes in den notwendigen Schritten ausführlich erklärt. Mit der PC-gesteuerten Overheadprojektion werden  die Ausführungen der Vortragenden von G. Galonska ggalonska@vdzi.de kompetent begleitet.

Prof. Dr. Hermann Meiner meinerh@uni-muenster.de  und Zahntechniker Stemmann, Erfinder der aktuellen Titanmagnetics, Fax 040 553 10 83 bestätigen die Aussagen von Feldesz: „Wir arbeiten im Antlitz. Mit einem bestätigendem Lächeln wird  uns seitens Lehmann, Borchard, Cäsar und Meiner zugenickt, wenn wir feststellen, dass es sich hier auch um Höhlenforscher, Innenarchitekten, Skulpteure und Restauratoren handelt, wenn wir vom Zahnersatz und der Mundhöhle als Gestaltungsraum sprechen.

Diesjähriger Preisträger 2004 ist  Dr. med.dent. Klimek@med.uni-marburg.de geworden. Seine Dissertation lautet: „Zum Einfluss der Gaumengestaltung von Oberkiefer-Totalprothesen auf die Sprachlautbildung“ *). In einer aussergewöhnlich sympathischen und praxisorientierten Art stellt er seine Forschungsmethode in prägnanter Kürze dar: So hat er die Gaumensegel der ProbandInnen mit einem Kakopulver auf der Totalprothes bestrichen und so erreicht, dass die natürliche Zungenbewegung bei ganz bestimmten Lauten wie bei S Sprache, n in sind und l in Blumenstrauss, eine Kennspur hinterlassen und so die Phonetik der Patienten erheblich verbessern helfen. So können in Zukunft die bisher glatten Oberflächen der Vollprothesen im Gaumenbereich entsprechend optimal geformt werden, so dass Lautbildstörungen, die bisher auftraten, behoben werden können. Somit kann die Mundhöhle – aus der Sicht des Marburger Modells in Zukunft zum integralen Gestaltungsraum von Funktion und Schönheit avancieren.

*)Verlag Görich & Weiershäuser, Marburg, ISBN 3-89703-571-5, EUR 15,-

 


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Stand: SEPTEMBER 2010