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<< Gradation-Projekt "Masken" 2011 Walter Prankl >>
 


Marktführende Maskenträger (gradierung  wp 20 10/11) 

 




 

Gradation-Projekt
MASKEN
Walter Prankl


Veröffentlichung: 2011

www.kultur-punkt.ch

info@kulturpunkt.ch


Walter Prankl
"Gradation-Projekt: MASKEN 2011
 
<
kultur-punkt.ch/galerie> präsentiert das "Gradation-Projekt: MASKEN” von
Walter Prankl.

<< Walter Prankl: "Diskurs zur ästhetischen Gestaltung aktueller gesellschaftlicher wie individueller Fragmentierung / Zergliederung mithilfe der Gradation zu C-Print - Reihe 'Masken'. " >>

Vertiefender Hinweis: << Imaginärer Diskurs auf der Mathildenhöhe zu Masken 10-11, Protagonisten: R. Beil, E. Papek, J.-L. Nancy, J. Becq, P.-Y. Le Pogam, Ch. Shimizu, L. Lipps, E. Papet, Le Normand-Romain, mit W. Prankl >>

0  Masken-Themengliederung der Bildserien (C-Prints, A3/A2 auf Bütten) :

agitprop - deformativ - erotisch - expressiv - geometrisch - indigen - informel - magisch - maskerons - monochrom - parodisch - realistisch - schreckend - technoid - theatralisch – monochrom …

Inhaltsgliederung

1 Fragmentierung

a) als Prozess der Globalisierung und der individuellen Isolation

weist auf die tayloristische Organisation der Produktion hin, in der verschiedene Stufen der Produktion zwischen den verschiedenen Lieferanten, die in verschiedenen Ländern ansässig sind und außerhalb der Region, in der Fragmentierung geschieht, aufgeteilt werden. Diese Art der Fragmentierung ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Globalisierung.

b) Die Fragmentierung bezieht sich auf das Fehlen oder die Unterentwicklung der Verbindungen zwischen der Gesellschaft und der Gruppen und Einzelnen der Gesellschaft nach dem Vorbild einer gemeinsamen Kultur, Nationalität, Rasse, Sprache, Beruf, Religion, Einkommen oder andere gemeinsame Interessen.

c) In der Kunst/Gradation zeigt sich daher die Fragmentierung in der Verwendung von Fragmenten und der "Teilung der Kunst Ideen ( in Geste, Motiv, Thema ....) in Segmenten….

 

2 Zur Gradation / Gradierung

Gradierung meint eine mimetische / "Mimikry" des Menschen, als eine ästhetische Strategie in der Evolution " Im Kampf ums geistig/transzendente Überleben und/oder in eiem ständigen Diskurs "für eine ästhetische Existenz auf Augenhöhe".Der menschliche Körper und die Dingwelt um ihn dienen in <<Gradation >> als Ausgangspunkt für den anatomischen wie sozio-ästhetischen Ausdruck sowie die Parzellierung / Stückelung ( Taylorismus *), die abstufende Positionierung des Figurativen, dessen allmählichen Aus-/Verfall * - hin zur fern-figurativen Verfremdung (von Farbe, Kontur, Struktur)“ des menschlichen Körpers und seiner Beziehungselemente. Die Gradation-Serie orientiert sich restfigurativ an: "Hinten, Vorne, Hände, Interaktion, Beine, Rümpfe, Varias und Umfeld". Im erweiternden Sinn stellen diese Rest-Formen in ihrer rest-narrativen Umgebung* und den kulturgeschichtlichen Hintergründen/ Artefakten (Venus von Lespugue, Wilhersdorf ... Torso des Herakles ... Venus von Milo ... den aktuellen Model/len ...) eine unsichtbare Aura ** dar. Die Serie erzählt von den pathologischen Symptomen der Burn-Out-, Multi-Tasking-Gesellschaft…

3 Zum Autor

Walter Prankl und sein künstlerischen Anliegen

Die computer-generierten / gradativen* Torsi/Masken-Bilder von Walter Prankl erlauben dem Betrachter einen virtuellen Spaziergang von Bildräumen, abgeleitet von den Manipulationen der digitalen Fotografie. Prankl präsentiert eine poetische Welt der bunten Erfindung, eine komplexe räumliche Erzählung.

Prankl arbeitete mit dem Computer als Werkzeug und formgebendes künstlerisches Ausdrucksmittel. Er kombiniert eine Vielzahl von traditionellen Medien mit Computer-Techniken, um eine tiefe Besorgnis über die aktuelle Lage der Menschen, ihr Gefangensein, ja Vernichtung des Subjekt* in Real-Time-Prozessen, fern von Philosophie und Kunst. Prankl teilt sein Interesse mit an der menschlichen Denkkraft und dem Zusammenspiel von externen Bildern in virtuellen und körperlichen Welt sowie den inneren Bildern in den Torsi/Masken. Prankl legt eine Untersuchung bloss, nimmt die Nacktheit+Maskierung als Basis in seiner Kunst. Die Torsi/Masken weisen auf die Vergänglichkeit und Veränderung Betroffener Einzelner, sinnbildhaft auf„Körper als StaatsRESTteile“ die den Ein-/Ausdruck surrealer Effekte und assoziativen Denkens vermitteln.

Walter Prankl (geboren 1935) versteht sich als ein "architektonischer Denker". Seine Experimente mit digital bearbeiteten Animationen kombinieren Grafiken, Skulpturen, Architektur, und dank Marga durch Fotografie mit computer-gradativer* Bildgestaltung. Mit der Verwandlung von Realität zur Transzendenz einhergehend. Er reduziert Formen, mit allem seine figurativen Bildern absichtlich, verwischt die Hierarchie unter den Menschen, Tieren, Pflanzen und Ikonen-Objekte. Mit assoziativen, oft zyklischen Bild-Strömen erfüllt, dreht sich seine Arbeit vor allem um Probleme individueller und kollektiver Erinnerung, und was es bedeutet zu erkennen, zu speichern und festzuhalten visuelles Wissen in Zeit und Bildraum zu koordinieren. marga prankl 10 - 4/8/12

Vertiefender Hinweis:

- Burn Out /Vernichtung des Subjekt:
- http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=6575690/property=download/nid=660374/2pb9ay/swr2-wissen-20100808.pdf   
- http://www.kultur-punkt.ch/akademie4/kooperation-swr2/swr2-engartne-neoliberalismusbahn08-7.htm

 ***

"Gradation-Project: MASKS" - Walter Prankl

- http://www.kultur-punkt.ch/akademie4/masken10-11diskurs-mathildenhoehe.htm
- http://www.kultur-punkt.ch/akademie4/masken10-11fragmentierung-gradation.htm

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