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<<sammlung am kulturpunkt>>


<< Das Projekt:  Zürcher Ausstellung <<Sammlung Kultur-Punkt>> ”40 Jahre österreichische Kunst – Rückblick und Erkenntnis” oder „Blut fällt in einen österreichischen Garten“ (F. Hundertwasser, Tokio, 1961) >>


Diese Sammlung ist im Austausch und durch Ankauf von Entwürfen und in der diskursiven Begegnung von Walter Prankl mit anderen gestaltenden Persönlichkeiten in Architektur, Fotografie, Grafik / Malerei, Skulptur / Mixedmedia und Plakatdesign, entstanden. Ein Hauptschwerpunkt bildet dabei die österreichische Kulturszene im Zeitraum ab 1960 bis heute.
Einen weiteren Schwerpunkt umfasst die sammlung-kultur-punkt mit den Arbeiten des Österreichers Walter Prankl im Bereich Tusche-Aquarell und Skulptur sowie Fotomalerei von Marga Müller-Prankl und Architekturentwürfen.
Insbesondere die persönlichen Begegnungen mit dem visionären Maler-Architekten Friedensreich Hundertwasser, der Raumszenengestalterin Meina Schellander, dem Bildpoeten Dieter Berdel, den Urbanisten Roland Rainer, Werner Höfer und Gerhard Wallner in Österreich, dem Architekten Alvar Aalto in Finnland und die Gespräche mit Josef Beuys in Deutschland, haben die öko-ästhetischen* Skulpturen und Szenen von Walter Prankl geprägt.
Einen darüber hinausgehenden Aspekt bildet die Entwicklung des Sammlers, Gestalters und Essayisten Prankl
Neben dem Abschluss seines Architekturstudiums 1965, als Mag.Arch. an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bis 1970 hat Prankl bereits Ausstellungsgestaltungen in Wien mit beachtlicher öffentlicher Anerkennung durchgeführt: Unter dem Patronat von Minister Piffl-Perceviz und dem Völkerkunde-Direktor Dr. Hans Manndorff, u.a. die Tibet-Sammlung Heinrich Harrer gestaltet und 1970 die Ausstellung ”25 Jahre Österreich” entworfen und durchgeführt.
Anliegen dieser Schau ist es, die optische Gestaltungskraft der österreichischen Kulturszene der zweiten Häflte des 20. Jahrhunderts auf persönliche Weise deutlich zu machen.
Dazu Prankl: "Kunst ist immer gesellschaftsbezogen und hier mit Thomas Mann einig, immer auch politisch, daher ist diese Schau auch ein aktueller, kulturpolitischer Beitrag zum demokratisch-ästhetischen Diskurs der Gegenwart."

Ausstellen bedeutet daher für ihn ein lebensbegleitendes Engagement, für die Kunst einzutreten, entgegen aller Widerwärtigkeiten der Alltagsgestaltung und dem Egotrip, ganz besonders in einer "Playstation-Gesellschaft" (Alain Metry, 2000) und die Erkenntnis vom Guten, Wahren und Gerechten, die Abbilder (Platon, -2500), die öko-ästhetischen* Muster der Zeit zu diskutieren und zu positionieren.
"Es ist Zeit als Sammler Abschied zu nehmen", stellt Prankl fest, "um die künstlerischen Arbeiten einem breiteren Interessenskreis zugänglich zu machen”, und fügt hinzu, ”Unsere Zeit die uns bleibt in Häppchen geniessen”. Was wir Ihnen hier mit der Sammlung zu tun empfehlen. Marga Prankl, 2000-2009.
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