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W+B Agentur-Presseaussendung
Januar 2008
Ereignisbesprechung
<< Zentrum Paul Klee, Bern - Ausstellung : Genesis – Die Kunst
der Schöpfung , 26.1.2008 – 27.4.2008 >>
Monument im Fruchtland 3, CH-3000 Bern 31, Tel. +41 (0)31 359 01 01,
Fax +41 (0)31 359 01 02,
www.zpk.org;
www.creaviva.org;
kontakt@zpk.org;
news@zpk.org;
kommunikation@zpk.org;
Leitung:
juri.steiner@zpk.org;
fabienne.eggelhoefer@zpk.org; janine.aebi@zpk.org;
Kindermuseum:
stefan.graupner@zpk.org;
Wissenschaften:
christine.hopfengart@zpk.org;
brauchbar@advocacy.ch;
Kommunikation:
ursina.barandun@zpk.org;
gonca.kuleli@zpk.org;
antonietta.salvati@zpk.org;
*transdisziplinär meint hier, dass über die
Nachbar-Fachwissenschaften, Künste und Handfertigkeiten hinaus eine
universelle interaktive Denkgemeinschaft erarbeitet werden kann, die
konsequent zu innovativen wie kreativen Verhaltensweisen
und Produktneuheiten in Kunst und Wissenschaft
führt ( im Sinne.. da Vinci,
Humboldt, Hartmut
von Hentig...UDA-Prankl)
>>Dieses Ausstellungskonzept von GENESIS
schärft unseren transdisziplinären Blick<<
   
Das Protagonisten - Team
- Juri Steiner,
Direktor Zentrum Paul Klee
>Bild
3
Antonietta Salvati und Gonza Kuleli > Bild 2
- Fabienne
Eggelhöfer, Kuratorin der Ausstellung
>Bild 4
- Ursina
Barandun, Stv, Direktorin und Leiterin Abteilung Kommunikation und
Vermittlung
>Bild 1
- Stefan
Graupner, Leiter Kindermuseum Creaviva ( Bild thematisch
positioniert) v
ÜBERBLICK
auf der Grundlage der Leitgedanken des Zentrums
Paul Klee vergleicht die Entstehung eines Kunstwerks immer wieder
mit Entstehungsprozessen in der Natur. So lässt sich die
Schöpfungsgeschichte in der Kunst nachvollziehen. In seinem Aufsatz
«Wege des Naturstudiums» (1923) zeigt er die Entwicklung der
Wahrnehmung auf, die immer stärker analytisch wird. Die Mittel der
Wissenschaft geben Einblick in immer kleinere Dimensionen. Doch ist
es nach Ansicht von Paul Klee am Künstler, diese Erkenntnisse zu
nutzen, um dann im schöpferischen Prozess zu einer «Totalisierung»
zu kommen, also wieder ein Ganzes zu schaffen.
DAS FAZIT
- der essentiellen Kürze und Schnelllebigkeit - heute wegen - sei
vorangestellt:
Das bewundernswerte Themenbündel zur "Kunst der Schöpfung" in seiner
transdisziplinären und umfassenden
Gestaltetheit beinhaltet im Kern die Frage und zugleich ver- /
führende Antworten und verschmitzte Ein- und Ausblicke durch die
überaus gelungenen Exposition dargebotener Parallelen zwischen der
tradierten und aktuellen Produktion von Kunstwerken und
wissenschaftlicher Forschung:
Zu den
FÜNF THEMENFELDERN:
CHAOS -ANALYSE - CODE/Entschlüsselung - SPIELEREI - GENESIS
Die Reihenfolge wurde vom kultur-punkt neu gegliedert, da aus
unseren konstruktiven Überlegungen die Choreografie der vom
Ausstellungsteam vorgestellten eine modisch
- destruktrivistische Reihenfolge,
die auf eine offiziös-(zu)spätbürgerliche, depressive Sichtweise
hinlenkt und so ein fin de siecle dabei durchschimmert...
beispielhaft für diese dekadente Denkfolge
ist : Wagner's Götterdämmerung -
Choreografie im Gegensatz zur Edda-Dichtung, in der nach der
Götterdämmerungs-Weltuntergangs-Phase kein Schluss folgt, sondern
ein Neubeginn der Erdenmenschen mit dem neu geschaffenen
Menschenpaar Lif und Lifthrasier anliegt...
ansonsten Gnade uns... ) . Aus diesem Grund
haben wir uns für die oben genannte Reihung entschieden:
Im folgenden einige in der direkten Begegnung
anwesende KünstlerInnen:
Das Projekt - Team
Künstlerisch-Wissenschaftliche Gestaltung
......
   
- Christa
Sommerer & Laurent Mignonneau, Installation: Life Writer, 2006
> Bild 1
- Koen
Vanmechelen, Installation mit Hähnen: Cosmopolitain Chicken, seit
1999
> Bild 2
- Thomas
Kovachevich, Installation: Self Portrait, 2008
> Bild 3
- Kathleen
Rogers, Installation mit Zebrafischen: Tremor, 2007 > Bild 4
..........und wissenschaftliche Beratung
und Stiftung
  
- Fabienne
Eggelhöfer, Kuratorin der Ausstellung
> Bild 1
- Mathis
Brauchbar, Naturwissenschaftliche Beratung
> Bild 2
- Dr. Christine
Hopfengart, Kunstwissenschaftliche Beratung > links im Bild 3
- Stifterin
eines Bauhaus-Zeitzeugin-Werkes > rechts im Bild 3
I SCHÖPFERISCHES ERWACHSEN - SEIN im
Bereich
CREAVIVA

Stefan
Graupner, Projektbetreuer Genesis und Leiter des Kindermuseums Creaviva
Die Vermittlung zwischen Naturwissenschafts
- und Kunstgestaltungs-Prozessen ist anschaulich gelungen und zeigt
die sichtbar mit Vergnügen vorgeführte kreative, zum Teil die
unverhohlene Unnahbarkeit und das Einzelkämpfertum in der
intelligenten Präsentation von den Beteiligten.
II SCHÖPFERISCHES ERWACHSEN-WERDEN : JUGEND
Genesis - «Im Anfang was war?» - Interaktive Stationen im Kunstlabor
Die Stationen 1-6
  
1: Wachsende Zelle (Sarah Hostettler)
> Bild 1
2: Entwerfen / Verwerfen (Ursina Meier)
3: Genesis – Ein Hörspielprojekt (Tim Leu) > Bild
2
4: Kurzfilme (Swiss Films, SF1, Künstlervideos)
5: Herzkammer (Pascal Nater) > Bild 3
6: Labor
Schöpfungsdarstellungen aus musikalischen Werken und aus Büchern
ergänzen die Präsentationen im Kunstlabor, das bei Gruppenführungen
nicht die entsprechende Stille/Zuhör-Konzentration durch das lärmig
- bewegte Umfeld gerecht werden
kann.
Auch in diesen Stationen wird die Kraft und Freude der jugendlichen
Intensität deutlich vor Augen, Ohren und haptisch
-einfachsten Mitteln gegebene Industrie-Teil-/Produkte
gekonnt und thematisch zu verwandeln.
III -
KINDERMUSEUM CREAVIVA
 
Der Grundgedanke Paul Klee's:
Er hat sich intensiv mit der Schöpfungsthematik auseinandergesetzt,
und dies
in Wort und Bild. Er verglich die Entstehung eines Kunstwerks immer
wieder mit
dem Werden und Vergehen in der Natur. Dieser Grundgedanke wurde
kongenial dank der Leitung von Dr. Graupner vermittelt:
III-1 DIE KUNST DER SCHÖPFUNG - IM WERDEN : DER WERKPROZESS
Während der Dauer der Ausstellung Genesis spielen Arbeitsinstrumente
wie das Mikroskop oder das Teleskop didaktisch-aufwendige aber
anschauliche Rollen...
Darüber hinaus werden folgende und die Ausstellung erweiternde
Medien und Programme im Laufe des Jahre 2008 angeboten:
III-2 DIE KUNST DER SCHÖPFUNG - IM WERDEN: SCHÖPFUNG UND BIOLOGIE
SCHÖPFUNG UND BIOLOGIE
KINDERMUSEUM CREAVIVA
IV DAS
DISKURSIVE RAHMENPROGRAMM:
GESPRÄCHSLABOR
FRONTAL-DISKURSIV - Vom Urknall zum Homo Sapiens
MUSIK - Mit Solisten und Ensembles
TANZ - Mit Solisten und Kompanien
Alles in allem: Chapeau, Chapeau für diese bravouröse
Programmleistung 2008 des Zentrum Paul
Klee - Teams.
M+W Prankl, kultur-punkt 08-1 |