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Online-Publikation: April 2008 im Internet-Journal <<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Laura J Gerlach: Der Schirnerfolg . Die "Schirn Kunsthalle
Frankfurt" als Modell innovativen Kunstmarketings. Konzepte –
Strategien – Wirkungen >>
242 S., kart., zahlr. Abb., ISBN: 978-3-89942-769-1, 26,80 €
transcript - Verlag für Kommunikation, Kultur und soziale Praxis,
33607 Bielefeld, 2007;
www.transcript-verlag.de
Inhalt
"Kulturinstitutionen müssen umdenken" – so zitiert die Frankfurter
Allgemeine Zeitung 2007 eine gewichtige Wirtschaftsstudie über
internationale und deutschsprachige Kulturinstitute. Fazit: Mit
hergebrachten Vorgehensweisen allein ist nicht mehr auszukommen.
Doch wie können Institutionen heute im Kunstbetrieb erfolgreich
sein? Das Resümee muss ein betriebswirtschaftliches sein, denn
angesichts rückläufiger öffentlicher Förderung müssen jetzt neue
ökonomische Ansätze gefunden werden.
"Der Schirnerfolg" zeigt, dass professionelles Marketing der Kunst
nicht schadet. Im Gegenteil – es trägt dazu bei, dass die Kunst
weiterhin ein sichtbares Forum hat. Doch nur die wenigsten
Kulturinstitutionen realisieren heute bereits ein konsequentes
Marketing. "Der Schirnerfolg" zeigt erfolgreiches Marketing im
Kunstbetrieb anhand eines konkreten Paradebeispiels – der Schirn
Kunsthalle in Frankfurt. Untersucht wird, welche Konzepte und
Strategien von der Schirn Kunsthalle angewandt werden und wie diese
auf andere Institutionen übertragbar sind: Das Ergebnis ist ein
Praxisbuch für jede Kulturinstitution.
Autorin
Laura J Gerlach studierte Kunstgeschichte und
Wirtschaftswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main. Sie
ist frei im Kulturbereich tätig und entwickelt und realisiert
Marketing- und Grafikkonzepte.
Fazit
Laura J Gerlach Kunst- und Wirtschafts-Vertraute hat mit ihrem
Theorie und Praxis verbindenden Buch "Der Schirnerfolg " auf der
Modell-Basis der "Schirn Kunsthalle Frankfurt" innovative
Kunstmarketing -Konzepte, –Strategien und ihre Wirkungsweise
analytische präzise erfasst, um an anderen Kraftorten der Kunstszene
diese erfolgsversprechend einsetzen zu
können.
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