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Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Barbara Beuys: Paula Modersohn-Becker . Oder: Wenn die Kunst
das Leben ist >>
350 Seiten, Broschur. Mit 12 Fotografien und 16 Seiten Farbtafeln.
(ISBN 978-3-458-35119-1). Euro 12,90 [D] / Euro 13,30 [A] / sFr
23.00
insel taschenbuch 3419; Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006;
www.suhrkamp.de;
Inhalt
Nur zwei Bilder hatte sie verkauft, als sie 1907, wenige Tage nach
der Geburt ihrer Tochter, einer Embolie erlag. Paula
Modersohn-Becker starb früh. Sie war gerade einunddreißig Jahre alt.
Doch sie hinterließ mehr als tausend Zeichnungen und rund
siebenhundert Gemälde.
Zu Lebzeiten angefeindet, von der Nachwelt lange unterschätzt, wird
sie jetzt neu entdeckt: als eine selbstbewußte Frau, die im Leben
und in der Kunst zur Moderne gehört – nicht zuletzt dank der
spannenden Bestseller-Biografie von Barbara Beuys.
»In ihrer sorgfältig recherchierten und zugleich verständlich
geschriebenen Biografie schildert Barbara Beuys die bewegende
Lebensgeschichte dieser außerordentlichen Frau: die Kindheit im
beschaulichen Dresden und die Ausbildung im brodelnden Berlin, das
verträumte Künstlerdorf Worpswede und das Leben in der
Kunstmetropole Paris, die zu ihrer künstlerischen Heimat geworden
ist.« Neue Zürcher Zeitung
Fazit
Mit nur 31 Jahren hat sie 750 Bilder und 1400 Handzeichnungen
hinterlassen. Die Rede ist von "Paula Modersohn-Becker". Barbara
Beuys hat sich der dankbaren und berührend narrativen Aufgabe
gewidmet und es ist ihr wundersam gelungen die Kunst , die das Leben
sein kann an dieser wunderlich-starken Künstlerin, als Vorläuferin
der europäischen Moderne (Cezanne, Gauguin, Matisse...) sichtbar
festzuzurren. "Wie schade" sind Paulas letzte Worte, denen schweren
Herzens voll und ganz zuzustimmen ist. w.p.09-4 |