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>>Loveparade in Duisburg 10-7<<
Pressestimmen


http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-07/loveparade-sauerland-schaller
>Gegenseitige Schuldzuweisungen . Polizei gegen Politik . Veranstalter gegen Polizei: Die Verantwortlichen für die Loveparade schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Die Zahl der Todesopfer steigt auf 20.

http://www.stern.de/panorama/loveparade-veranstalter-schaller-fitmacher-in-erklaerungsnoeten-1587095.html

>CDU will Rücktritt der Verantwortlichen nach Tod von 20 Menschen

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/loveparade-cdu-will-ruecktritt-der-verantwortlichen-nach-tod-von-20-menschen_aid_534915.html
>Loveparade-Veranstalter Schaller: Fitmacher in Erklärungsnöten
Mit seiner Billig-Fitnesskette McFit machte Rainer Schaller Millionen. Dann wurde er Chef der Loveparade. Nun ist sein Gesicht auf ewig mit der Tragödie von Duisburg verbunden. Ein Porträt. Von Katharina Miklis

http://www.focus.de/kultur/musik/loveparade-abgesang-auf-eine-legende_aid_534799.html
>Loveparade - Abgesang auf eine Legende

http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Loveparade-das-Protokoll-der-Schuldzuweisungen-id3292523.html

>Loveparade - das Protokoll der Schuldzuweisungen

http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/27/loveparade-massenpanik-verantwortliche/oberbuergermeister-von-duisburg-geht-auf-tauchstation.html?src=epro&wtmc=epro.Tagesakt+Themen&zanpid=12650660C533145332&gclid=CIXQ_7Dyi6MCFVSP3wodjmwF5A
>Oberbürgermeister von Duisburg geht auf Tauchstation!
Tote und Verletzte Das Drama der LoveparadeOberbürgermeister Adolf Sauerland (55, CDU)Foto: dpa1 von 926.07.2010 - 23:46 UHR .
Von der Katastrophe berichten K. WEUSTER, F. SCHNEIDER, T. WINTERSTEIN, G. KLEINEHEILMANN, M. ENGELBERG, C. WITTE, I. WOHLFEIL, M. SCHWARZ, P. MAY, N. WOLFSLAST, M. KIEWEL, S. FENSKE, U. REINHARDT, U. WOJTUSCHAK (Text) und S. LAURA, T. FOLTIN, M. VOLLMANNSHAUSER, M. STEPNIAK ...

Bürgermeister Adolf Sauerland (55, vier Kinder) mit der Sicherheit offenbar nicht mehr so genau.
Adolf Sauerland ist als Stadtvater einer der Hauptverantwortlichen für die Tragödie. Trotzdem lehnt er einen sofortigen Rücktritt ab.
Nachdem Sauerland am Sonntagabend an der Unglücksstelle beschimpft und bedroht worden war, ging der OB gestern auf Tauchstation. Seine Homepage wurde abgeschaltet. Am Nachmittag eine dünne Erklärung: Er verstehe die Rücktrittforderungen. Doch er wolle im Amt bleiben.
Die Vorwürfe gegen den Politiker: Er soll politischen Druck ausgeübt haben, um die Loveparade durchzusetzen. Als Sauerland Ende 2009 stolz mitteilte, die Loveparade sei für Duisburg „machbar“, waren die Warnungen von Experten längst bekannt!
Rainer Wendt, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft: „Ich habe vor einem Jahr Duisburg als ungeeignet für die Loveparade abgelehnt und bin dafür als Spaßverderber und Sicherheitsfanatiker beschimpft worden. Aber die Verantwortlichen waren besessen von der Idee, etwas für diese gebeutelte Stadt zu tun.“
Andere Polizeichefs sollen unter Druck gesetzt worden sein. Als im Herbst 2008 Polizeivertreter Zweifel äußerten, schaltete sich der Duisburger CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Mahlberg ein.
Laut der Nachrichtenagentur dpa schrieb er Anfang Februar einen Brief an den damaligen NRW-Innenminister Ingo Wolf und drängte auf Ablösung des Polizeipräsidenten!
Auch die frühere Leiterin des Duisburger Bauordnungsamtes gehörte zu den Gegnern der Veranstaltung. Sie soll sich im März dieses Jahres geweigert haben, die Genehmigung für das Fest zu unterschreiben. Danach soll sie versetzt worden sein.
Jetzt will der Bürgermeister gar nicht so viel gewusst haben über die Vorbereitungen zur Loveparade. Ob er eingebunden gewesen sei in die Planung, wurde er am Sonntag gefragt. Oberbürgermeister Adolf Sauerland redete sich heraus: „Persönlich? Nein!“
Wenige Stunden nach dem Todesdrama wurden die Planungsakten der Stadt beschlagnahmt. Die Familie des Oberbürgermeisters soll inzwischen unter Polizeischutz gestellt worden sein.
Erstmals äußerte sich gestern auch Loveparade-Chef Rainer Schaller (41) zu der Katastrophe – und gab der Polizei die Schuld: „Die Einsatzleitung der Polizei hat die Anweisung gegeben, alle Schleusen vor dem westlichen Tunneleingang an der Düsseldorfer Straße zu öffnen“
Schaller, Gründer der Fitness-Kette McFit, widersprach vehement, dass aus Profitgier Sicherheitsbedenken hinten angestellt worden wären: „Wir haben nie Druck auf eine Herabsetzung der Sicherheit ausgeübt. Nach derzeitigem Stand haben wir sämtliche Auflagen erfüllt. Das gesamte Konzept war in jedem Punkt in wöchentlichen Sitzungen mit Polizei, Feuerwehr und Stadt abgestimmt. Wir haben niemals an der Loveparade Geld verdient – das war auch nicht unser Ziel.“
Schaller weiter: „Als Veranstalter haben wir eine große Verantwortung und es tut mir unglaublich leid. Ich bin erschüttert und fassungslos.“
Fotos: dpa, AP, ...>Gradationen: wp 10-7


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   Stand: FEBRUAR 2012

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