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2012 >>
KUNSTMUSEUM BERN
Hodlerstrasse 8-12
CH-3000 Bern 7 - Schweiz
T +41 31 328 09 44
F +41 31 328 09 55
www.kunstmuseumbern.ch
Brigit Bucher
Corporate Public Relations
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328 09 53
INHALTSFOLGE
Jahrespräsentation 2012 Fazit : "
CHAPEAU, CHAPEAU"
ÜBERBLICK
Kunst analog und digital
Das Kunstmuseum Bern präsentiert 2012 ein vielseitiges
Ausstellungsprogramm. Zu Gast sind mit Sean Scully, Antonio Saura
und Zarina Bhimji international renommierte Künstler. Dazu werden
mit Meret Oppenheim, Johannes Itten, Paul Klee, Hermann Hesse und
Otto Nebel Kunstschaffende präsentiert, die in engem Bezug zu Bern
stehen. Eröffnet wird der Ausstellungsreigen mit Fotokunst von Marco
Grob, David Hiepler und Fritz Brunier. Das Kunstmuseum Bern
beschreitet 2012 auch neue Wege mit der noch intensiveren Nutzung
von Social Media Kanälen, um ein breites Publikum analog und digital
mit Kunst in Berührung zu bringen.
Kunst
.. analog...
Der Auftakt zum neuen Jahresprogramm macht im März die
Fotoausstellung Industrious. Marco Grob & hiepler, brunier,. Der
Porträtfotograf Marco Grob und die Industriefotografen David Hiepler
und Fritz Brunier haben im Rahmen eines Grossprojekts zum
hundertsten Jubiläum des Schweizer Konzerns Holcim rund um den
Globus Mitarbeitende und Produktionsstätten in eindrücklichen
Grossformaten festgehalten. Danach widmet das Kunstmuseum Bern in
Zusammenarbeit mit dem Lentos Kunstmuseum Linz mit Sean Scully. Grey
Wolf einem Meister der abstrakten Malerei eine grosse Retrospektive.
Scully schafft ein verblüffendes Spektrum an atmosphärischen Werken.
Die Ausstellung und der Katalog wurde in enger Zusammenarbeit mit
dem Künstler entwickelt. Hermann Hesse kann ab Ende März als Maler
in der Ausstellung «... die Grenzen überfliegen» entdeckt werden.
Der Ausstellungstitel ist zugleich das Motto zum 50. Todesjahr des
Künstlers, das mit einem internationalen Kongress und einem
vielfältigen Veranstaltungsprogramm begangen wird. Grenzen im
weiteren Sinn sind auch Thema im Werk der britischen
Medienkünstlerin Zarina Bhimji. Die Künstlerin indischen Ursprungs
widmet sich in ihren poetischen Fotografien, Filmen und
Installationen u.a. den Themen Migration, Globalisierung und
postkolonialer Geschichte. Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit
der renommierten White Chapel Gallery in London. Ab dem 6. Juni wird
Antonio Saura, einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts
und prägendsten Exponenten der spanischen Malerei, zu Gast sein. Die
umfassende Retrospektive widmet sich sämtlichen Schaffensphasen
Sauras, zeigt seine grossen malerischen Hauptwerke aber auch Aspekte
seines illustrativen und zeichnerischen Oeuvres. Ebenso wird Sauras
plastisches Werk vorgestellt. Ab Herbst zeigt die Gruppenausstellung
Merets Funken eine Gegenüberstellung von junger Schweizer Kunst mit
Werken von Meret Oppenheim, die 2013 ihren 100. Geburtstag feiern
würde. Die Präsentationen des Malers und Dichters Otto Nebel, der
jahrzehntelang in Bern ansässig war, stellt die Wechselbeziehungen
zwischen Malerei, Zeichnung, Graphik und Collage sowie literarischen
Texten – zwischen Bild und Wort also – ins Zentrum. Das Jahr wird
mit der künstlerischen Auseinandersetzung zum Thema der Farbe in der
Kunst ausklingen: Itten–Klee. Kosmos Farbe wird in eindrücklicher
Weise belegen, wie sich die beiden Künstler gegenseitig
inspirierten.
... digital
2012 steht im Kunstmuseum Bern auch ganz im Zeichen der digitalen
Medien. Die App
„museen bern“, welche vom Kunstmuseum Bern und vom Zentrum Paul Klee
gemeinsam initiiert wurde, wird ab Februar 2012 im App-Store gratis
erhältlich sein. Zudem wird die Facebook-Seite ausgebaut, und das
Kunstmuseum Bern ist neu auch auf Twitter und Youtube mit Podcasts
zu Highlights aus der Sammlung anzutreffen. Ab Ende Februar wird die
neue Webseite online sein, die den Besucherinnen und Besuchern auch
neue Möglichkeiten zur digitalen Interaktion bieten wird.
AUSSTELLUNGS-AKTIVITÄTEN 2012
www.kunstmuseumbern.ch/dok_cms/temp/FB117861-F94E-E17B4E5F0B61566D0D71/120120_JahresMK_Ausstellungen_d.pdf
* Januar-Dezember: 1/12 -11/12
*** Fenster zur Gegenwart
1 / 12
Ausstellungen 2012
Internationale Fotokunst
Industrious. Marco Grob & hiepler, brunier,
02.03. – 06.05.2012
Atmosphärische Abstraktion im Grossformat
Sean Scully. Grey Wolf – Retrospektive
09.03. – 24.06.2012
Der Dichter als Maler
«... die Grenzen überfliegen»
Der Maler Hermann Hesse
28.03. – 12.08.2012
Poetische Annäherung an die postkoloniale Geschichte
Zarina Bhimji
01.06. – 02.09.2012
Ein grosser Maler des 20. Jahrhunderts
Antonio Saura. Die Retrospektive
06.07. – 11.11.2012
Meret Oppenheim: Muse und Inspirationsquelle
Merets Funken.
Surrealismen in der zeitgenössischen Schweizer Kunst
19.10.2012 – 10.02.2013
Sprache, Kunst, Musik
«Zur Unzeit gegeigt...»
Otto Nebel, Maler und Dichter
09.11.2012 – 17.02.2013
Gegenseitige Inspiration
Itten – Klee. Kosmos Farbe
30.11.2012 – 31.03.2013
Ausstellungen 2012 Jahresmedienkonferenz
20.01.2012
2 / 12
Präsentationen mit Werken aus der Sammlung des
Kunstmuseums Bern
Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern
Hommage an Herbert Distel
28.08. – 07.10.2012
Outsider-Art aus der Sammlung
Präsentation von Werken aus der Adolf Wölfli-Stiftung
Jan. 2012 – Dez. 2012
Fenster zur Gegenwart
Kunstmuseum Bern @ PROGR: wechselnde Präsentationen
Jan. 2012 – Dez. 2012
3 / 12
Internationale Fotokunst
Industrious. Marco Grob & hiepler, brunier,
02.03. – 06.05.2012
Eröffnung: Donnerstag, 01.03.2012, 18h30
Medienkonferenz / Versand der Medienmitteilung: Mittwoch, 29.02.2012
Der Porträtfotograf Marco Grob und die Industriefotografen David
Hiepler und Fritz
Brunier haben in einem Grossprojekt zum hundertsten Jubiläum des
Schweizer
Konzerns Holcim rund um den Globus Mitarbeitende und
Produktionsstätten
fotografiert. Damit sind die Voraussetzungen zur Realisierung einer
einmaligen
künstlerischen Recherche geschaffen worden. Die Ausstellung zeigt
qualitativ
herausragende fotografische Werke, dokumentiert aber auch die
Entwicklung von der
professionellen Auftragsfotografie zur Kunstfotografie.
Ein weiteres Mal bietet das Kunstmuseum Bern seinen Besucherinnen
und Besuchern die
Gelegenheit, in die Welt der Fotografie einzutauchen. Im Gegensatz
zu früheren Ausstellungen im
Bereich der Fotokunst mit Werken von Balthasar Burkhard, Cécile Wick,
Paul Senn u.a., liegen der
diesjährigen Präsentation nicht reine Kunstfotografien - entstanden
ohne äussere Veranlassung -
zugrunde, sondern entwickelten sich die Werke aus der
Auftragsfotografie heraus.
Mit ihren Arbeiten ist es den Fotografen gelungen, eine eigene
Bildsprache zu formulieren. Der
international gefragte Schweizer Fotograf Marco Grob löste
unvergessliche Gesichter aus über
achtzigtausend Mitarbeitenden von Holcim heraus. Sein dynamischer
Einsatz der Kamera
involviert die Menschen als Dialogpartner, womit er dem Betrachter
einen Einblick in die Existenz
und Lebenstiefen der Abgebildeten erlaubt. Das Berliner
Fotografenduo Hiepler und Brunier
transportiert mit dem tiefenscharfen Bild der Industrieanlagen
beeindruckende
Stimmungsatmosphären, die die Wirklichkeit so wiedergeben, wie wir
sie auf einen Blick nicht
erfassen können.
Mit ihren Wirklichkeitsreportagen stellen die drei Fotografen unter
Beweis, dass sie zwischen
Fotokunst und Wahrheit ein Gleichheitszeichen setzen können. Die
grossformatigen
Schwarz/Weiss-Aufnahmen offenbaren eine eindrückliche Präzision, die
Inszenierung ganzer
Bildreihen verdichtet die Stimmung von Einzelbildern. Der Dialog
zwischen „leerem“ Ort und
lebendigen Gesichtern erzeugt bewegende, künstlerische
Spannungsmomente.
Kuratoren: Matthias Frehner, Regula Berger
4 / 12
Atmosphärische Abstraktion im Grossformat
Sean Scully. Grey Wolf – Retrospektive
09.03. – 24.06.2012
Eröffnung: Donnerstag, 08.03.2012, 18h30
Medienkonferenz / Versand der Medienmitteilung: Mittwoch, 07.03.2012
Das Kunstmuseum Bern zeigt im Frühling 2012 eine Retrospektive des
irischamerikanischen
Künstlers Sean Scully (*1945), einem der wichtigsten Vertreter der
abstrakten Malerei. Die Ausstellung, eine Koproduktion mit dem
Lentos Kunstmuseum
Linz, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entwickelt.
Dies ermöglicht
einen Gesamtüberblick der wichtigsten Gemälde aus allen
Schaffensphasen von Sean
Scully.
Bereits im Alter von neun Jahren beschliesst Sean Scully Maler zu
werden. Nach seiner Ausbildung
als Drucker nimmt er Abendunterricht, um sich die Techniken der
Malerei anzueignen. Während
den Studienjahren entdeckt Sean Scully unter anderem Mark Rothko,
der einen wichtigen
Wendepunkt in seinem Schaffen bewirkt: Scully verlässt die
figurative Malerei und wendet sich
der Abstraktion zu. Nach einem Stipendienaufenthalt in New York hat
Scully seine erste
Einzelausstellung in einer Galerie, die komplett ausverkauft wird.
Seinen internationalen
Durchbruch erfährt er in den Jahren 1984–1989. Scullys Werke sind
heute in über 80
Museumssammlungen weltweit vertreten.
Scullys frühe Werke zeigen Streifenmuster mit präzisen Linien,
harten Grenzen und
kontrastierenden Farben. Später erreicht Scully seine Bildtiefe
durch handgemalte Linien und
indem er Lagen verschiedener Farbtöne übereinanderlegt. Die Farben
liefern eine hohe
Emotionalität, Scully malt hauptsächlich in Schwarz-, Braun- und
Rottönen mit deutlich sichtbaren
grobborstigen Pinselstrichen.
Präsentiert werden in der Ausstellung insgesamt rund 57 meist
grossformatige Gemälde, von
Leihgebern aus den USA und wichtigen europäischen Museumssammlungen.
Begleitet wird die Ausstellung von einem Katalog in Deutsch und
Englisch, in dem der Künstler in
persönlichen Statements die einzelnen Werke kommentiert. Das
Rahmenprogramm wird mit
diversen Veranstaltungen an Scullys atmosphärische Kunst anknüpfen.
Kuratoren: Matthias Frehner, Annick Haldemann
Weitere Station: Lentos Kunstmuseum Linz (22.07. – 07.10.2012)
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Der Dichter als Maler
«... die Grenzen überfliegen»
Der Maler Hermann Hesse
28.03. – 12.08.2012
Eröffnung: Dienstag, 27.03.2012, 18h30
Medienkonferenz / Versand der Medienmitteilung: Montag, 26.03.2012
Zum 50. Todesjahr von Hermann Hesse (2.7.1877–9.8.1962) präsentiert
das
Kunstmuseum Bern zusammen mit dem Museum Hermann Hesse, Montagnola,
die erste
Retrospektive zu Hesses malerischem Werk.
Das Kunstschaffen spielte in Hesses Werdegang eine wichtige Rolle.
Seine intensive und komplexe
Bildsprache ist für das Verständnis von Hesses persönlicher
Entwicklung, seines
Kunstverständnisses und seines literarischen Werkes aufschlussreich.
Die für die Rezeption von
Hermann Hesse wohl wegweisende Ausstellung würdigt umfassend Hesses
Beitrag zur Kunst der
Moderne.
1912, vor genau 100 Jahren, liess sich Hermann Hesse in Bern nieder.
Das «Ougspurgergut» in
der Schosshalde, der «Lohn» in Kehrsatz und das Schloss Bremgarten
sind die Schauplätze, mit
denen Hermann Hesse in Bern eng verbunden war und wo er Inspiration
und Förderung fand.
Hesses Berner Jahre von 1912 bis 1919 waren nicht nur im Hinblick
auf sein literarisches Werk
entscheidend. In dieser Zeit, in welcher er den Künstlerroman
«Rosshalde» vollendete, begann
auch seine bisher wenig bekannte Laufbahn als Maler, die ihren
Höhepunkt in den 1920er- und
1930er-Jahren in Montagnola erreichte.
Die Jubiläumsausstellung vergegenwärtigt alle Schaffensphasen,
Themen, Gattungen und
Stilrichtungen, in denen sich Hesse ab den ersten Malversuchen
betätigt hat: die frühen Studien
mit vielseitigen Bildinhalten, die grossformatigen
Landschaftsaquarelle, die detailreichen
Federzeichnungen und die kleinformatigen Textillustrationen.
Zur Ausstellung findet ein vielfältiges Rahmenprogramm mit
szenischen Lesungen, Konzerten,
einem Liederabend und literarischen Spaziergängen statt.
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Todesjahr veranstaltet die
Universität Düsseldorf in
Zusammenarbeit mit der Universität Bern und dem Kunstmuseum Bern
unter dem Titel „… die
Grenzen überfliegen“ einen internationalen Kongress, auf dem
zahlreiche Hesse-Spezialisten aus
der Schweiz und dem Ausland neuste Forschungsergebnisse vorstellen
und Hermann Hesse
erstmals in seiner Doppelbegabung als Dichter und Maler würdigen
werden. Der Kongress findet
vom 27. März bis am 30. März 2012 im Kunstmuseum Bern statt. Er ist
öffentlich, der Eintritt ist
kostenfrei. Das detaillierte Programm findet sich unter
kunstmuseumbern.ch
Kuratoren: Matthias Frehner (Kunstmuseum Bern), Valentine von
Fellenberg (Kunstmuseum Bern), Regina
Bucher (Museum Hermann Hesse, Montagnola)
Weitere Stationen:
Museo Hermann Hesse, Montagnola und Museo Canotonale d’Arte, Lugano
(31.08. – 21.10.2012)
Museum im Kulturspeicher, Würzburg (03.11. 2012 – 20. 01.2013)
6 / 12
Poetische Annäherung an die postkoloniale Geschichte
Zarina Bhimji
01.06. – 02.09.2012
Eröffnung: Donnerstag, 31.05.2012, 18h30
Medienkonferenz / Versand der Medienmitteilung: Mittwoch, 30.05.2012
In Zusammenarbeit mit der renommierten Whitechapel Gallery London
präsentiert das
Kunstmuseum Bern die erste Retrospektive der britischen Fotografin,
Filmemacherin
und Installationskünstlerin Zarina Bhimji. Als sanfte Kritikerin
ihrer Zeit fördert Bhimji
auf eine poetische Weise die gesellschaftliche Auseinandersetzung
mit den schwierigen
Themen Migration, Globalisierung und postkoloniale Geschichte in
ihren Werken.
Die Künstlerin indischen Ursprungs – 1963 in Uganda als Tochter von
indischen Eltern geboren
und bis zu ihrer Vertreibung 1974 dort aufgewachsen – absolvierte
ihre künstlerische Ausbildung
in London, wurde bisher an verschiedene internationale
Gruppenausstellungen eingeladen und
war 2007 für den Turner Prize nominiert.
Bhimjis poetische Filme und Fotografien sind Spurensuchen, die auf
historischen Recherchen
basieren. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen verwebt die Künstlerin
fiktive Erlebnisse mit der
postkolonialen Geschichte ihrer Herkunftsländer und konstruiert
daraus fragmentarische
Erzählungen. Damit zeigt sie eine persönliche Sicht auf die
postkoloniale Geschichte dreier
Kontinente (Europa, Afrika, Asien) und auf die Komplexität
kultureller, ethnischer und politischer
Identität.
Neben Exponaten aus ihrem fotografischen und installativen Schaffen
(u.a. Leihgaben des Victoria
& Albert Museum in London) werden erstmals in der Schweiz ihre drei
Filme Out Of Blue (2002),
Waiting (2007) und der eigens für die Ausstellung produzierte neue
Film Yellow Patch (2011)
präsentiert.
Die Ausstellung und die Begleitpublikation fokussieren auf eine
fruchtbare Position in der
internationalen Gegenwartskunst und gestatten mit dem thematischen
Fokus, den historischen
Wandel im globalen Zusammenhang zu verstehen. Gezeigt wird eine
Künstlerin, welche sanfte
Kritikerin ihre Zeit ist und gleichzeitig auf eine poetische Weise
die gesellschaftliche
Auseinandersetzung mit den schwierigen Themen Migration,
Globalisierung und Postkoloniale
Geschichte fördert. Durch Zarina Bhimjis poetische Re-Interpretation
postkolonialer Geschichte
beleuchtet sie die Verstrickungen Europas im globalen Weltgeschehen
und verweist auf die
komplizierten Hintergründe derjenigen Menschen, die in Europa als
Flüchtlinge stranden.
Kuratorin: Kathleen Bühler
Weitere Station: Whitechapel Gallery, London (19.01. – 09.03.2012)
7 / 12
Ein grosser Maler des 20. Jahrhunderts
Antonio Saura. Die Retrospektive
06.07. – 11.11.2012
Eröffnung: Donnerstag, 05.07.2012, 18h30
Medienkonferenz / Versand der Medienmitteilung: Mittwoch, 04.07.2012
Antonio Saura (1930-1998) gehört zu den bedeutenden Künstlern des
20. Jahrhunderts
und zu den prägendsten Exponenten der spanischen Malerei seiner
Epoche. Sein Werk
ist weltweit in den wichtigen Sammlungen moderner Kunst vertreten.
Zusammen mit
der Stiftung archives antonio saura in Meinier bei Genf, die den
umfangreichen
künstlerischen und schriftstellerischen Nachlass des Künstlers
konserviert,
wissenschaftlich aufarbeitet und öffentlich zugänglich macht, zeigen
das Kunstmuseum
Bern und das Museum Wiesbaden eine über 190 Werke umfassende
Retrospektive, die
das Gesamtwerk des Künstlers in seiner ganzen Breite und Komplexität
ausleuchtet.
Saura beginnt seine künstlerische Tätigkeit im Jahre 1947 als
Autodidakt unter dem Einfluss von
Yves Tanguy und Joan Miró. Auf der Suche nach der „wahren Landschaft
des Unbewussten“
entstehen ab 1950 erste surrealistische Werke. Es folgt ein längerer
Aufenthalt in Paris (1954-
1955). Ab 1956 beginnt er mit den thematischen Zyklen Damen und
Selbstbildnisse ein sehr
eigenständiges expressiv-gestisch strukturiertes Werk zu entwickeln.
In seinem umfangreichen
Oeuvre scheint immer wieder Sauras Beschäftigung mit Künstlern wie
Diego Vélasquez, Francisco
de Goya und Pablo Picasso auf.
Die Ausstellung widmet sich sämtlichen Schaffensphasen Sauras, zeigt
seine grossen malerischen
Hauptwerke aber auch seines illustrativen und zeichnerischen
Oeuvres. Ebenso wird das
plastische Werk vorgestellt. Das Projekt ist ehrgeizig, handelt es
sich doch um die erste grosse
Retrospektive seit der bedeutenden Ausstellung, die Ad Petersen dem
Werk Sauras noch zu
dessen Lebzeiten 1979 im Stedelijk Museum in Amsterdam gewidmet hat.
Heute, dreizehn Jahre nach dem Tode des Künstlers, hat sich die
Sicht auf Sauras Werk verändert
und wissenschaftlich vertieft. Der reich illustrierte Katalog, der
die Ausstellung begleitet, wird eine
Würdigung des künstlerischen Werks, einführende Kapitel in die
einzelnen Schaffensperioden und
Bildzyklen sowie einen entsprechenden wissenschaftlichen Apparat
umfassen. Im Rahmen der
Ausstellung soll auch die deutsche Übersetzung der von den archives
antonio saura
herausgegeben Publikation antonio saura par lui-même erscheinen, in
dem der Künstler sein
eigenes Werk schriftstellerisch erschliesst.
Kuratoren: Matthias Frehner (Direktor Kunstmuseum Bern), Alexander
Klar (Direktor Museum Wiesbaden),
Cäsar Menz (Kunsthistoriker und Honorardirektor Musées d’art et
d’histoire Genf, Co-Kurator), Olivier Weber-
Caflisch (Präsident Stiftung archives anotnio saura, Co-Kurator)
Weitere Station: Museum Wiesbaden (30. November 2012- 17. März 2013)
8 / 12
Meret Oppenheim: Muse und Inspirationsquelle
Merets Funken.
Surrealismen in der zeitgenössischen Schweizer Kunst
19.10.2012 – 10.02.2013
Eröffnung: Donnerstag, 18.10.2012, 18h30
Medienkonferenz / Versand der Medienmitteilung: Mittwoch, 17.10.2012
Als Hommage an Meret Oppenheim, welche im Jahr 2013 ihren 100.
Geburtstag feiern
würde, geht die Ausstellung der Frage nach dem Vermächtnis der
berühmten Schweizer
Künstlerin und ihrem Nachwirken in der jungen Schweizer Kunst nach.
Gleichzeitig wird
die Rolle des zeitgenössischen Surrealismus untersucht.
Gezeigt werden Gemälde und Skulpturen von Maya Bringolf, Tatjana
Gerhard, Francisco Sierra,
Vidya Gastaldon und anderen in Gegenüberstellung zu Werken von Meret
Oppenheim.
Für Meret Oppenheim war der Surrealismus anfänglicher Bezugsrahmen
in Paris und danach eine
freie Ausdrucksform, in der sie eigene psychische Erfahrungen und
ihre Arbeit mit der Lehre C.G.
Jungs einfliessen lassen konnte. Dieser Surrealismus eigener Prägung
war das Testfeld, in dem
die „Spuren durchstandener Freiheit“ sichtbar wurden. Was gewinnen
Künstler/innen heute dieser
Stilform ab? Kann der Surrealismus angesichts der Tummelfelder der
Virtualität noch die
angestammte Rolle übernehmen oder manifestiert sich darin gar eine
Rückkehr zu traditionellem
Denken?
Die thematische Gruppenausstellung leistet einen Beitrag zur
Aufarbeitung der Wirkungsgeschichte
von Meret Oppenheim in der Schweiz. Als singuläre Erscheinung hatte
Meret
Oppenheim zwar keine Schüler/innen, doch sind ihr Werk und ihr Leben
auch heute noch
Inspirationsquelle für jüngere Künstler/innen. In der
Gegenüberstellung zu jungen Positionen zeigt
sich die Aktualität und Ausdruckskraft der älteren Werke und wird
ein epochen- und
generationenübergreifender Dialog etabliert.
Die Ausstellung und ihre begleitende Publikation stehen in starkem
Bezug zu einem Pfeiler der
Sammlung des Kunstmuseums Bern und arbeiten in der Gegenüberstellung
die Aktualität des
Schaffens Meret Oppenheims heraus.
Kuratorin: Kathleen Bühler
9 / 12
Sprache, Kunst, Musik
«Zur Unzeit gegeigt...»
Otto Nebel, Maler und Dichter
09.11.2012 – 24.02.2013
Eröffnung: Donnerstag, 08.11.2012, 18h30
Medienkonferenz / Versand der Medienmitteilung: Mittwoch, 07.11.2012
Die Ausstellung zum 120. Geburtstag Otto Nebels (1892-1973) zeigt
erstmals das
gesamte Werk des bildenden Künstlers und Schriftstellers, der
jahrzehntelang in Bern
ansässig war. Sie stellt die Wechselbeziehungen zwischen den
visuellen Darstellungsformen
Malerei, Zeichnung, Graphik und Collage und literarischen Texten,
zwischen Bild
und Wort ins Zentrum. Thematisch gegliedert und nach Stationen der
Biografie werden
Nebels wichtigste Werke in Malerei und Dichtung präsentiert.
Bei Otto Nebel ist nicht nur von einer Doppelbegabung zu sprechen.
Wie viele Vertreter der
Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts experimentierte Nebel mit
Sprache, bildender Kunst
und Musik. Sein übergeordnetes Bemühen war, „aus Elementen
Sinngebilde, Modelle von
Harmonie herzustellen“. Die Ausstellung zeigt, dass bei Nebel das
lyrische vom malerischen Werk
nicht zu trennen ist, und dass er als intermedial arbeitender
Künstler neu entdeckt werden kann.
Als Mitglied der „Sturm“-Bewegung um Herwarth Walden war Nebel als
Wortkünstler
hervorgetreten und lieferte sowohl Texte wie erste Linolschnitte für
deren Publikation. In den
Zwanziger Jahren schuf Nebel seine Runenfugen, Dichtungen, die aus
einer beschränkten Anzahl
Buchstaben bestehen. Die Abstraktion, die er hier anstrebte, hielt
in seinem bildnerischen
Schaffen erst später Einzug. Nebel war ein minutiös arbeitender,
technisch sorgfältig abwägender
Künstler. Er ‹baute› seine Gemälde und farbigen Blätter oft in zähen
Arbeitsgängen Schicht um
Schicht auf dem mehrmals präparierten Malgrund auf. Zu den
einschneidenden Erlebnissen
gehörten Aufenthalte in Italien, wo er seinen sogenannten
Farbenatlas erstellte, der auf zahlreiche
Werke Einfluss nehmen sollte. Analog zu den Schriftzeichen der
Runenfugen bilden Farbe und
Licht in den teilweise gegenständlichen Landschaften und
Stadtansichten eine eigenständige
Bildebene. Mitte der Dreissiger Jahren löste sich Nebel zunehmend
vom Gegenständlichen und
bediente sich jener zeichenhaften Bildsprache, die er seine
Runenbilder nannte. Und doch war
diese Bildsprache für ihn nicht eigentlich ‚ungegenständlich’, denn
er hielt fest: „In meiner Kunst
stehen nur Dinge ... reine Geschehnisse innersten Lebens“.
Nebel schenkte 1969 dem Kunstmuseum Bern rund 200 Werke, zudem wurde
sein Nachlass nach
seinem Tod der Otto Nebel-Stiftung mit Sitz in Bern einverleibt. Der
schriftliche Teil wird heute im
Schweizerischen Literaturarchiv aufbewahrt. Für die Ausstellung wird
die Werkauswahl
mehrheitlich aus diesen Beständen getroffen, ergänzt mit Werken aus
Galerie- und Privatbesitz
und mit Querverweisen auf Künstler, mit denen Nebel künstlerisch und
persönlich in Beziehung
stand. Die reich illustrierte Begleitpublikation soll ein
Referenzwerk über das dichterische und
malerische Schaffen von Otto Nebel werden.
Kuratoren: Therese Bhattacharya-Stettler (Kunstmuseum Bern,
Projektleitung), Steffan Biffiger (Otto Nebel-
Stiftung, Co-Kurator), Bettina Braun (Co-Kuratorin literarischer
Teil), Stefan Frey (Otto Nebel-Stiftung,
Beratung)
Weitere Station:
Schlossmuseum Murnau (Sommer 2013). Weitere in Verhandlung.
10 / 12
Gegenseitige Inspiration
Itten – Klee. Kosmos Farbe
30.11.2012 – 31.03.2013
Eröffnung: Donnerstag, 29.11.2012, 18h30
Medienkonferenz / Versand der Medienmitteilung: Mittwoch, 28.11.2011
Die Ausstellung zeigt anhand prominenter Schlüsselwerke die
künstlerische
Auseinandersetzung von Johannes Itten und Paul Klee mit dem Thema
der Farbe. Dabei
werden Aspekte herausgearbeitet wie Farbe und Esoterik, Farbaura,
Farbharmonie,
Farbe und Abstraktion, Farbe und Natur und Teilung der Farbe.
Erstmals kann dabei
gezeigt werden, dass nicht nur Klee Itten, sondern auch Itten Klee
inspirierte und dass
beide aus gemeinsamen Quellen schöpften. Ergänzend wird die
Farbtheorie
thematisiert, wie sie sich in den Aufzeichnungen und Tagebüchern
beider Künstler
widerspiegelt.
Johannes Itten und Paul Klee sind in der Geschichte der Kunst des
20. Jahrhunderts mit
bedeutenden Farbenlehren hervorgetreten. Beide sind geprägt von der
Vorstellung, dass die
Ordnung der Farben als in sich geschlossener Kosmos gesetzmäßig
strukturiert ist. Neue Quellen
zeigen, dass sich beide Künstler auf gemeinsame,
geistesgeschichtliche Quellen bezogen haben
und gegenseitig anregten. Beide haben ihre Überlegungen zur Farbe in
jahrzehntelanger Reflexion
und Arbeit entwickelt und umfassend in ihren künstlerischen Werken
berücksichtigt.
Die Lebenswege und Schaffensbahnen beider Schweizer Künstler haben
sich mehrfach gekreuzt:
So hat Itten seine ersten künstlerischen Impulse vom Vater Paul
Klees erhalten, umgekehrt ist
Klees Berufung ans Weimarer Bauhaus maßgeblich von Itten befördert
worden. Beide Künstler
haben ihre lebenslange Auseinandersetzung mit den Fragen der
Farbenlehre und der Ordnung des
Farbkosmos nahezu gleichzeitig im Jahre 1914/1915 begonnen, Klee auf
seiner Tunisreise, Itten
unter dem Eindruck der Farbenlehre Adolf Hölzels in Stuttgart. Beide
Künstler haben über Jahre
hinweg ihre künstlerische Arbeit wechselseitig wahrgenommen und auch
Werke ausgetauscht.
Umso überraschender ist es, dass Johannes Itten und Paul Klee
bislang nicht in einer
monographischen Ausstellung im künstlerischen Paarlauf gezeigt
worden sind.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher wissenschaftlicher
Katalog, der die Konzepte zur
Farbe erschließt, kunsthistorisch einordnet und die neuen
Quellenfunde in Verbindung mit den
gezeigten Werken dokumentiert. Am 30.11. und 1.12.2012 findet ein
zweitägiges Symposium mit
wissenschaftlichen Beiträgen zur Bedeutung der Farbe im
künstlerischen Schaffen und in der
Kunstlehre von Johannes Itten, Paul Klee und Otto Nebel statt.
Organisiert wird das Symposium
vom Kunstmuseum Bern in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee
Kuratoren: Christoph Wagner (Professor für Kunstgeschichte,
Regensburg), Monika Schäfer
(Kunstmuseum Bern)
Weitere Station: Martin-Gropius-Bau, Berlin (25.04. – 29.07.2013)
11 / 12
Präsentationen mit Werken aus der Sammlung des
Kunstmuseums Bern
Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern
Hommage an Herbert Distel
28.08. – 07.10.2012
Aus Anlass des 70. Geburtstags des Berner Künstlers Herbert Distel
(*1942) stellt das
Kunstmuseum in einer Kabinett-Ausstellung eine kleine Hommage
zusammen. Mit
Werken aus der Sammlung, die aus verschiedenen Schaffensphasen
stammen, wird ein
konzentrierter Werküberblick ermöglicht.
Der Berner Künstler Herbert Distel (*1942) nimmt als Maler,
Filmemacher, Video- und
Tonkünstler, Plastiker, Installations- und Konzeptkünstler eine
zentrale Stellung in der Erprobung
und Thematisierung künstlerischer Medien ein.
Neben skulpturalen Werken aus Polyester (1965 – 1970), die dem
Frühwerk zuzurechnen sind,
werden das Projekt Canaris (1970) sowie Fotoarbeiten aus den 1990er
Jahren und Filme zu sehen
sein.
Kuratorin: Claudine Metzger
Outsider-Art aus der Sammlung
Präsentation von Werken aus der
Adolf
Wölfli-Stiftung
Die Adolf Wölfli-Stiftung wurde 1975 gegründet und von Elka Spoerri
(1924-2002)
aufgebaut. Die Stiftung verwaltet den Nachlass des „Schreibers,
Dichters, Zeichners
und Componist“ Adolf Wölfli (1864-1930) und geniesst seit ihrer
Gründung 1975
Gastrecht im Kunstmuseum Bern.
Anfänglich in jeder Beziehung ein Aussenseiter, bildet das Werk von
Adolf Wölfli heute einer der
Höhepunkte des Kunstmuseums Bern. Umstritten, einzigartig und
visionär, fordert es die
Betrachterinnen und Betrachter immer wieder von Neuem heraus.
Wölflis Werke werden heute
weltweit gesammelt und ausgestellt, seine Texte erscheinen in
unterschiedlichsten Publikationen
und die Bewunderung für seine Vision ist mehr denn je international.
Im Kunstmuseum Bern sind das ganze Jahr hindurch Werke von Adolf
Wölfli in wechselnden
Präsentationen zu sehen.
Kurator und Leiter der Stiftung: Daniel Baumann
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FENSTER ZUR GEGENWART
Kunstmuseum Bern @ PROGR: wechselnde Präsentationen
Jan. 2012 – Dez. 2012
Der Ausstellungsraum des Kunstmuseum Bern im PROGR bietet einen Mix
aus
unterschiedlichen Ausstellungs- und Kooperationsformen mit
verschiedenen
künstlerischen Institutionen in und um Bern.
Als besondere Attraktion wird 2012 zum ersten Mal der Gewinner des
Videokunstpreis Credit
Suisse präsentiert. Während des 10jährigen Jubiläums der
Museumsnacht Bern wird der
Ausstellungsraum einer Gruppe von Künstlern überlassen, welche unter
der Leitung von Jürg Lüdi
das Projekt „20 Stops“ realisiert. Anlässlich des
Perfomancefestivals BONE 15 im Spätherbst wird
eine Werkgruppe aus dem reichen Fundus des Kunstmuseums Bern von
performativer Kunst
gezeigt.
In den Monaten zwischen den oben erwähnten Präsentationen werden
Neuankäufe sowie lange
nicht gezeigte Arbeiten aus der Sammlung Gegenwartskunst des
Kunstmuseum Bern gezeigt, dies
im Dialog mit dem Ausstellungsprogramm der Stadtgalerie.
Kuratorin: Kathleen Bühler
Stadtgalerie KMB@PROGR
21.01.12 Cantonale Berne Jura Cantonale Berne Jura
2.02.–10.03.12 Tashi Brauen: Gruppenprojekt Tashi&Freunde Bettina
Disler: Videotrilogie
16.03.–21.04.12 NEUstadt LAB - 20 stops 20 stops
3.05.–9.06. Alles selbst gemacht! Crédit Suisse Videokunstpreis
10.05. –7.07. Labor: Yvonne Barbara Maria Scarabello u.a. Kotscha
Reist (evtl. Buchvernissage am 1.06.12)
8.07. –1.08. Sommerpause Sommerpause
2.08.–1.09. Hannah Külling Anne-Mie Kerckhoven, Chloé Piene
(Arbeiten aufPapier)
6.–30.09.12 Biennale Bern Biennale Bern: Maria Eichhorn, Die
Anteilscheineder Kunsthalle Bern (2004/5)
Oktober Matthias Wyss Quynh Dong, Karaoke Night (2009),
Filmprojektion
27.10.–1.12. Folklore, Künstlerinnen aus der Schweiz und Kanada
BONE-Festival (4.–8.12.12): Werkgruppe aus der Slg.
Dez. / Jan. Cantonale Berne Jura Cantonale Berne Jura
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