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W+B Agentur-Presseaussendung Januar 2004
<<Ein Briefwechsel (Mail Art), der sich zur ästhetischen Autographie
verwandelt>>
Katalogbuch- und Ereignisbesprechung
<< The name of the game: Ray Johnson’s postal performance>>
Ausstellung: Kunsthalle Fridericianum, Kassel, 2003
www.fridericianum-kassel.de
Katalog: 120 S.; sw-/farbige Abb.; kartoniert; in englisch und deutsch.
Seit 1958 entsteht ein Briefwechsel des amerikanischen Künstlers Ray
Johnson. Dieser
verwandelt sich im Laufe der Jahre immer mehr zu einer eigenen Kunstform,
die eine grosse Tradition für Sammler darstellt. Ihr Name: Autographie.
Diese finden Sie auch als eine Rubrik in der Internetgalerie
www.galerie-kulturpunkt.de
, in der sowohl der Briefwechsel als auch die Auf-Zeichnung während
einer direkten Begegnung von den Beteiligten mitsigniert wird und so eine
erweiterte Autographie zu tage tritt.Ray
Johnson gilt der Verdienst, dass er als einer der ersten
Kommunikationskünstler der USA gilt, wie Beuys, HA Schult und auch Hilu
Zanke in Deutschland hier zu nennen sind (siehe Internetgalerie).
Die Autografie, Mail Art verändert unsere Einstellung zur Kunst und zu
unserem Leben in der Welt, sagt der Amerikaner John Held (siehe
Katalog) und folgert: Nach dem jahrzehntelangen Aufbau einer weltweiten
Struktur globaler Interaktion entwickeln sich die Mail Art und inzwischen
die E-Mail-Kunst weiter als Stimulus für mehr Verständnis und Kooperation
ein einer globalen Gemeinschaft, ganz abgesehen von den täglich
eingehenden Spams, fügen wir hinzu, obwohl sogar hier die Ent- und
Ver-Rückung dieser Banalität der unteren Gürtellinie auf Gestaltung
wartet… |