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Online-Publikation: Mai 2008 im Internet-Journal <<kultur-punkt>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< August Macke: Der hellste und reinste Klang der Farbe . Von
Ursula Heiderich >>
144 S., 117 Abb., davon 88 farbig, 22,80 x 22,60 cm, geb. mit
Schutzumschlag, ISBN 978-3-7757-2143-1; € 24,80;CHF 45,00
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, 2008;
http://www.hatjecantz.de;
Leseprobe - Kindheit und Jugend:
http://www.hatjecantz.de/leseproben/9783775721431_06.pdf
Inhalt
August Macke (1887–1914) blieb zur Vollendung seines leuchtenden
Werkes tragischerweise nur ein rundes Jahrzehnt. In diesem kurzen
und bewegten Zeitraum verarbeitete er mannigfaltige künstlerische
Einflüsse durch Renaissance, Impressionismus, Kubismus, Futurismus,
Honoré Daumier, Henri Matisse und die islamische Kunst. Er studierte
bei Lovis Corinth, machte Studienreisen nach Italien und Paris, war
der Künstlergemeinschaft Blauer Reiter freundschaftlich verbunden
und unternahm mit Paul Klee und Louis Moilliet die gemeinsame,
berühmt gewordene Tunisreise. Unbeirrt entwickelte der Künstler
dabei seine charakteristischen Bildthemen weiter – Spaziergänger,
Mütter mit Kind an der Hand, Menschen in Gartenrestaurants, im Zoo,
Zirkus oder vor einem Schaufenster.
Das aufschlussreiche Kompendium von Ursula Heiderich zu Leben und
Werk August Mackes bietet eine informative und kurzweilige
Einführung in dessen vielfältiges und einzigartiges Œuvre.
Fazit
In seinem Nachruf zu Macke hat sein Künstlerfreund Marc tief berührt
gesagt: "... Er hat von uns allen der Farbe den hellsten und
reinsten Klang gegeben, so klar und hell wie sein ganzes Wesen war."
Ursula Heiderich hat diese Worte als ihren Buchtitel zu August Macke
genommen, um seine Besonderheit in der deutschen Malerei des
beginnenden 20. Jahrhunderts zu kennzeichnen, trotz seines frühen
Kriegstodes bleibt Macke uns mit seinen frischen Farben und klarster
abstrahierender und zugleich wirklichkeits- und menschen-naher
Kompositionskraft ein Vermächtnis auch für das begonnene 21.
Jahrhundert. w.p.
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