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W+B Agentur-Presseaussendung November 2007
Buchbesprechung
<<Cecil Beaton : Porträts>>
Hrsg. Terence Pepper, Vorwort von Sandy Nairne, Text von Peter
Conrad, Terence Pepper, Roy Strong
2005. 240 Seiten, 230 Abb. s/w, davon 80 farbig, 150 in Duplex,
25,10 x 30,60 cm, gebunden mit Schutzumschlag. ISBN
978-3-7757-1582-9 . Vergriffen . € 19,95, CHF 35,00
Ausstellung: Kunstmuseum Wolfsburg 18.3.-24.7.2005
Hatje Cantz Verlag , D-73760 Ostfildern;
http://www.hatjecantz.de;
Inhalt
Sir Cecil Beaton (1904-1980) gilt als einer der bedeutendsten
Gesellschaftsfotografen des 20. Jahrhunderts. Eleganz, Glamour,
Charme und Noblesse kennzeichnen seine brillanten Porträts von
weltbekannten Persönlichkeiten aus Kunst, Politik, Bühne und Film.
Der faszinierende Bildband präsentiert eine grandiose Auswahl von
über 200 Fotoarbeiten aus dem Lebenswerk des vielseitig begabten
Hoffotografen, Designers und Schriftstellers. Im Laufe seiner
einzigartigen, über ein halbes Jahrhundert umfassenden Karriere
gelangen dem Briten mittlerweile zu Ikonen gewordene Aufnahmen von
Marilyn Monroe, Marlene Dietrich, Coco Chanel, Marlon Brando, Greta
Garbo, Audrey Hepburn, Maria Callas, Elizabeth Taylor, Grace Kelly,
Ingrid Bergman, Sir Winston Churchill, Frank Sinatra, Pablo Picasso,
David Hockney, Rudolf Nurejew, Mick Jagger, Twiggy und vielen
anderen Stars.
Fazit
Dank dem Fotokünstler, Sir Cecil Beaton's "Porträts
von Stars", grosse Persönlichkeiten des
öffentlichen Lebens vor und nach der Mitte des zwanzigsten
Jahrhunderts darzustellen um einmalige
Porträtfotomalereien mit überzeitlichem Blick im Hell-Dunkel-Ton
einer Epoche zu kreieren. Hinzu kommen die
Selbstportäts und jener seine Zeitgefährten, die
Ihn in ähnlich - kompositorischer
Haltung, wie er es zelebrierte,
abbildeten. Illuminationen in
rembrandtesker Manier und ein
Repräsentationskunst der Sonderklasse
zeugen von kongenialer Tiefenschärfe eines aristokratischen
Blicks - manchmal durchaus von oben herab, wie es bei Lord
Byron, Oskar Wilde deutlich wurde:
äusserlich unnahbar-narzissistisch .aber hinter
dieser Unnahbarkeit tauchen Schatten auf - mal klein mal grösser -
die gedanken- ja gefühlsschwer bis romantisch
mannigfach etwas Ungeheuerliches, Unaussprechliches, jedoch
gestaltungsbewusst, andeuten. |