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Agentur-Presseaussendung November 2004
<<Passion und Prinzipien mit synthetisch-kubistischer Transparenz
gepaart: Das TagesLichtMuseum>>
Buch- und Ereignisbesprechung
<<Sammlung
Burda>>
Redaktionsteam: Klaus Gallwitz, Isabel
Greschat, Judith Irrgang;
Öffentlichkeitsarbeit:
www.koppelstaetter.de
Katalog-Buch: 256 S.; 158 Abbildungen; 24 x 31 cm, Leinen mit
Schutzumschlag; EUR 29,80
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, 2004 /
www.hatjecantz.com
Das Museum Burda befindet sich brückenbildend verbunden zur Staatlichen
Kunsthalle Baden-Baden , aus Passion und Prinzipen, entstanden eröffnete
im Oktober 2004 die Sammlung Frieder Burda mit Beständen von über 550
Werken der klassischen zeitgenössischen bildenden Kunst: Baden-Baden
wird (damit)…zu einem Treffpunkt von Kunstkennern
aus aller Welt, so
Dr. Sigrun Lang, Oberbürgermeisterin.
Die Pläne dazu entwarf Architekt Richard Meier, New Yorker: Licht ist
hier das wichtigste Baumaterial - in einer zeit- wie nachzeitlich die
Kunst begleitende Architektur des 20. Jahrhunderts, inspiriert von Mies
van der Rohe (Bauhaus II, USA), Richard Neutra aber auch stückweise Alvar
Aalto, dem unvergessenen Finnen entsprechend.
Den Schwerpunkt des klassischen Teiles der Sammlung bebildern Kirchner,
Beckmann, amerikanische Abstrakte: Rothko, deKooning, Pollock. Höhepunkt
dieses Bereiches bildet Picassos mediterran-kubistisch-expressives
Spätwerk als Ensemble grosszügig dargeboten. Die gegenwärtig hoch im Kurs
gehandelten Vertreter der Kunst, allen weltweit voran Richter und ihm
folgend Baselitz, Lüpertz, Polke, Rainer, Schönebeck, waren auch als
geladene Gäste bei der Eröffnung anwesend, neben dem Hamburger Ballettchef
Neumeier, zahlreiche Galeristen, Kunstsammler und Museumsdirektoren aus
Europa und den USA.
Anlässlich der Eröffnung wird eine Auswahl von 150 hervorragenden
Meisterwerken aus Malerei und Skulptur dargeboten, in einer klar-,
durchschaubaren und einer diese sanft umhüllenden
konstruktiv-introvertierten vorgetragenen Architektur des welt/zu/gewandten
Richard Meier:
Die Passion des Sammlers Burda und
die Prinzipien des Architekten Meier, mit dessen synthetisch-kubistischer
Transparenz erschafften mit dem Inhaltlich-Geschichtlichen der Kunst eine
visionäre Inhärenz, sondergleichen.
Der Neubau – mit Fug und Recht bereits das Tageslichtmuseum
genannt, umfasst eine Ausstellungsfläche mit rund 1000 qm. Zu den
Aussenflächen des Museums sagt Frieder Burda, zu Richard Meier’s Vorgehen:
…vor allem mit viel Liebe und Sensibilität zur Natur, zum Park und zur
benachbarten Staatlichen Kunsthalle.
Darüber hinaus zu seiner eigenen Intention befragt, entgegnet Burda:
Dies wird kein Museum auf Zeit sein, es soll die Menschen auf Dauer zur
Kunst führen.
Das Redaktionsteam: Klaus Gallwitz, Isabel Greschat, Judith
Irrgang u.v.a beschreiben die wohl weit verzweigte und doch
gesammelte Intention des Sammlers, nehmen Stellung zum deutschen
Expressionismus, zur Wiederbegegnung mit Max Beckmann in Baden-Baden, zum
Spätwerk Picasso, Georg Baselitz, Sigmar Polke und Anselm Kiefer …Eine
Werkbiografie rundet die wissenschaftliche Komponente wohl gelungen ab.
Teamleiter der Redaktion Gallwitz und sein Fazit (und wir schliessen uns
diesem an) in seiner Einführung The best man:..Das private
Museum erweist sich als Biotop (Richard Neutra hätte den Psychotop
hinzugefügt, wenn noch physisch anwesend), das seine eigenen
Erscheinungsformen und Wachstumsgesetze hat: die Villa als ein Vivarium
der Kunst. Auf diese vitale Verträglichkeit setzt der Sammler seine
Hoffnung und Zuversicht, an einem Ort menschlicher Selbsterfahrung in
ungewissen Zeiten. |