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Online-Publikation:
November 2008 im Internet-Journal <<kultur-punkt>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Loriots ›Gesammelte Prosa‹ und ›Gesammelte Bildergeschichten‹
im Schuber >>
Hardcover Leinen, 1584 Seiten, ISBN 978-3-257-06620-3; € (D) 39.90 /
sFr 71.90* / € (A) 41.10
Diogenes Verlag AG, Zürich 2008;
www.diogenes.ch
Loriot: »Wer glaubt, Humor bestehe darin, sich über andere Leute
lustig zu machen, hat den Humor nicht verstanden. Um komisch zu
sein, muss man vor allem sich selbst zur Disposition stellen.«
Inhalt
Loriot feiert am 12.11.2008 seinen 85. Geburtstag: "Auch wir
gratulieren!" m+w p. 08-11
Geehrt wird er u.a. mit einer Potraitcollage im Fernsehen. Die ARD
strahlt am Donnerstag, den 13. November 2008, um 22.45 Uhr eine
Portraitcollage von Klaus Michael Heinz aus: Bernhard Victor
Christoph Carl von Bülow genannt Loriot
Pappa ante portas (Komödie, D 1991, mit Vicco von Bülow, Evelyn
Hamann) am Montag, 10. November 2008 auf MDR, um 20.15 Uhr.
Loriots Telecabinet am Dienstag, 11. November 2008 um 23.30 Uhr im
SWR Fernsehen.
Auf Bayern2Radio ist am Freitag, 7. November 2008 in der Sendereihe
RadioSpitzen um 14.05 Uhr die Sendung Ich bin ein Preuße - bitte
zügeln Sie Ihre Begeisterung! Liebeserklärung an Loriot zum 85.
Geburtstag zu hören.
Die Deutsche Kinemathek Berlin (Museum für Film und Fernsehen) ehrt
Vicco von Bülow mit der Sonderausstellung Loriot. Die Hommage (6.
November 2008 bis 29. März 2009). Kurzvideo zur
Ausstellungseröffnung auf Tages-Anzeiger online.
Loriots Dramatische Werke auf der Bühne sind vom 27. November bis
31. Dezember 2008 im Schiller Theater Berlin zu sehen.
Fazit
Zum 85. Geburtstag am 12. November 2008 von Loriots ›Gesammelte
Prosa‹ und ›Gesammelte Bildergeschichten‹ haben wir Gelegenheit
Anti-Humor auf eine urdeutsche Klein-, bis Mittel- und
Scheinbürgertumsart vordergründig zu geniessen. Vicco von Bülow und
Evelyn Hamann sind dramaturgische Repräsentanten dieser beissenden
Satire zum deutschen Scheinbürgertum.
Die bildkünstlerische Bedeutung von Vicco von Bülow ist nicht so
präsent wie seine genialen Text, sie ist jedoch von
narrativ-realistisch-abstrahierender Ausstrahlung, die ihm einen
repräsentativen Platz im Cartoon-Himmel und am Kunstmarkt sein
Überleben - gewinnbringend für die Erbdemokraten - sichert.
w.p.08-12 |