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<< blu:boks Berlin '10-6: Armut ist
keine Sackgasse . Mitten in Deutschland - Mitten in Berlin
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Torsten Hebel, Möllendorffstraße 66-67,10367 Berlin;
info@bluboksberlin.de;
www.bluboksberlin.de;
Laurent Schüller c/o medienwesen Kommunikation, Hermannstraße 43,
40233 Düsseldorf;
dialog@medienwesen.de;
www.medienwesen.de;
schueller@medienwesen.de;
Das sozial-kulturelle Projekt „blu:boks“ ist genau da aktiv, wo
Kinder weit unter der Armutsgrenze leben.
Nachdem vor kurzem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
seine neue Studie zur Vermögens- und Einkommensverteilung in
Deutschland veröffentlichte, herrscht Besorgnis. Die Schere zwischen
Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Wirtschaftskrise und
strukturelle Probleme verschlimmern die Situation.
Auch die Bertelsmann-Stiftung beschreibt in ihrem Ländervergleich
die Situation in den einzelnen Regionen Deutschlands. Dabei schnitt
gerade die Bundeshauptstadt besonders schlecht ab. Mit insgesamt 20
Prozent der Bevölkerung, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind,
bildet Berlin hier das Schlusslicht.
Vor allem in sozial schwierigen Stadtteilen spiegelt sich das Bild
von finanzieller Armut wieder. Soziale Spannung bleiben über kurz
oder lang nicht aus. Bezirke wie Berlin Marzahn oder Lichtenberg
gelten schon seit jeher als Brennpunkte. Doch die Hoffnung ist nicht
verloren, wenn es nach der Ansicht von Torsten Hebel und seinem
sozialen Projekt blu:boks Berlin geht.
Die Einrichtung in der Lichtenberger Region Fennpfuhl richtet sich
an Kinder und Jugendliche aus der „Berliner Platte“. Eben jener, die
in dem Umfeld hoher Arbeits- und Perspektivlosigkeit aufwachsen. Die
Plattenbau-Siedlungen bieten jungen Menschen kaum eine Möglichkeit
aus dem Teufelskreis von sozialem Abstieg auszubrechen.
In enger Zusammenarbeit mit Jugendbeauftragten von Berlin
Lichtenberg gründete Hebel 2009 mitten in dem Problemviertel die
blu:boks. Ein Angebot für die Kinder, dass bis dahin so dringend
benötigt wurde und niemand erkannte. Mit über 20 Mitarbeitern wird
den jungen Berlinern die Chance geboten, sich selbst mit ihren
Talenten und Begabungen in diverse Projekte einzubringen. In den
Bereichen Musik, Tanz und Schauspiel soll den Kindern
Selbstwertgefühl und eine Perspektive vermittelt werden.
Mit dem neuen Spenden-Aufruf „Hoffnung schenken“, sucht die blu:boks
Berlin nun nach Paten, die daran mitwirken, die Projekte für die
Kinder Wirklichkeit werden zu lassen. „Wir brauchen die Hilfe eines
jeden einzelnen! Jede Patenschaft, die übernommen wird, bedeutet für
die Kids ein weiterer Schritt aus den sozialen Brennpunkten heraus!“
erklärt Hebel. Insgesamt werden mindestens 350 Patenschaften
benötigt.
Für die kommenden Monate ist viel geplant. Neben dem Umzug in
größere Räume für das Tagesangebot, konzentrieren sich alle auf die
gemeinsame Produktion an einer großen Theaterbühne in Berlin. „Das
ist nicht nur für uns eine tolle Erfahrung! Die Kinder – viele sind
ganz neu dabei – spüren zum ersten Mal, was es heißt eine Rolle zu
spielen!“ Das alles fordert Kraft und Ressourcen. „Doch wenn man
sieht, wozu diese Kinder aus den sozial benachteiligsten Vierteln
Berlins in der Lage sind, macht das jede Mühe wieder wett!“
Wer sich für die Arbeit und die Projekte der blu:boks Berlin
interessiert, oder eine Patenschaft übernehmen möchte findet unter
www.bluboksberlin.de alles Wissenswerte.
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Über die blu:boks Berlin:
Die [´blu:boks] BERLIN ist ein sozial-kulturelles Projekt mit Sitz
in Berlin-Lichtenberg. Die Idee ist es die künstlerischen Begabungen
von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Fennpfuhl zu suchen,
finden und zu fördern. Zentrum der Arbeit ist die Projektarbeit, die
eine große Aufführung an einem Berliner Theater zum Ziel hat. Profis
aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz und Film arbeiten für neun
Monate mit den Kids und Jugendlichen und bringen zusammen mit ihnen
eine professionelle Produktion auf die Bühne. Darüber hinaus werden
die Teilnehmenden von Mitarbeitern im täglichen Leben betreut und
begleitet. Alle Angebote zielen darauf ab, das Selbstwertgefühl
dieser jungen Generation zu fördern und zu entwickeln. Die [´blu:boks]
BERLIN wurde von Initiator Torsten Hebel am 1. Januar 2009 gegründet
und ist an das Blaue Kreuz in Deutschland angeschlossen.
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