W+B Agentur-Presseaussendung November / Dezember 2002
<<Wir befinden uns auf einer gemeinsamen Insel – sie umfasst die
ganze Welt >>
Buchbesprechung
320<<Peter Pelinka: Wozu noch Österreich?>>
Bestandsaufnahme eines Kleinstaates
180 S.; Leinen mit Schutzumschlag; EUR 16,90
Verlag Carl Ueberreuter; Wien, 2002;
www.ueberreuter.at
Die sich immer mehr sich erweiternde EU und ihre fortschreitende
Integration drängen die Frage nach dem Bestehen eines
Nationalstaates auf.
Neben der Res Publica, der öffentlichen Sache, macht sich auch die
Globalisierung und auch die lokale Entfremdung breit: Die
Amerikanisierung des Filmangebots und der Massenmedien-Kultur, im
Wirtschaftsleben steht neben dem Würstlstand, ein McDonald, statt
Kracherl ( ein typisch österreichischer gesüsstes Sprudelgetränk)
gibt mehr und mehr Coca-Cola.
Welche Möglichkeiten es in dieser befremdenden Tendenz noch gibt,
wird in diesem Buch auf den Verlust vor Ort /Heimatverlust ist
leider massenmedial völlig abgewertet, aufmerksam gemacht, wie
Politiker daraus Kapital schlagen und welche Vorteile dennoch
Globalisierung, Internationalisierung und Modernisierung haben.
Dr. Peter Pelinka, renommierter politischer Journalist, stellte
diese Fragen österreichischen Promis wie Hannes Androsch, Erhard
Busek, Franz Fischler, André Heller, Kardinal König und Peter
Turrini u.v.a.m.
Fazit: Auf die Frage nach der Funktion Österreich in Europa und der
Welt heute, antwortet der weise Kardinal König treffend: "Indem etwa
junge Leute wenigstens eine slawische Sprach lernen sollten. Ja,
Österreich solle eine Brückenfunktion erfüllen, denn: Wir befinden
uns auf einer gemeinsamen Insel. Früher hiess sie Österreich, dann
Europa, jetzt umfasst sie die ganze Welt." |
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