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W+B Agentur-Presseaussendung Juni 2004
<<21 Einfamilienhäuser vom lateinamerikanischen  Epigonien>>
Buchbesprechung
<<Enrique Larranaga: Casa Amerika>>
Single-Family Houses in Latin America
96 S., 50 s/w Duplex-Abbildunge, 30 Zeichnungen, gebunden; EUR 29,50
Verlag für Architektur, Birkhäuser; Basel, Berlin, Boston; www.birkhauser.ch, 2004

Nach Niemeyer und seinem Brasilia-Syndrom, Barragan und Costa, wird hier das vielgestaltige Architekturschaffen in Lateinamerika an einundzwanzig Bauten beispielhaft vorgeführt.
Klar, es sind nicht die Bauten der Armen sondern einiger Weniger, die neben ihrem Geld auch kulturellen Reichtum und  ausgeprägte Kenntnisse und Vorlieben für solide Materialen und individuelle Merkmale aufweisen, so im Diskurs mit den Gestaltern das von Larranaga gut dokumentierte Ergebnis realisieren.
Neben gelungenen Darstellungen von Innen- und Aussenräumen werden auch Grundrisse, Schnitte und Ansichten erklärend aufgeführt.
Prof. Larranaga zeigt uns die arrivierten und weltweit tätigen Architekten, u.a.: Paulo Mendes da Rocha (Brasilien), Enrique Norton und Alberto (Mexiko), Leopoldo Laguinge (Argentinien), Enrique Browne (Chile).

So sind die Erkenntnisse von Wright bis Neutra und Mies van der Rohe nahtlos in den Gestaltungsduktus dieser gegenwärtig wirkenden Gestalter eingegangen, ohne dabei neuartige symbiotische oder gar inhärente Strukturen aufzuweisen: Es ermöglicht uns einen Kurzblick vom lateinamerikanischen Epigonien.


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   Stand: FEBRUAR 2012

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