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W+B Agentur-Presseaussendung Juli 2004
<<Unsichtbares Hören wird figurativ und bleibend präsent>>
Hörbuchbesprechung
<<Dylan Thomas: Unter dem Milchwald>>
Hörspiel
Sprecher: Ludwig Cremer; Inge Meysel, Manfred Steffen u.v.a.; Musik.
Siegfried Franz
Regie: Fritz Schröder-Jahn; Produktion: ndr’1954;
2 CD / Laufzeit ca. 93 Min.; EUR 19,95
der hörverlag, München; 2004/
www.derhoerverlag.de /
Dylan Marlais Thomas, 1914-53. Geburt im südwalisischen Swansea, Tod in
New York.
In seiner
Kindheit war er sowohl kränkelnd als auch unangepasst. Schulfern und
weltflüchtig liest er viel und erzählt selbst als Kind bereits schräge
Geschichten. 1933 werde seine Gedichte in Zeitschriften abgedruckt. Erst
nach dem Krieg kann er auf Lesereisen gehen. In den USA schliesslich
gelangt er zu grossem äuseren Erfolg, er selbst wird alkoholkrank und
stirbt da nach einem Kollaps.
Unter dem Milchwald, ist tatsächlich eines der
eindrücklichsten und bekanntesten Hörspiele – der Rezensent erinnert sich
an seine Ergriffenheit, die ihn 1954 durch die Erstfassung vom
Norddeutschen Rundfunk gesendet, erfasste und nie mehr los liess, wenn die
Rede auf Dylan Thomas kam, bis heute.
Ein Tag im walisischen Fischerdorf Llarregyb läuft ab, bedächtig und
eindrucksvoll zugleich mit all seinen witzigen Metaphern, Geräuschen der
Dorfalltags und den stimmlichen Einlagen von höchster Prägnanz, auch dank
aller SprecherInnen und des einfühlsamen Regisseurs Schröder-Jahn.
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