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W+B Agentur-Presseaussendung Oktober 2007
Buchbesprechung
<<Erich Fried, Autor und Sprecher: Liebesgedichte . Autorenlesung>>
1 CD 42 Minuten; 978-3-89813-694-5; 15,99 €;
Produktion und erschienen bei: Der Audio Verlag, 1998;
http://www.der-audio-verlag.de
Zum Autor Erich Fried
"Wir tun beim Schreiben immer mehr als wir wissen. Ein
Schriftsteller, ein Maler, ein Bildhauer, der beim Schaffen seiner
Werke nicht mehr tut als er weiß, wäre ein sehr schlechter
Künstler." Erich Fried, 1983 [Ü]Lebensdaten 1921 Erich Fried wird am
6. Mai in Wien geboren. 1926 Der sechsjährige Fried tritt als
Schauspieler auf und gilt als talentiertes Wunderkind. 1938 Nach der
Besetzung Österreichs durch deutsche Truppen wird Fried Mitglied
einer Widerstandsgruppe. Schulentlassung seiner jüdischen Herkunft
wegen. Tod des Vaters an den Folgen eines Gestapo-Verhörs. Erich
Fried flüchtet über Belgien nach London. 1939 Angestellter beim "Jewish
Refugee Comittee". Die Mutter folgt ihm in die Emigration. 1940
Veröffentlichung erster Gedichte in Exil-Zeitschriften. 1944
Veröffentlichung des ersten Gedichtbandes "Deutschland". 1950
Regelmäßige Mitarbeit beim "German Service" der BBC, ab 1952 feste
Anstellung als "Programme Assistant". 1958 Erscheinen des Bandes
"Gedichte", Frieds erstem selbständigen Lyrikband in Deutschland.
1963 Nach Stücken und Gedichten von Dylan Thomas und T.S. Eliot
übersetzt Fried Shakespeare. Peter Zadek inszeniert Frieds deutsche
Fassung des "Sommernachtstraum". Erste Lesung vor der "Gruppe 47".
1966 Der Gedichtband "und Vietnam und" erscheint. In den folgenden
Jahren Veröffentlichung mehrerer Gedichtbände. Uraufführungen seiner
Shakespeare-Übersetzungen an deutschen Bühnen, u.a. in Heidelberg,
Düsseldorf, Köln, Hannover. 1973 Würdigungspreis für Literatur 1972,
Wien. 1977 Scharfe Angriffe auf Fried wegen dessen Gedicht zum Tod
des Generalbundesanwalts Buback. Internationaler Verlegerpreis der
Sieben auf der Frankfurter Buchmesse. 1979 Veröffentlichung des
Bandes "Liebesgedichte". 1980 Preis der Stadt Wien für Literatur.
1983 "Es ist was es ist" erscheint. Fried wird der Bremer
Literaturpreis zugesprochen. 1985 Goldenes Ehrenzeichen für
Verdienste um das Land Wien. 1986 Österreichischer Staatspreis für
Verdienste um die österreichische Kultur im Ausland. Verleihung der
Carl-von-Ossietzky-Medaille in Berlin. Fried wird korrespondierendes
Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 1987
Verleihung des Georg-Büchner-Preises. 1988 Erich Fried stirbt am 22.
November in Baden-Baden. Er wird in London begraben.
Fazit
Berührend, zugleich distanziert und mit getragen - nachdenklicher
Stimme spricht Erich Fried von den poetischen 40-jährigen
Beziehungserfahrungen auch Ängsten in seinen Autorenlesungen. Es
sind wundervolle Tondokumente eines deutschen Klassikers des 20.
Jahrhunderts.
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