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W+B Agentur-Presseaussendung September 2006
sowie im Internet-Journal www.kultur-punkt.ch
Buchbesprechung
<<Michael Alder: Das Haus als Typ>>
Zophoniasson-Baierl, Ulrike (Hrsg.)
2006, 174 S., 288 illus., 54 in Farbe, Geb., ISBN: 3-7643-7502-7, 69,90 €
Verlag für Architektur, Birkhäuser; Basel, Berlin, Boston; www.birkhauser.ch;
Inhalt:
Der Schwerpunkt sowohl der Bautätigkeit wie auch der Lehre und Forschung von
Michael Alder lag ganz auf der Entwicklung von «wohnbaren»,
menschengerechten Wohn- und Siedlungsbauten. Anhand von typologisierten
Grundrissen werden Werk und Philosophie Alders vorgestellt. Alders Begriff
der Einfachheit beruht nicht auf ästhetischer Herabsetzung, sondern auf der
Klärung komplexer Zusammenhänge. Seine Wohnkonzepte sind nie ausschliesslich
einmalige Lösungen für eine spezielle Situation, sondern stets auch
prototypisch und haben Modellcharakter für andere Situationen.
Fazit:
Es ist mit diesem tiefgründigem Portrait ein Lehr- und Denkbuch zur
Architektur seinen Grundelementen und zum praktischen wie der Schönheit des
Wohnens und damit zum räumlich-achtsamen Leben entstanden. Voran Friedrich
Achleitner, der österreichische Architekturkritiker, neben Günther
Feuerstein, bedeutende Wegbegleiter, wie kultur-punkt der letzten 40 Jahre;
hinzu treten Dorothee Huber, Peter F. Althaus,
Walter Zschokke, Wenger-Ackermann und Ulrike Zophoniasson-Baierl mit ihren
Beiträgen zum Planen, Bauen, Lehren und Forschen von Michael Alder.
Was hat er verbrochen? Nichts. Vielmehr hat er sein Versprechen zu sich
selbst in der Wirklichkeit heimgeholt. Sein Gedankengebäude und
Nahblickverhältnis ist durchaus geomantisch geprägt und setzt dies durch der
durchtechnisierten Struktur unserer Tage geometrisch lapidar um.
Alder ist ein grosser stiller Gestalter, dessen Tun Muster für unsere
Zukunft ist.
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