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Online-Publikation: Juni 2011 im Internet-Journal
<<kultur-punkt.ch>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Don Hinrichsen: Atlas der Küsten und Meere; Bedrohte
Lebensräume unter der Lupe >>
128 Seiten, durchgehend farbig illustriert; gebunden, 19 x 24,5 cm,
552 g; ISBN 978-3-258-07642-3; CHF 37.90 / EUR 24.90 (D) / EUR 25.60
(A)
Haupt Verlag, Bern ;
www.haupt.ch; www.buchcontact.de;
Inhalt
Zwei Drittel der Erde sind von Ozeanen bedeckt. Doch die Meere sind
durch Überfischung, Klimawandel und Verschmutzung bedroht, Handel
und Tourismus setzen den Küsten zu. Welche Auswirkungen hat der
steigende Meeresspiegel auf Inseln und Küstenregionen? Was bedeutet
die Verbauung der Küsten für den natürlichen Hochwasserschutz und
die Gefahr von Naturkatastrophen? Wie steht es um die befischten und
überfischten Fischbestände weltweit? Wo werden Aquakultur und
Fischfarmen betrieben? Welches sind die wichtigsten
Schifffahrtsrouten für den globalen Warenaustausch? Wie ist der
Zustand der Korallenriffe oder Mangrovenwälder?
Mit rund 50 Übersichts- und Detailkarten gibt dieses Buch Antworten
auf diese und viele andere Fragen. Grafiken veranschaulichen die
Situation und kurze, prägnante Texte skizzieren die verschiedenen
Themen.
Wer verdichtete und spannende Information in attraktiver Aufmachung
rund um Meere und Küsten sucht, wird diesen Band gerne zur Hand
nehmen.
Autor
Don Hinrichsen ist Autor und Berater der Vereinten Nationen. In
seinen Publikationen befasst er sich hauptsächlich mit Umweltfragen
und dem Thema Entwicklung. Derzeit ist er Leitender
Entwicklungsmanager des Institute for War and Peace Reporting mit
Sitz in London
Fazit
Wer liebt nicht den Ferienaufenthalt an Küsten,
am und auf dem Meer. Das überzeugende Sachbuch dazu von Don
Hinrichsen " Atlas der Küsten und Meere" nimmt bedrohte Lebensräume
unter die Lupe und zeigt uns den unsichtbar
wirkenden Wandel durch uns Menschen und die bereits geschaffenen
toten Zonen der Ostsee und des Nordwestpazifiks, von bedrohten
Lebensräumen der Seegraswiesen, Mangrovenwäldern, Korallenriffen und
den ausgeleerten Ozean durch Übernutzung der Fischbestände.
Handel, Industrie und Tourismus verstärken/verursachen den
Klimawandel machen die Ozean zu Krisengebieten. Für eine
überlebensgerichtete Hoffnung sorgen aktuell integrierte und
internationale Managementsysteme und -programme mehr
Meeresschutzgebiete, grössere Meeresökosysteme mit ihren Bewohnern
in den Griff zu bekommen.
Denn unser kollektives Versagen hat bisher nichts genützt, so dass
wir uns inzwischen in einer kritischen
Lage befinden. So sorgt Don Hinrichsen mit klaren Worten und
anschaulichem Bild- und Grafikmaterial für eine klärende Erkenntnis
, der wir uns aktiv nähern müssen, um nicht unser Überleben aufs
Spiel zu setzen. m+w.p11-6 |