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Online-Publikation: Oktober 2008 im Internet-Journal
<<kultur-punkt>>
Ereignis-, Ausstellungs-, AV- und Buchbesprechung
<< Jörg Huber; Philipp Stoellger (Hrsg.): Gestalten der
Kontingenz . Ein Bilderbuch >>
270 S. 198 Abb. in Farbe., Softcover, ISBN: 978-3-211-78382-5, 29,95
€
Springer-Verlag - Wien 2008;
http://www.springer.at;
Über dieses Buch
Kontingenz ist die Figur des Dritten, zwischen Beliebigkeit und
Notwendigkeit, und von eigener ästhetischer Relevanz. Der
vorliegende Band unternimmt es, mit Beiträgen aus verschiedenen
Wissensdisziplinen diese Behauptung zu begründen und an Hand von der
Produktion und der Rezeption von Bildern zu veranschaulichen. Die
Präzisierung des Begriffs der Kontingenz eröffnet der Kunsttheorie
neue Bestimmungs- und Beschreibungsmöglichkeiten. Produktion,
Distribution, Rezeption und Interpretation von Kunst lassen sich
damit jenseits der Alternative von beliebig versus notwendig fassen.
Über diese Herausgeber
Jörg Huber.
Studium der Germanistik, Kunstgeschichte, Volkskunde und Geschichte
in Bern, München und Berlin. Professor für Kulturtheorie an der
Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), Leiter des Instituts für
Theorie (ith).
Philipp Stoellger.
Mitbegründer des Zürcher Kompetenzzentrum Hermeneutik. Professor für
Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der
Theologischen Fakultät der Universität Rostock.
Geschrieben für:
Kultur- und Medienwissenschaftler, Philosophen und die
Themenbereiche: Kulturwissenschaft Medienwissenschaft, Philosophie,
Theorie und
Gestaltung
Fazit
Jörg Huber und Philipp Stoellger haben als Herausgeber mit einem
Autorenteam das " Gestalten der Kontingenz " in einer Schrift
bearbeiten lassen. Dabei werden die Zusammenhänge untersucht:
zwischen Notwendigkeit und Beliebigkeit, Zufall und Ästhetik, Medien
und Performance, Massaker und dem Ich, Spiel und Fetisch,
ästhetischer Kultur und demokratischer Freiheit, Spiel und
Apparatur, Bild und Lärm, Angriff und Zerfall, Kommentar und
Entscheidung, sowie zusammenfassend das Bild als Schnittstelle -als
Figur des Dritten - zwischen Möglichkeiten und Bedingungen. |