|
<< Prankl Walter, Bildender Künstler, Architekt, Lehrender, Publizist,
Essayist und Leiter der Platon Akademie 4: Leben und Wirken 1950 -
heute >>
prankl@kultur-punkt.ch
Walter Prankl
* 4. April 1935 in Wilhersdorf, Niederösterreich), ist ein
österreichischer Architekt und Mixed Media-Künstler.
Inhaltsverzeichnis
1 Leben
2 Einzelausstellungen
3 Aufzeichnungen + Werke (Auswahl)
4 Literatur (Auswahl)
5 Quellen
6 Weblinks
7 Einzelnachweise
1 Leben
Walter Prankl besuchte die Hauptschule in
St. Pölten, absolvierte eine Lehre als Elektrofeinmechaniker und
arbeitete dann bei Siemens & Halske in Wien. 1959 erreichte er auf
dem zweiten
Bildungsweg die
Matura
und begann ein Studium an der
Akademie für angewandte Kunst (Haerdtl)
und der Akademie für bildende Kunst (Rainer), Wien , bei
Oswald Haerdtl und
Roland Rainer,
welches er 1965 mit einem Diplom für Architektur und Städtebau
abschloss. Anschließend war er bis 1970 als Mitarbeiter in
verschiedenen Architekturbüros tätig, wie bei Roland Rainer, Victor
Gruen, Bertel Saarnio und bei
Juha Ilmari Leiviskä in Helsinki.
1971 verließ er Österreich und hielt sich fortan abwechselnd in
Deutschland, Finnland und der Schweiz auf, blieb aber dem Wiener
Kulturleben noch bis etwa 1980 verbunden.
Ausschlaggebend für seinen Weggang ins Ausland war die
geringe Resonanz, die eine von ihm gemeinsam mit dem Architekten und
Publizisten
Günther Feuerstein und dem Stadt- und Verkehrsplaner Gerhard
Wallner erarbeitete Verkehrsplanung sowie die
angestossene und verhinderte Architekturausbildungsreform in
Wien erfuhr.
Von 1976 bis 1980 war Prankl , Medien-,
Ausstellungs- und PR-Fachmann für das Bundesministerium für
Gesundheit, Familie
und Jugend vormals in
Köln. Von 1980 bis 1987 war er als Medien-
und
Ausstellungsfachmann sowie als Pädagogischer Leiter
im Bereich Kunst an
der
Münchner Volkshochschule tätig. Ab 1987 arbeitete Prankl in den
Bereichen Umwelt-Design, Architektur, Städtebau und Visuelle
Kommunikation, Grafikdesign und Pädagogik. Er ist Gründer und Leiter
der Platon Akademie 4 im südbadischen Müllheim.
Walter Prankl lebt und arbeitet in
Müllheim im Markgräflerland - Südbaden.
Er ist mit der Designerin und Fotokünstlerin Marga Prankl
verheiratet.
2 Einzelausstellungen
1961: Galerie Junge Generation, Wien, 34 graphische Blätter,
Katalog- Einführung: Wilhelm Mrazek
1967: Galerie auf der Stubenbastei, Wien, Tuschmalerei,
Katalog-Gestaltung: Peter Baum
Aufzeichnungen + Werke (Auswahl) Öffentlichkeitsarbeit in Richtung
Umweltdesign (Printmedium 1970-1978) Marketing-Kommunikation
(1979-1998) und Kulturpublizistik (Onlinemedium 1999 bis heute).
1967: Otto Wagner, seine Verkehrsbauten & der Wiener Naschmarkt[1].
Minimanifest: ich wohne auch auf 4m². Stellungnahme zur
Schlafstadtproblematik, Wien
1968: Was ist urbanes Design, Arkkitehti 8/68, Helsinki.
Pilotgründung der 1. Zeitschrift für Umweltgestaltung in Österreich:
Human Industrial Design, 2 Ausgaben. Die vierte Haut, Leitbild einer
fußgängerfreundlichen Stadt. Seminar on Finnisch Architecture and
Town Planning, Nr.2. Redaktionsmitarbeit: Planen, Bauen und Wohnen
3 Aufzeichnungen + Werke (Auswahl)
1970 bis 1979: mit Peter Baum: elektronische Aufzeichnungen:
Herausgabe und Redaktion: Umweltdesign, Fachjournal für optische
Kultur. Sitzhöhenmodul: Beitrag zum ergonomischen
Sitzkomfort für Kinder und Erwachsene
1971: Urbaner Modul: Beitrag zur fußgängerfreundlichen Planung im
Städtebau
1972: Umweltdesign-Charta: erstmals ein umfassendes Konzept zu einem
Studiengang Umweltdesign im Weiterbildungsbereich
1973: Industrial Design, teoria e pratica nella prospettiva degli
anni 70, Milano
1974: Austriado- Manifest: erstmals ein umfassendes Konzept zu einer
regionalen Verkehrslinie für die Randzonen Österreichs zur Lösung
des Problems Arbeitsbevölkerung und
Fremdenverkehr in Synergie
1975 bis 1977: Malbücher: Städte Europas, für Kinder und Erwachsene
1985 bis 2010: Skulpturen, Linerare Aufzeichnungen:
Ironisch-Satirische Apokalypse und seit 2009 grafische Gradierungen
(digital-ästhetische Metamorphosen)
4 Literatur
Zeitschrift Human Industrial Design, 2 Ausgaben, 1968
Umwelt-Design, Journal der optischen Kultur im Posterformat, S/W,
59x84cm, 1970-1968 [2]
Online Journal, http://www.kultur-punkt.ch, 1999-2011 ff...
Grafik-Serien in neuartiger Cartoon-Dialogform: Bild mit Text in
Synergie, tlw. mit Signatur der aufgezeichneten Persönlichkeiten
aktueller Ereignisse, u.a.
1977: Dokumenta Kassel, 30 S.
1977: Kunstmarkt Köln, 30 S.
1978: Art Basel, 30 S.
1978: Biennale Venedig, 40 S.
1978: Kunstmarkt Düsseldorf, 30 S...
4 Quellen
- Michael Z. Wise: Capital Dilemma, Princeto Architectural Press, New
York,1998; p.127,
competition for a national memorial to
Jewish
Holocaust victims,
ISBN 978-1568981345
- Günther Feuerstein: Visionäre Architektur Wien 1958-1988, Ernst &
Sohn, Wien; S.127,
Die vierte Haut, Leitbild einer Stadt, Verlag Dr. Ranner, W.Prankl,
W. Höfer
- Industrial Design: teoria e pratica nella prospettiva degli anni 70,
1967; S. 142ff.,
A paedagogical Design Concept for Italy, W. Prankl
- Günther Feuerstein: Urban Fiction, Strolling trough Ideal Cities
from Antiquity to the Present Day; p. 358,
The Fourth Skin 1968,
Modell, W.Prankl, W. Höfer;
ISBN 978-3930698264
- Internetjournal <www.kultur-punkt.ch>
via Suchbegriffe 1999-1010 ff. , M+W Prankl
5 Weblinks
http://www.kultur-punkt.ch/
http://www.kultur-punkt.ch/akademie4/
http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Gruen
http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Rainer
http://deu.archinform.net/arch/452.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/Juha_Leivisk%C3%A4
----------------------
6 Vertiefende Einzelnachweise:
Wettbewerbe, Bildung, Lehre, Situatives, Werke und Wirken, Diskurs,
Autobiografische Werk-Notizen 1956-heute,
Publizistische Werke, Verleger- und
Publizistik-Tätigkeit.
↑ von Zezschwitz Kunst und Design
↑ Deutsche Nationalbibliothek
↑ Deutsche und Österreichische Nationalbibliothek mit Werner Höfer (Architekt,
Niederösterreich): Leitbild einer Stadt.
Die vierte Haut = La quatrième Peau. Mit französischer und englischer Zusammenfassung,
Ranner Verlag, Wien 1968.
Wettbewerbe
seit 1962 bis 1999 in den Bereichen:
- Umwelt-Design, Architektur, Städtebau,
- Visuelle Kommunikation, Grafikdesign und Pädagogik.
Bildung
1959 Nach zweitem Bildungsweg Hochschulreife: Matura
Erste Preise für Gestaltung seitens öffentlicher Stellen
Studium: Design und Architektur an den Hochschulen in Wien
bei den Professoren Haerdtl und Rainer. Weitere Preise
1965 Diplom für Architektur und Städtebau in Wien
Praxis als leitender Gestalter, Organisator und Bauleiter,
Erfahrung als freier Designer und Architekt.
Im Grafikdesign: Auszeichnung mit Plakatpreisen
Im Ausstellungsdesign tätig, mit großem Publikums-
erfolg und Presseecho- Themen: Polen, Tibet, Etrusker,
Südostasien, Japan, Finnland, Österreich
Lehre an Hochschulen
1971 Bis 1973: Hochschul-Pädagoge für Design, Aachen: Grundlagen,
Methodik, Theorie und Praxis, Medien und Ergonomie
1973 Bis 1976: Pädagogischer Organisator für die drei Fachbereiche
Architektur, Orts- und Regionalplanung, Universität Stuttgart:
Entwurfsgrundlagen, Lehrplanung, Studienberatung.
Pädagogischer Leiter in der Erwachsenenbildung, in
Nordrhein-Westfalen und München tätig
Publizist im Bereich der optischen Kultur
1999 -2009 Kulturpublizistik mit dem Internetjournal
www.kultur-punkt.ch
Situatives
Walter Prankl lebt und ist tätig in Müllheim, Südbaden / Deutschland
In der Kulturszene gilt Prankl als Einzelgänger, der besonderen Wert
auf die Diskurs- und Streitkultur legt.
Walter Prankl ist Gründer und Leiter der Platon Akademie 4 in
Müllheim und im Web: http://www.kultur-punkt.ch/akademie4/
Er ist mit Marga Prankl verheiratet, einer Designerin und
Fotokünstlerin, und wandert in seiner Freizeit .
Werke und Wirken
Erste Einzelausstellung Grafik in Wien 1961,
Einführung:
Wilhelm Mrazek +, ehem. Leiter des MAK, Wien
Ausstellung: Ludwig Forum für Internationale Kunst / Aachen 1972
Grafische Werke im Besitz der Albertina Wien und privater Sammler
Diskurs
Heribert Heere, München-Zürich, zu Walter Prankls Skulpturen, 1991 -
2008.
"Prankl arbeitet mit Fundsachen. Er findet sie auf Spaziergängen,
aber auch im Gerümpel oder auf verlassenen Baustellen, was ihn für
einige Zeitgenossen verdächtig macht. Wie kann man denn in diesem
Zeug suchen. Er muss da bestimmt auf etwas aus sein. Ist er auch. In
der Tat. Zuerst einmal zum Finden. Wie im wirklichen Leben findet
man ja nur das, was man sucht. Und das auch nicht immer. Bei Walter
Prankl geschieht das Finden intuitiv. In seiner Vorstellung ist der
Gegenstand, auf den die Aufmerksamkeit gerichtet ist, schon ein
anderer geworden, hat in der Idee schon Metamorphose durchgemacht,
in der er sich uns dann hier präsentiert. Was nicht heißt, Walter
Prankl sei ein konzeptueller Künstler, die Wandlung vom Gefundenen
zur Skulptur dauert manchmal lang, erfolgt manchmal spontan; immer
ist der Augenschein wichtig. Trotzdem spielt in seinen Skulpturen
das ursprüngliche Material noch eine bedeutende Rolle. Im Gegensatz
zu herkömmlichen künstlerischen Materialien, deren Eigenbedeutung im
fertigen Werk ausgelöscht wird. Auch das scheint sich übrigens in
neuesten Interpretationen zu ändern, in denen die moderne Kunst als
Weg hin zum Immateriellen gesehen wird. Diese Auffassung beruht
natürlich auf der Struktur der elektronischen Medien, auf dem
virtuellen Bild also. Als gelernter Architekt kennt Walter Prankl
sich auch mit Baustellen aus. Kennt er sich auch mit
Götterdämmerungen aus. Ich sagte vorhin, seine Fundsachen spielen
auch nach ihrer künstlerischen Bearbeitung eine Rolle. Im Lichte der
Ideen des Künstlers werden sie zu geheimnisvollen Trägern magischer
Bedeutung, darin Fetischen gleich. Diese waren in den sogenannten
primitiven Gesellschaften im Gegensatz zu Kunstwerken selbst mit
Kraft, mit mana aufgeladen. Im Bildzauber der Devotionalien, wie man
sie an jedem Wallfahrtsort findet, steckt noch ein Rest jener
Fetischgläubigkeit. Nimmt also Walter Prankl mit seinen Skulpturen
das Ende der Welt vorweg und gestattet uns einen nicht gerade
pessimistischen Rückblick darauf - Ich kann Sie beruhigen, Walter
Prankl ist alles andere als wahnhaft in sich selbst verstrickt, er
kann zwischen Sein und Schein unterscheiden. In seinen Skulpturen
spielt Walter Prankl mit den Bedeutungen, auch mit den wahnhaften.
Er füllt das Bedeutungslose, selbst das Nicht-mehr-nützliche, wieder
mit Bedeutung. Er will den Himmel auf die Erde holen und nicht
umgekehrt. Aber auch Stationen seiner Biographie, seines
Arbeitslebens hat Walter Prankl in seine Skulpturen hineingewoben.
Die Textur seiner Arbeiten spiegelt Leben wieder. Im Gegensatz zu
einer Ästhetik des Verschwindens sagt Prankl: Unsere Zeit, die uns
noch bleibt, loslassen lernen und in Häppchen genießen. Was ich
Ihnen hiermit empfehle, mit seinen Skulpturen zu tun."
Autobiografische Werk-Notizen 1956-heute:
"Zum Werk selbst. Weshalb, zeichne, male ich mit Tusche, koloriere
und erarbeite Skulpturen bemale sie? Nun, für mich ist das die
Möglichkeiten mit mir und der Umwelt, Umfeld/Erde ins reine zu
kommen, dem in der Alltagsroutine innewohnenden Kunstbegriff ein
erstes Mal zu betrachten, was er für einer ist. Es ist der Versuch,
innezuhalten, auch und gerade bei etwas Belanglosem, Weggeworfenem,
ja sogar Zerstörtem, Verunfalltem, sei es auch nur ein Winzling
vielleicht. Das hat aber für mich mit dem vorerst schleierhaften,
nach und nach jedoch, erweiterungsfähigen und narrativen, ja
märchenhaften, volks- und völkerkundlichen Kunstbegriff zu tun.
Möglicherweise aber ist es auch ein Vorhaben, Vorwand, eine
Beziehung anzuknüpfen, ein Mittel, ja Fetisch, um den Kunstbegriff
bei mir aufzubewahren, oder um ihn zu unterhalten, mit ihm etwas zu
unternehmen. Jedenfalls stelle ich damit keine Theorie auf, finde
kein schlüssiges System, in den verschiedenen Praktiken, die meine
Arbeit begleiten. So ist jedes nach und nach sich abzeichnende Thema
anders, jedes hat seinen eigenen Charakter, seine Eigen-Art mit Dir,
dem aufmerksamen Betrachter, in Beziehung zu treten. Die einen
Themen und Figuren treten zögernd und diskret auf, aber sie sind
fähig, Dich auf heimtückische, albtraumhafte Weise – insbesondere in
den Aufwachmomenten der Frühe des beginnenden Tages in ihre Thematik
hineinzuziehen - ohne dass Du es merkst. Andere überraschen Dich
freundlich und spassig verkleidet, um nicht erkannt zu werden.
Wieder andere sind ausgelassen und heftig. Darüber hinaus gibt es
welche, die Dir mühelos und pflegeleicht begegnen. Das sind
diejenigen, die Dich dann voll in Besitz nehmen, denn die
Verständigung verläuft irgendwo in der Tiefe, unkontrolliert aber
unanfechtbar. Es gibt Themen und Figuren, denen ich in meiner
Kindheit erstmals begegnet bin, die ich mit mir herumtrage und die
immer noch kein Zutrauen zu mir zeigen, ihre Absicht noch nicht
preisgegeben haben. Wenn sie sich entschliessen, mit mir
zusammenzuarbeiten, werden sie es mir mit völlig überraschenden
Zeichen, inmitten der Alltagsroutine, zu verstehen geben. Manchmal
habe ich sogar die Vermutung, dass es gar nicht um den Kunstbegriff
geht, sondern um etwas ganz anderes. Dann erschrecke ich etwas. Doch
zugleich tröstet mich dieses sich in den Vordergrund drängende
Thema, dass es sich dabei um eine Leitfigur, ein neu-art-iges
Paradigma handelt, das die Aufgabe hat, mir weitere Erzählungen und
Figuren zuzuführen. Ich gebrauche eine elastische Choreografie,
eine, die alles bloss andeutet, andererseits dort sehr präzise ist,
wo sich die Ideen bereits deutlich herausgearbeitet haben. In diesem
Stadium beginne ich das Thema in gewisser Weise an den Haaren
herbeizuziehen, es sträubt sich. Aber es muss mit Zärtlichkeit
gezähmt werden. Manchmal blähe ich den erzählenden Anteil wider
besseren Spürens auf. Andere Male werde ich von Randfiguren
abgelenkt vom Ziel, worauf die kunst-ergreifende, -begriffliche und
-ergriffene Eingebung hinstrebt. So kommt der Moment, wo eine
Choreografie nicht mehr ausreicht auf der narrativen Ebene
weiterzuwollen. Dann richte ich mein Balkon-/Garten-Atelier ein,
lasse die Findlinge eines Fundweg- und Fundzeitraumes an mir
vorbeiziehen und zueinander in Beziehung treten. Das ist ein beinahe
schamanischer Vorgang, um das Vorausahnen zu begünstigen, ein
Environment, Szenenbild, eine Atmosphäre zu schaffen. Dabei geht es
darum, die Gesichte zu sichten und das Neue, Unbekannte, zu stärken.
Ich möchte unzählige -insbesondere auch erotische - Gesichte sehen,
bin nie zufrieden, und wenn einmal, dann vergleiche ich es mit
wieder anderen. Das ist absolut neurotisch und erotisch zugleich.
Auf dieser Suche nach Gesichten, Model-Prints und tantrischen Gesten
unter diesen Findlingen beginnt das Thema zu leben wie nie zuvor. Es
existiert im Aufblitzen, in Bruchteilen von Zeit, Raumkörpern und
dem Zwischenraum. Und ich fühle dabei den lustvollen Wunsch mich von
diesem Aufblitzen verführen zu lassen. In diesem Etwas, dieser
Atmosphäre, das vorher nebelhaft, und unbestimmbar war, nimmt das
Thema schliesslich Gestalt an. So be-weg-e ich mich, und bin
unterwegs, zwischen dem Universellen und dem Ausgewählten ...."
Publikationen /Öffentlichkeitsarbeit
Kulturpublizistik : Umweltdesign (Printmedium 1970-1978),
(Onlinemedium 1999 bis heute)
Veröffentlichungen zu Architektur und Städtebau:
Otto Wagner, seine Verkehrsbauten & der Wiener Naschmarkt, 1967;
Minimanifest: ich wohne auch auf 4m² - Stellungnahme zur
Schlafstadtproblematik, Wien 1967;
Was ist urbanes Design, Arkkitehti 8/68, Helsinki, 1968;
Pilotgründung der 1. Zeitschrift für Umweltgestaltung in Österreich:
Human Industrial Design, 2 Ausgaben;
Die vierte Haut, Leitbild einer fußgängerfreundlichen Stadt, Verlag
Ranner1968;
Seminar on Finnisch Architecture and Town Planning, Nr.2;
Redaktionsmitarbeit: Planen, Bauen und Wohnen 1970 -1979;
Sitzhöhenmodul: Beitrag zum ergonomischen Sitzkomfort für Kinder und
Erwachsene, 1976;
Urbaner Modul: Beitrag zur fußgängerfreundlichen Planung im
Städtebau, 1971;
Umweltdesign-Charta: erstmals ein umfassendes Konzept zu einem
Studiengang Umweltdesign im Weiterbildungsbereich, 1972
Industrial Design, teoria e pratica nella prospettiva degli anni 70,
Milano, 1973 ;
Austriado- Manifest: erstmals ein umfassendes Konzept zu einer
regionalen Verkehrslinie für die Randzonen Österreichs zur Lösung
des Problems Arbeitsbevölkerung und Fremdenverkehr in Synergie, 1974
Künstlerische Werke
Grafische Arbeiten, unter dem Einfluss der chinesischen
Tuschemalerei (Shan Shui : http://en.wikipedia.org/wiki/Shan_shui)
und expressiven Realismus (Neoverismus) ab1955 -2010
Grafiken (Autographen) in neuartiger Cartoon-Dialogform: Bild mit
Text in Synergie. In den Begegnungen mit Kulturpersönlichkeiten, bei
aktuellen Anlässen entstanden und von allen Beteiligten mitsigniert
(Art Basel, Biennale Venedig, Documenta, Kunstmarkt Köln,
Düsseldorf...) ab 1977
Folgende Kulturprominenz hat mitsigniert:
Attersee, ArtBasel: Bamater(Gründer), Butjatha, Emmerich, Rosenlau,
Staeck, Tschuppik, Wasserburger; Biennale-Venedig: Adzak, Denk,
Finne, Hickey, Jugoslawen, Junghofer, Lhose; Bonn: Drogen-Symposion,
Prominente; Documenta: Agnes, Beuys, Schauspielerclub,
Theaterintendant, Krama, Rinke, Sotriffer, Vostell;
Düsseldorfer-Kunstmarkt: v.Donanyi...; Gysein; Hamburg:
BDW-Kommunikation Kroeber-Riel, Jungk; Imhoff; Jones;
Kassel-Krefeld: Gartenzwerg; Köln: Solidarität, WDR: Sonderhoff,
Circus; Wien: Sozialdesign; Leiviskä; Lialos, Vostell; Müller-Prankl;
Schallinstallation: Rupprechter; Siepmann; Sottsass; Zechyr.
Malbücher: Städte Europas, für Kinder und Erwachsene
Skulpturen, ab 1985 bis 2010, Grafiken und Fotografiken zusammen mit
Marga Prankl und seit 2009 grafische Gradierungen
(digital-ästhetische Metamorphosen).
Zusammen mit Marga Prankl entstanden Fotografiken und ab 2008 mit
dem digitalen Projekt "Torsi" / Gradierungen (Bearbeiten) die
von sanfter Blick-Weisheit zeugen, "so Walter Prankl zu
Marga: "Sie malt mit ihrer Kamera poetische Farbkompositionen“ und
lenkt Ihr Augenmerk stets in sanfter Weise auf das Entstandene.
Unmerklich nimmt sie sich selbst dabei zurück. So vermittelt das
Werk Marga Prankl's Fotografik ein perspektives Freifeld mit
individuellen Mythen. Marga Prankl selbst dazu: " Innovationen
einprägen, gegen den Unweltstrom schwimmen, transdisziplinär - im
Humboldt’schen Sinn - wirken". Bietet so eine Chance für eine neue
synergetische Kultur.
Publizistische Werke
Umwelt-Design, Journal der optischen Kultur im Posterformat, S/W,
59x84cm, 1970-1968
Themengliederung:
.Regionale Gestaltung, Regionen & Länder:
15,16,21,25,28,29,32,33,34,36,37,38,40,45,47,49,51,52..
.Markt & Museen: 2,7,8,10,18,26,27,39,43,44,55,56,61..
.Umweltphänomene, Architektur & Städtebau:
1,3,5,11,19,20,24,31,42,50,54,58,60,64,65,67,68..
.Anwenderorientierte Gestaltung, Design, Elektronik, Musik:
6,9,17,23,35,41,48,53,62..
.Randphänomene, Individuelle Mythologie, Drama:
4,12,13,22,30,46,57,59,63,66..
.Zeitzeugen der optischen und elektronischen Kultur im Gespräch
sind als Kunstdruck-Poster S/W, 59x84 cm, einzeln oder gruppenweise
noch erh
Verleger- und Publizistik-Tätigkeit
Human Industrial Design, 2 Ausgaben, 1968
Umwelt-Design, Journal der optischen Kultur im Posterformat, S/W,
59x84cm, 1970-1979
Online Journal,
http://www.kultur-punkt.ch, 1999-2010
ff...
Den kultur-punkt verbindet eine SWR2 - Kooperation mit der Rubrik:
Philosophie der Platon Akademie 4, die sich für Gesellschaft und
Zukunft einsetzt: zu aktuellen Themen, mit Buch-, und Ereignisberichten zu: Bildung,
Wissen Gesellschaft (Kulturpolitik-Vision) ; Allgemeine Medizin,
Naturmedizin, Wellness; Gesundheit, Tischkultur; Sozialpsychologie;
Zahnmedizin; Kulturereignisse; Bildende Kunst, Eros;; Architektur,
Alltagsgestaltung; Kultur, Kinder- , Jugendkultur; Literatur,
Poesie; Arbeitswelt, Wirtschaft, Kommunikation, Dienstleistungen;
Philosophie; Ökologie, Zukunft...ab 1999 online
.....
***
|