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PA4-10-2 M. + L. Meinz zum Thema : "Gelassenheit"

Gelassenheit hat etwas mit  „ lassen „  zu tun.

Loslassen ist die Vorrausetzung für Gelassenheit. Wenn wir uns mit etwas  ( gleich ob aus dem geistig-seelischen Bereich oder materiellen Bereich )  identifizieren, es für richtig halten, es festhalten oder haben wollen; uns aber das Gegenteil davon begegnet, können wir nur schwer gelassen reagieren.

Ganz zu schweigen davon, wenn uns das Liebste – ein geliebter Mensch -  entrissen wird oder sich entfernt!

Die Gelassenheit kann langsam entwickelt werden, durch Beobachtung  ( was regt mich da so auf, ist es das wert ) ?

Gelassenheit erfordert einen gewissen Abstand zu den Ereignissen; aber auch zu sich selbst.

Die Gelassenheit ist nicht zu verwechseln mit der Gleichgültigkeit. Diese bringt Härte, Abwendung und evtl. Apathie hervor.

Mit der Gelassenheit  aber ist Liebe, Zuwendung und Tatkraft möglich und nötig, weil man dann wenig oder keine Bedingungen stellt, toleranter den Menschen gegenüber sein kann. Die Gelassenheit beruhigt unser Gefühl, was aufkommt, wenn uns etwas trifft; wenn wir betroffen sind.

Ist Gelassenheit eine Emotion oder steht sie in der Mitte der entgegengesetzten Emotionen, wie Freude und Schmerz, zu deren Ausgleich?               

10-2 m+l meinz

 


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   Stand: FEBRUAR 2012

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