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pa4-09-1
denkbild-MICH

Textbild-MICH
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Welt-
Anschauung
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+
<Leere> - |
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Partizipations-Pause |
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Meditation |
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Partizipation-Ebene |
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ICH
Sichtbares Wahrnehmungsfeld |
Wahrnehmung
bringt das
MICH
hervor |
MICH
Unsichtbares Wahrnehmungsfeld |
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+ |
-Transzendenz |
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Daseinsebene 0/1 |
-Trivialität |
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- |
-Tragik |
<< PA4-Denkbild 09-1:„Ich
und Mich“ oder „Ich-Krise oder Wesenseinheit“ > Diskursbasis: Ich =
Identität, Wesenseinheit, Selbst Sein / -Schein > corporate identity
: Überich-Ich-Es > Geist/Seele (Freud; Platon, Staat 353e..-..621c)
> Pfister: Hamlet heute; Wiesing: Das Mich der Wahrnehmung >>
<<Lambert
Wiesing: Das Mich der Wahrnehmung . Eine Autopsie .>> Gepl.
Erscheinung: 18.05.2009
200 Seiten, Broschur, (ISBN 978-3-518-58523) Euro ca. 17,80 [D] /
Euro ca. 18,30 [A] / sFr ca. 31.00
www.suhrkamp.de;
Inhalt
Wer wahrnimmt, weiß, wie es ist, ein Wahrnehmender zu sein. Dieses
besondere Wissen des Menschen um seine eigene Lage ist das Thema
einer Phänomenologie, die den Versuch wagt, um der sicheren
Erkenntnis willen auf jede Modellbildung zu verzichten. Gerade wenn
sich die traditionellen Modelle der Wahrnehmung als Mythen erweisen,
muß die Erfahrung des Wahrnehmens selbst zum Thema werden. Diese
Erfahrung erlaubt nicht länger, das Ich der Wahrnehmung in den
Mittelpunkt zu rücken und Wahrnehmung als Produkt des Subjekts zu
denken. Sie verlangt vielmehr, die Abhängigkeiten umzukehren und die
Folgen der Wirklichkeit der Wahrnehmung für das Subjekt zu
beschreiben. Nicht das Ich, das die Wahrnehmung hervorbringt, wird
thematisiert, sondern die Wahrnehmung, die mich hervorbringt und in
der Welt sein läßt. Dieses Mich der Wahrnehmung gilt es zu
beschreiben: Zu welchem Dasein, zu welcher Art der Weltpartizipation
zwingt mich meine Wahrnehmung? Und inwiefern erlaubt etwa die
Bildwahrnehmung eine Pause von dieser Partizipation? Das sind
Grundfragen eines philosophischen Entwurfs über den Menschen, dem es
über das Thema der Wahrnehmung hinaus um die Möglichkeit des
phänomenologischen Philosophierens geht: um die Möglichkeit einer
Philosophie ohne Modell.
Autor
Studium der Philosophie, Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie
an der Universität Münster; 1987 Magister Artium, 1989 Promotion,
1990-1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster;
1992/93 Vertretung einer Professur für Philosophie an der
Universität Bamberg; 1993-95 Habilitationsstipendium der Deutschen
Forschungsgemeinschaft; 1996 Habilitation in Philosophie an der
Technischen Universität Chemnitz; 1996-97 Vertretung des Lehrstuhls
für Theoretische Philosophie an der Universität Jena; seit 1996
Privatdozent und Oberassistent an der Technischen Universität
Chemnitz; 1998-99 Vertretung der Professur für Geschichte der
Philosophie an der Universität Jena; seit 2001 Inhaber der Professur
„Vergleichende Bildtheorie“ an der Friedrich-Schiller-Universität
Jena; seit 2005 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik.
Buchpublikationen:
Stil statt Wahrheit. Kurt Schwitters und Ludwig Wittgenstein über
ästhetische Lebensformen, München 1991.
Philosophische Ästhetik, Münster 1992.
Die Sichtbarkeit des Bildes. Geschichte und Perspektiven der
formalen Ästhetik, Reinbek bei Hamburg 1997.
Die Uhr. Eine semiotische Betrachtung, Saarbrücken 1998.
Phänomene im Bild, München 2000.; zus. mit G. Jäger: Abstrakte
Fotografie, Bielefeld 2000.
Mithrsg. von: Bild und Reflexion. Perspektiven und Paradigmen
gegenwärtiger Ästhetik, München 1997.
Hrsg: Philosophie der Wahrnehmung, Frankfurt a.M. 2002, 3. Auflage
2004.
Hrsg: Merleau-Ponty: Das Primat der Wahrnehmung, Frankfurt a.M.
2003, 2. Auflage 2006.
Hrsg: Artifizielle Präsenz. Studien zur Philosophie des Bildes,
Frankfurt a.M. 2005, 2. Auflage 2006.
© Suhrkamp Verlag GmbH und Co. KG
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