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Apollinisches
digital - noetisch
Mit logischer Erkenntnis
arbeiten, begründetes Wissen
Noetische Erkenntnis des einheitl. Ganzen in der Seele (= was
erkennbar (gnôston) und wahr (alêthes) ist);
Erkenntnis
des Ursprünglichen
Grund/Begründung des Logos
INNENPERSPEKTIVE: EIN Wissen
erotische Erfahrung:
vs.
AUSSENPERSPEKTIVE
Wahre Meinung (alêthês doxa)
VIELwissen/-wisserei (Polymathie)
Eigenschaften
Ort / Zeit
Gegenstand
der sinnl. Wahrnehmung: Zweideutigkeit des Abbildes
(Wahre/Falsche Meinung)
BeStimmung (kognitiv-rational)
Logos
verweist auf Sache (onoma) + auf sein temporelles Verhalten (rhema)
(Gedanken,
Notionen, etc.)
Fazit:
„Was einmal Licht (Apoll) brachte,
blendet heute nur noch“
„Idiotes, einst wahlpflichtiger Bürger,
heute ein Ausgegrenzter“
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[Mittelachse der Gesprächsführung]
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syndesmos = Band (zw. göttl. Seele mit göttlicher Idee).
(6
Wohlgeschaffenheit)
5
Idee/Urbild (Eidos) =
2.
Erkenntnis - EINSEHEN
Original,
Modell: An-Sich-Sein
Einsicht (noêsis), die dem Ganzen/Einen in den Seelen am
nächsten kommt…
= Annäherung; ≠ Verschmelzung
4 Wissen (epistêmê) =
1.
Erkenntnis - SEHEN
Wissen lernen = Kenntnis an Seele durch begündendes Denken
binden; das Viele aufgrund der Erkenntnis des Wahren bestimmen…
Ununterbrochenes Lernen
drei Erkenntnismittel:
3 Abbild (eidolon)Kopie:
Im- Hinblick-auf-etwas-Anderes-Sein
Handlungen
– manipuliert aus sich selbst – sophistes – auf das Viele in
Gestalt des Abbildes gerichtet:
<–
Manipulierbarkeit –>
2 Begriff-lichkeit (logos)
Definition: das gedanklich Ausgedrückte
1
Name/Benennung (onoma)
Umschreibung: das sprachliche Ausgedrückte
Fazit:
Bestrebungen (epidêdeumata) hin zur Harmonie, zum einheitl.
Ganzen in der Seele
„schwebendes Denken“ (≠ Dogmen) |
Dionysisches
analog - metaphorisch
Kenntnisse
lassen sich nicht in Worte fassen
nicht begründbares Wissen
Sich Hineinleben, es entsteht ein Feuerfunken, Seelenlicht
(Lichtmetaphorik)… es folgen Fingerzeige, Bilder des Hinweisens –
plötzlicher, unmittelbarer Erkenntnisprozess
ausserhalb
der logischen Sprache -
erotische
Verschmelzung (synousia)
AUSSENPERSPEKTIVE
Unwahre Meinung (pseudês doxa)
Scheinweisheit
Schönheiten
Eigenheiten
Diese Art von Menschen überschätzen und wiegen sich in
unberechtigten, falschen Hoffnungen und glauben sie hätten Heiliges
gelernt…
Stimmung
(emotional)
Assoziationen, Konnotationen, etc.
Fazit:
„Schönheit [Dionysos] erkennen, ohne sie zu sehen“ (Agnes Martin)
„Finden ohne zu suchen“ |