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Apollinische En-stase
7- im enthüllenden Schweigen offenbart sich die
Hyparxis des Ultimum
Auf zum Schönen, Guten, Wahren
7-Überaktivität nicht emotionaler Natur
„geistiges Wittern“: Über-Bewusstheit;
AnNihilation des Selbst (Stirb bevor Du stirbst: Zweite „geistige“
Geburt);
Supra-henotische Trans-Aszendenz
Der Metaphysiker als „kalter Mystiker“
übersteigt die von der Mystik angepeilte Einung mit dem Göttlichen hin
zur gestaltlosen Leere (kenôsis), die gleichzeitig Fülle („pleroma“)
ist
6-5-radikales Auslöschen jeglicher Dualität:
Der
Metaphysiker wird
zum Ozean (des Wissens)?
Vibration der Spur des Unsagbaren in uns (die aufgrund ihrer
Subsistenz jeglicher Existenz voraufgeht) ist der Motor für die
Aszendenz
4-Aporie: Denk-Erfahrung der Ausweglosigkeit (Gedankenstrang, der das
Denken in die Sackgasse führt), die uns auf die nächst höhere Ebene
(bis zur Denk-Grenze) katapultiert
3- Aufstieg vom Erkennbaren (Bestimmten, Eins-Seienden) hin zum
Unerkennbaren (Unbestimmten, Einen: Massstab des Seienden)
2-Reinigung (katharsis) der Gedanken und Konzepte; Plötzlichkeit der
Evidenz
1- Vom Teilen zum Unteilbaren:
Aufstieg vom Komplexen zum Einfachen, vom Vielfältigen zum
Einfältigen:
Alles ist in Allem gemäss seinem eigenen Modus |
Hyparxis (Subsistenz) des Ultimum
(Vor- und Aussersprachlichkeit des Letzten: Peritropê wendet
die Sprache gegen sie selbst und hebt sie dadurch auf
Metaphysik stets deskriptiv:
als hinweisender Fingerzeig)
Prä- und Hyperessenz des Einen
SEIN
sophia („Weisheit“)
Geistiges
ist nur nach Trennung („Tod“)
des Körpers von der Seele möglich
(Phaidon) bzw.
Loslösung vom rein Physisch-Materiellen hin zum Geistigen
Oberster Seelenteil: Nous
(„unmittelbare Intuition“, „Witterung“,
innere Gewissheit, Evidenz)
Mittlerer Seelenteil: Psyche
Seneca: philosophia est meditatio mortis
„Philosophie ist Einübung zum Tode“
DOXA (SCHEIN)
Unwissenheit, Verblendung,
Bildungsferne, -hass, Illusion,
Verhaftet- & Geknechtetsein
im Physisch-Materiellen
EROS
als vermittelnder Prozess zwischen
dem SEIN und dem SCHEIN
(zwischen göttlicher Weisheit
und menschlicher Unwissenheit)
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Dionysische Ex-stase
Auf zur Entrückung...
ephemere, mehr oder weniger kurzfristige Erscheinung, die man bestrebt
ist, wieder zu erleben (es wird kein beständiger Bewusstseinszustand
wie beim metaphysischen Aufstieg erlangt)
“Besessenheit durch die Transzendenz“
göttlicher Rausch bzw. Trunkenheit
Dualität wird nicht gänzlich überwunden
Der Mystiker vereint
sich als Tropfen
mit dem (göttlichen) Ozean
Stufen der Mystik
nach Wilber: Eros, Kosmos, Logos
(i) Natürliche Mystik (paranormale Erfahrungen, Einung mit
Natur bzw. Kosmos)
(ii) Mystik der Gottheiten (Sehen und Einung mit Gottheiten)
(iii) Formlose Mystik (Übersteigen jeglicher Divinität,
z.B. Meister Eckehart)
(iv) Non-duale Mystik (Übersteigen jeglicher Identität: z.B.
Ramana Maharshi)
Stufen (iii) und (iv) sind eigentlich der Metaphysik zuzurechnen
Mystik hofft auf Gnade, um aufsteigen zu können
Mystik geht von einem religiösen Kontext aus, den sie
schliesslich übersteigt, aber gerade dadurch in seinem Wert für den
Aufstieg bestätigt
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