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  • Politeia IX 571 - 580
    Drei Seelen / Tyrannis
    Adeimantos, Glaukon : Sokrates (Platon)

    Das Eine /unum
    entzieht sich der Sprache und ist deshalb undefinierbar
    archê tu pantos (Prinzip von allem, vgl. Sonnengleichnis)

    Das kognitiv Eine: Wahre / verum
    Lebensbegleitend Lernen

    Das ethisch Eine: Gute / bonum
    Mut entfalten

    Das ästhetisch Eine: Schöne / pulchrum
    Vielgestaltiges einen


    I

    Apollinisches










    Der Königliche



    Der Timokratische



    Der Demokratische
    sparsam, geldschaffend


    Der Tyrannische (573b)

    [Mittelachse der Gesprächsführung]

    I
    (Kennzeichnend für die Gesprächsführung bei Platon ist die Enthaltung jeglicher Festlegung auf irgend einen dogmatischen Standpunkt.
    Diese Einstellung bildet den Rahmen, in dem all unsere Diskurse sich gestalten)

    <Traum / Trieb (571) >
    Mensch - Staat
    3 Seelen / 3 Freuden
    I
    I
    I
    I
    I
    I
    Erinnern > (Vater)

    Missachten von >
    Zusammenkommen, Begegnung (Sohn)>
    Eros >
    Begegnung (Enkel)>
    I
    I
    (Herrliches Glück?)









    Aber >

    Dionysisches


















    Trunk + Spiel
    Der Feine Herr: Übermut,
    Hass gegen Ãltere, Knauserei
    Verführer,Zauberer:
    List, Leidenschaft, Faulheit, Verschwendung>Drohne(573a), Seelendemagoge: Betrug, Überheben überMensch+Götter, steuert Seel mit List+Gewalt,
    Tyrann im Haus: gesetzlos, nutzt den Menschenzum Ertrag, stiehlt, raubt, brandschatzt, prostituiert, bespitzelt, mordet,

    Tyrann im Staat knechtet, mit zuerst mit List+Schmeichelei,dann mit Gewalt, Armut,Angst..
    (580 b...e)
    "Der wahre Tyrann ist in Wirklichkeit ein Sklave von höchster Unterwürfigkeit, Dienstbarkeit, Schmeichelei, Verworfenheit, stets unbefriedeter Leidenschaft, auch voller Schmerzen. Qualen..


    Fänomenale Welt, in der die Einzeldinge manifest werden
    Symbolon / Zusammentreffen der intelligiblen Welt mit der sinnlichen Welt
    Ideen, Prinzipien, Essentielles, Seinsträger, Instanzen der verschiedenen Seinsformen
    (Pferdheit = Wesenheit)
    PA4
    Gesprächsgrundlage für den 25.11. 2001, Paris

 


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Stand: JULI 2010