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Kritik am Diskurs
Methode: Aporetik
Infragestellen des proklischen
Apophatismus (sowie
der negatio negationis)
Erweis z.B. der Kontraktion,
von einem „transzendenten
Prinzip von Allem“ zu reden
= Kritik der Kausalität
Das Indicibile wird befreit von
jedem Gegensatz, da es jenseits jeglicher Bestimmung und Bestimmtheit
liegt:
¹
A, ¹
Non-A,
¹
(¹
A et Non-A)
Peritropê
des Diskurs:
„Zurückwendung“ des Logos
auf sich selbst mit anschliessender
Selbstaufhebung:
„Das Unsagbare ist derart unsagbar, dass es
nicht einmal mehr unsagbar ist“
Das Unsagbare kann nur durch vollkommenes
Schweigen geehrt werden – im Zustand der Hyperagnoia
(„Über-Un-Wissenheit“)
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Erfassen der Prinzipien
Methode: Synhairesis („Kontraktion“)
und Anaplôsis („einende Verdichtung“)
Kritik der Erkenntnis, d.h.
der Epistrophê (Konversion,
„Rückwendung“)
sowie der Nicht-Erkenntnis (agnoia)
des (ianusköpfigen) Einen,
dem „Prinzip“ von Allem
Gründliche Reinigung (diakatharsis)
unserer titanischen Struktur, unserer dionysisch gespaltenen Seele, die
stets zwischen Einheit und Vielheit oszilliert
(Vielheit =
Nicht-Eines-Sein + Noch-Eines)
Anspielendes, höchstens hinweisendes
Erfassen (endeixis) im Diskurs
Das reine Eine ist höchstens zu erahnen (hyponoia)
Vorprädikation, Prä-Diskurs
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Struktur des Hervorgangs
Das Unsagbare birgt im Abgrund das Eine
Das Eine selbst wird sogar durch die
Finsternis des Unsagbaren verdunkelt
Kapitalfrage: Gibt es etwas Vermittelndes
zwischen dem Unsagbaren und dem Einen, d.h. zwischen dem Unsagbaren und
dem Sagbaren?
Unterhalb des Unsagbaren gibt es mehrere
Schwellen der Transzendenz
Die Unmöglichkeit, das Indicibile
auszudrücken erzeugt eine Kette von Prinzipien und Henaden
(Relaisstationen des Einen)
(i) Hen-Panta („Ein-Alles“),
pure Pluralität,
Henomenon
(„Geeintes“),
(ii) Grenze-Begrenztes-Gemisch,
(iii) Vater-Wirkmacht-Intellekt,
(iv) Monas-Dyas-Trias,
(v) Khronos-Äther-Chaos
Infragestellen der Prohodos („Hervorgangs“)
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